Gedanken für den Jahreskreis von Pater Werenfried van Straaten:

Zum Monat Januar

Ein Jahr hat begonnen …

Pater Werenfried

Pater Werenfried.

Ein neues Jahr hat begonnen – ein Jahr Weltgeschichte und ein Jahr kleiner Ereignisse, die uns persönlich widerfahren werden. Ein Krümel Zeit zwischen zwei Ewigkeiten.

Ein Jahr ist nicht viel. Aber Gott schenkt es uns, damit wir daraus etwas machen, an dem er seine Freude hat. Und so betrachtet ist es doch viel. Nützen wir es, damit Gott am Ende damit zufrieden ist – dann wird es wertvoll.

In der Heiligen Schrift steht, Christus sei gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen (vgl. Lk 12,49). Das war vor zweitausend Jahren. Aber er kommt immer wieder zurück mit dem goldenen Funken seiner Liebe. Den senkt er uns ins Herz, damit es mild und glühend von göttlichem Leben wird.

Mit diesem Feuer müssen wir das Jahr, das Gott uns anvertraut, für alle, die in Kälte und Finsternis leben, licht und warm machen. Denn es ist die Freude des Allerhöchsten, das Feuer Christi brennen zu sehen. Darum ist mein erster Wunsch, daß du das Feuer der göttlichen Liebe wieder ein Jahr lang durch die Welt trägst.

(entnommen aus “Werenfried van Straaten – Bettler für Gott. Autobiographische Aufzeichnungen und ausgewählte Gedanken des Speckpaters”)

7.Nov 2008 17:00 · aktualisiert: 11.Jan 2012 10:39
KIN / S. Stein