#‎PrayingForFatherMourad

Gebetsaktion für den in Syrien entführten Priester und die Menschen in Syrien

Father Jacques Mourad wurde am 21. Mai 2015 entführt (Foto: Father Ziad Hilal).

Father Jacques Mourad (Foto: Ziad Hilal).

Am Sonntag, den 21. Juni, einen Monat nach seiner Entführung, laden wir ein, für Pater Jacques Mourad und für alle Menschen in Syrien zu beten. Die 23 Nationalbüros von KIRCHE IN NOT starten eine internationale Kampagne über die Medien und die sozialen Netzwerke unter dem Hashtag

#‎PrayingForFatherMourad.

Zusammen mit Pater Mourad wurde sein Mitarbeiter, Boutros Hanna Dekermenjian, ein 38-jähriger Armenier, und der italienische Pater Paolo Dall’Oglio entführt.

Pater Jihad Youssef, ein Mönch aus dem Kloster Deir Mar Musa (nördlich von Damaskus) sagte gegenüber KIRCHE IN NOT, dass es zurzeit weder Informationen über die Geiseln noch über die Identität der Entführer gebe.

Er lädt alle dazu ein, sich dem Gebet anzuschließen, und bezeichnete die gegenwärtige Situation der orientalischen Christen als eine „wahre Glaubensprüfung. Wenn wir den gekreuzigten Jesus wahrhaftig lieben, sind wir bereit, uns für die anderen zu opfern.“

Ihre Hilfe für die Menschen in Syrien kommt an.

Ihre Hilfe für die Menschen in Syrien kommt an.

Im Kloster Deir Mar Musa wurde die Initiative von KIRCHE IN NOT mit Freude aufgenommen: „Ihre Gebete sind wichtig für Pater Mourad und für die Christen in Syrien, aber auch für so viele Muslime, die genauso Opfer des Fundamentalismus sind. Zahlenmäßig sind sie es, die am stärksten unter ihren eigenen Glaubensbrüdern zu leiden haben“, erklärte Pater Jihad Youssef.

Er erinnert daran, dass Pater Jacques in Qaryatayn, dem Ort, wo er entführt wurde, auch für die islamische Gemeinschaft in der Region ein Ansprechpartner geworden sei. „Er wurde sogar vom Imam und den Scheichs sehr geachtet“, bestätigt Pater Jihad.

„Im Kloster St. Elias, wo er lebte, nahm er mehr als 50 muslimische Familien mit mehr als hundert Kindern auf.“ Der Mönch half diesen Familien, ihre zerstörten Häuser wiederaufzubauen, und gab ihnen Lebensmittel und Medikamente, was ihm auch durch die Unterstützung von KIRCHE IN NOT ermöglicht wurde.

Menschen in der syrischen Hauptstadt Damaskus warten auf Hilfe.

Menschen in der syrischen Hauptstadt Damaskus warten auf Hilfe.

Der Nahostreferent von KIRCHE IN NOT, Andrzej Halemba, sagt: „Pater Jacques hat immer allen Menschen geholfen, seien es Christen, seien es Muslime. Warum wird ein solcher Mensch entführt? Wir sehen einmal mehr, wie der Krieg die besten Menschen fordert. Pater Jacques ist ein geistlicher Führer von Christen und Muslimen. Menschen beider Religionen schauen zu ihm auf und vertrauen ihm.”

KIRCHE IN NOT hat die Arbeit von Jacques Mourad seit 2004 und besonders seit dem Beginn der Krise in Syrien im Jahr 2011 unterstützt. In einem Brief an unser Hilfswerk schreibt er: „Aus tiefstem Herzen danken wir den Wohltätern von KIRCHE IN NOT für die Solidarität, die sie der leidenden syrischen Bevölkerung und besonders den Menschen in unserer Region erweisen. Wir bitten Sie darum, weiterhin für uns zu beten …

Unser Engagement zugunsten der Muslime ist der schlichte Ausdruck der Kirche, die allen zur Hilfe eilt: den Armen, Kranken, Verbrechern, Sündern und Verfolgten.”

Helfen Sie den Christen im Nahen Osten

KIRCHE IN NOT hilft besonders den Christen im Nahen Osten, vor allem in Syrien und im Irak. Spenden für die Menschen in Syrien sind online möglich oder auf folgendes Konto:
Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München
IBAN: DE63750903000002152002
BIC: GENODEF1M05

Verwendungszweck: Syrien

Spenden per PayPal:




Spenden per Sofortüberweisung:

Alle in der Medienbox vorgestellten Beiträge sind bei uns unentgeltlich auf CD beziehungsweise DVD erhältlich. Sie können sie auch in unserer Mediathek anschauen.

Gebet für den Nahen Osten

Ikone “Lasst die Kinder zu mir kommen” in Assiut/Oberägypten.

Ikone “Lasst die Kinder zu mir kommen” in Assiut/Oberägypten.

Gott, unser Vater, hab Erbarmen mit dem Nahen Osten.

Deine treuen Diener – jung und alt – sind aufgerufen, Christus zu bezeugen. Mögen sie in dieser aufregenden Zeit gestärkt werden, indem sie deinem geliebten Sohn nachfolgen, der in jener Zeit in ihrer jetzigen Heimat tätig war.

In Gemeinschaft mit unserem Papst beten wir, dass Christen im Nahen Osten ihren Glauben in völliger Freiheit leben können. Ermutige sie, als Werkzeug des Friedens und der Versöhnung zu handeln – vereint mit allen Bürgern in ihren Ländern.

Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. Amen.

(Gebet von Antonios Kardinal Naguib, emeritierter Patriarch von Alexandrien/Ägypten für KIRCHE IN NOT)

Diesen Text mit der Ikonenabbildung können Sie unentgeltlich als Gebetsblatt bei uns bestellen – entweder bequem in unserem Bestelldienst oder bei:
KIRCHE IN NOT
Lorenzonistraße 62
81545 München
Telefon: 089 – 64 24 888-0
Fax: 089 – 64 24 888 50
E-Mail: kontakt@kirche-in-not.de

Beten Sie für die verfolgten Christen

17.Jun 2015 08:38 · aktualisiert: 28.Jun 2018 11:42
KIN / S. Stein