Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Auch Tage nach den blutigen Unruhen in Nigeria ist die Bevölkerung immer noch erschüttert. Politiker weltweit fordern eine Lösung des andauernden Konflikts zwischen Christen und Muslimen. Doch es sei kein rein religiöser Konflikt, so der Erzbischof von Jos. Es bedürfe vielmehr politischer und sozialer Veränderungen.
Bei Unruhen zwischen Muslimen und Christen sind über 500 Menschen getötet worden. Hirten eines muslimischen Nomadenvolkes hatten christliche Dörfer überfallen und die Einwohner mit Macheten hingerichtet. Christliche Religionsführer erheben schwere Vorwürfe gegen die Armee.
Seit dem Wochenende ist es in der Stadt Jos in Zentralnigeria zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen gekommen. Wie viele Menschen bei den Unruhen getötet wurden, ist noch nicht bekannt. Etwa 800 Menschen wurden verletzt, Tausende sind aus der Stadt geflohen.
Vor einem Jahr kam es im ostindischen Bundesstaat Orissa zu Angriffen nationalistischer Hindus auf Christen, bei denen über einhundert Menschen starben und zahlreiche Kirchen zerstört wurden. Noch immer leben viele in Flüchtlingslagern. Kirchenvertreter fordern einen besseren Schutz für die christliche Minderheit.
Bischof Gerald Mathias aus der nordindischen Diözese Lucknow hat einen Großteil der Feierlichkeiten rund um das Weihnachtsfest aus Sicherheitsgründen abgesagt. Das berichtete Generalvikar Ignatius D’Souza gegenüber KIRCHE IN NOT. Von den Streichungen ist unter anderem ein traditionelles Tanzspiel betroffen, das auch gerne von Nicht-Christen besucht worden ist.
Eine Friedensmission ist im ost-indischen Bundesstaat Orissa unterwegs, die nach den Unruhen zwischen Hindus und Christen in den vergangenen Monaten für eine Aussöhnung unter der Bevölkerung sorgen soll. Erzbischof Raphael Cheenath von Kataka-Bhubaneswar befürwortet ausdrücklich diese Mission, denn Friede untereinander sei der einzige Weg.
Der Orden “Töchter der Auferstehung” wurde 1966 von unserem Gründer Pater Werenfried ins Leben gerufen. Seither hat sich die Kongregation ausgebreitet und arbeitet heute auch in anderen Ländern. Allerdings blieben die Schwestern von Unruhen und kriegerischen Verwicklungen in der Region nicht verschont. Zudem wurden viele ihrer Niederlassungen durch ein Erdbeben zerstört. Bitte helfen Sie den Schwestern mit Ihrer Spende.
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