Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Vor dem Hintergrund erneuter Anschläge auf Christen in Nigeria am vergangenen Wochenende rufen wir zum Gebet für die Situation der Christen in Nigeria auf. Durch Terrorakte der radikalislamischen Sekte Boko Haram waren abermals dutzende Menschen getötet und viele weitere verletzt worden.
Der Erzbischof von Abuja, John Olurunfemi Onaiyekan, hat im Gespräch mit unserem Hilfswerk Mediendarstellungen kritisiert, denen zufolge Nigeria vor einem Bürgerkrieg zwischen Muslimen und Christen stehen soll. Die Christen in aller Welt bat er darum, für den Frieden in Nigeria zu beten.
Während wir in Mitteleuropa uns auf ein friedliches Weihnachtsfest freuen können, geht es in anderen Regionen der Welt für viele Mitchristen in diesen Tagen um das nackte Überleben. Denken Sie auch an den Weihnachtstagen an die verfolgten und unterdrückten Christen weltweit und helfen Sie mit einer Spende.
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Il ist tot. Das Land ist politisch, wirtschaftlich und kulturell fast vollständig isoliert. Die wenigen Christen im Land werden verfolgt und in Straf- und Umerziehungslager gebracht. Darüber hinaus gibt es keinen Klerus, so dass ein eigentlicher Kult unmöglich ist.
In Pakistan sind zwei Christen, davon ein Kind, fälschlicherweise wegen Gotteslästerung angeklagt worden. Auf Blasphemie stehen dort die Todesstrafe oder lange Haftstrafen. Während das Kind freigesprochen wurde, ist ein Mann grundlos in Haft. Die Anklage durch seine Freundin geschah auf Druck von außen.
Am 10. Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Politiker und Kirchenvertreter weisen darauf hin, dass auch die Religionsfreiheit ein elementares Menschenrecht ist. In einer Resolution fordern katholische und evangelische Institutionen eine umfassende Religionsfreiheit in der arabischen Welt.
Seit 1986 gibt es in Pakistan das “Blasphemie-Gesetz”. Wer den Koran beleidigt, kann zu einer lebenslangen Haft verurteilt werden; bei einer Beleidigung des Propheten Mohammed droht die Todesstrafe. Doch das Gesetz werde häufig missbraucht, um Rache zu üben, so ein muslimischer Anwalt.
Auch 2011 gab es zahlreiche Angriffe und Überfälle auf Christen und kirchliche Einrichtungen. Brennpunkte der Christenverfolgung waren zum Beispiel Ägypten und Irak, wo viele Menschen bei Anschlägen ums Leben kamen. Doch es gibt Zeichen der Hoffnung, wie Menschenrechtsexperte Berthold Pelster berichtet.
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