Brennpunkt Osteuropa
Unsere alten und neuen Nachbarn
Seit 1952, also bereits fünf Jahre nach der Gründung des Hilfswerks, engagierte sich Pater Werenfried für die Christen hinter dem Eisernen Vorhang.
Inzwischen sind die Grenzen offen und einige Staaten gehören der Europäischen Union an. Jedoch vierzig Jahre Kommunismus (in der Sowjetunion siebzig Jahre) haben ihre Spuren hinterlassen. Diese sind heute noch zu sehen.
Die Sowjetunion und Jugoslawien gibt es nicht mehr. Es sind neue Republiken entstanden, die ihre kirchlichen Strukturen und auch die Kirchengebäude erst einmal wieder aufbauen mussten und müssen.
Polen und Litauen sind katholisch geprägt, Estland und Lettland evangelisch, Bulgarien und Serbien orthodox, Kosovo und Aserbaidschan muslimisch. Diese Aufzählung zeigt die Herausforderung für ein katholisches Hilfswerk wie KIRCHE IN NOT.
Schon Pater Werenfried war das Verhältnis zur Russisch-Orthodoxen Kirche wichtig. Mit dem neu gewählten Patriarchen Kirill von Moskau und ganz Russland besteht besteht seit vielen Jahren ein gutes Verhältnis. Bei KIRCHE IN NOT gibt es sogar eine eigene Abteilung für die Zusammenarbeit mit der Russisch-Orthodoxen Kirche. Gemeinsam initiierte man die Idee der Kapellenschiffe, die auf dem Don und der Wolga zu den Gläubigen unterwegs sind.
In Osteuropa helfen wir in folgenden Ländern:
Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Georgien, Kroatien, Kosovo, Lettland, Litauen, FJR Mazedonien, Montenegro, Polen, Republik Moldau, Rumänien, Russische Föderation, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn, Weißrussland
Zum Archiv unserer Hilfsprojekte
- Transformationsprozesse in Mittel(ost)europa – Ein Beitrag des Kirchenhistorikers Rudolf Grulich



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