Gedanken für den Jahreskreis von Pater Werenfried van Straaten:

Zu Pfingsten

Den Geist seiner Liebe empfangen

Pater Werenfried

Pater Werenfried.

Petrus, Johannes und alle Jünger wurden am ersten Pfingstfest neue Menschen: eins mit Christus und einträchtig untereinander. Sie empfingen seine Liebe.

Deshalb fürchteten sie nichts mehr. Sie wussten, dass sie stark waren. So müssen auch wir den Geist seiner Liebe empfangen, – durch den wir unsere wahre Gestalt wiederfinden: die Gestalt Christi.

Denn das heißt Christentum: ihn in uns offenbar werden lassen und seine Gestalt leuchtend durch die Zeit tragen. Das wollen wir tun: auferstehen zum neuen Leben Christi, erfüllt von seiner Liebe! Dann sind wir eins, und er lebt in unserer Mitte.

Dann kann Gott in uns seinen Eingeborenen erkennen und uns beim Tabor-Namen rufen: „Geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe” (Mt 17,5)

(entnommen aus „Werenfried van Straaten — Bettler für Gott. Autobiographische Aufzeichnungen und ausgewählte Gedanken des Speckpaters”)

7.Nov 2008 17:00 · aktualisiert: 2.Jun 2017 11:03
KIN / S. Stein