KIRCHE IN NOT stellt sich vor

Bauprojekte

(Wieder-) Aufbau von Kirchen, Kapellen und Pfarrhäusern

Bau eines Klosters in der Ukraine.

Bau eines Klosters in der Ukraine.

Menschen brauchen heilige Orte, an denen sie die Gegenwart Gottes besonders intensiv erfahren können. Die Kirche ist das Herz einer jeden Gemeinde. Hier werden die Sakramente gespendet und das Heilige Messopfer gefeiert.

In vielen Gebieten sind Kirchen die einzigen geschützten, erhabenen Räume inmitten einer oft grauen und trostlosen Umgebung. Sie lassen den Menschen seine Würde wieder spüren, öffnen seinen Blick neu für die Verheißungen Christi und stärken ihn für den Alltag.

In vielen Ländern erfüllen Kirchen, Kapellen und Pfarrhäuser aber noch zahlreiche weitere Funktionen. Sie sind dort der pulsierende Mittelpunkt des gesamten Ortes, an dem man sich versammelt, betet, redet und lernt. Ohne sie wüßten viele Menschen auf der Welt nicht, wohin sie gehen sollten und besäßen keine geistige Orientierung.

Gerade in Gebieten, in denen unterschiedliche Sekten verbreitet sind (zum Beispiel in Lateinamerika, aber auch in islamisch geprägten Ländern), ist die Präsenz der Kirche durch Sakralbauten wichtig, weil sie den unter Druck stehenden Gläubigen Mut und Hoffnung geben.

Kirchengebäude waren oft zweckentfremdet

In vielen Gegenden der Welt ist die Kirche beziehungsweise Kapelle in einem Dorf oft der einzige Versammlungsort und der Mittelpunkt dörflichen Lebens. Wenn wir helfen, erwarten wir immer einen Beitrag der jeweiligen Orstkirche, sei es Geld, sei es direkte Mitarbeit. Der Eigenbeitrag zeigt, dass die Gläubigen wirklich motiviert sind.

In Osteuropa durften Kirchen während der Verfolgungszeit kaum renoviert werden. Oft wurden sie geschlossen, zugemauert oder zu Schwimmbädern, Turnhallen oder Lagerhäusern zweckentfremdet.

Nach Rückgabe an die katholische Kirche müssen sie nun instandgesetzt und eingerichtet werden – eine gewaltige Aufgabe, zu der die jungen und armen Gemeinden unsere Hilfe brauchen.

Räume für den Dienst im Auftrag Jesu

In Osteuropa und der so genannten Dritten Welt gehören katholische Gemeinden oft zu den wenigen Gruppen, die sich verwahrloster Kinder und Jugendlicher annehmen, Kranke pflegen, sonst unbezahlbare Medikamente beschaffen, die sich darum kümmern, dass Arme wenigstens eine Mahlzeit am Tag und ein freundliches Wort bekommen. Diese Gemeinden brauchen Räume für ihren Dienst im Auftrag Jesu.

KIRCHE IN NOT stellt Mittel für den Bau und die Renovierung von Kirchen, Klöstern und Gemeindezentren zu Verfügung, und vermittelt Expertenrat für die Planung und Durchführung der Bauvorhaben.

31.Okt 2008 22:01 · aktualisiert: 6.Jul 2009 16:07
KIN / V. Niggewöhner