KIRCHE IN NOT stellt sich vor

Ausbildung von Priestern und Ordensleuten

Wir unterstützen weltweit die Ausbildung von vielen Priesterseminaristen

Priesteramtskandidaten aus dem Seminar in Puno.

Priesteramtskandidaten aus dem Seminar in Puno/Peru.

„Jeder Priester setzt auf Erden das Erlösungswerk fort”, sagte der heilige Pfarrer von Ars, Jean-Marie Vianney, der Patron der Priester. Durch die Sakramente, die sie vermitteln, öffnet sich der Weg zur Wahrheit und zum Leben. Priester führen unmittelbar zur Begegnung mit Christus.

Nach den Worten des Zweiten Vatikanischen Konzils “hängt die erstrebte Erneuerung der gesamten Kirche zum großen Teil vom priesterlichen Dienst ab, der vom Geist Christi belebt ist” (Optatam totius).

Deshalb liegt unserem Werk so viel an der Unterstützung von Seminaristen und Priestern. In vielen Ländern gibt es einen regen Zustrom von Menschen, die sich zum Priester ausbilden lassen wollen oder sich für ein Ordensleben berufen fühlen.

Oft jedoch fehlt es den Diözesen an den nötigen Mitteln, um alle geeigneten Kandidaten aufnehmen zu können.

Damit keine Berufung am fehlenden Geld scheitert, unterstützt KIRCHE IN NOT die Aus- und Weiterbildung mittelloser Priester und Ordensleute und vermittelt ihnen Mess-Stipendien als Existenzhilfe.

Außerdem finanzieren wir Bücher, Fahrzeuge, den Bau oder Renovierung der Unterrichtsgebäude. Weltweit unterstützen wir die Ausbildung jedes elften Priesteramtskandidaten mit jährlich durchschnittlich 500 Euro je Seminarist.

Ausbildung von Laien

Auf engagierte Laien kann keine Pfarrgemeinde verzichten. Sie übernehmen überall dort wichtige Funktionen, wo es zu wenig Priester gibt – ein Problem vieler Kirchen in der sogenannten Dritten Welt, etwa in der Katechese. Deshalb ist die Ausbildung von Katholiken für Pfarreien und Missionen eine Überlebensfrage.

31.Okt 2008 20:25 · aktualisiert: 14.Apr 2014 16:00
KIN / V. Niggewöhner