Damit irakische Christen eine Perspektive haben

Konferenz von KIRCHE IN NOT über den Wiederaufbau der Ninive-Ebene

Die Rückkehr tausender vertriebener christlicher Familien in die Ninive-Ebene ist Ende September 2017 im vollen Gange.

Die Rückkehr tausender vertriebener christlicher Familien in die Ninive-Ebene ist Ende September 2017 im vollen Gange.

Die Rückkehr tausender christlicher Flüchtlinge in die nordirakische Ninive-Ebene und der Wiederaufbau ihrer von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) zerstörten Häuser wird das Thema einer Konferenz an der päpstlichen Lateranuniversität in Rom am Donnerstag, 28. September sein. Die päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ (ACN) hat dazu Regierungsvertreter, Geschäftsleute und Medienvertreter eingeladen.

Führende Vertreter des Vatikans und der Gemeinschaft der irakischen Christen, darunter der Kardinalstaatssekretär Pietro Kardinal Parolin, der chaldäische Patriarch Louis Rafael I. Sako und der syrisch-katholische Erzbischof von Mossul, Boutros Moshe, werden über die Herausforderungen und Perspektiven der christlichen Gemeinden in der Ninive-Ebene sprechen.

13.000 Häuser sollen errichtet oder in Stand gesetzt werden

Im August 2014 waren etwa 120.000 Christen aus der Ninive-Ebene vor dem IS nach Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan, geflohen. Nach der Befreiung ihrer Heimat vom IS im November 2016 haben sie „Kirche in Not“ gebeten, ihnen beim Wiederaufbau ihrer zerstörten Häuser zu helfen. Seitdem beteiligt sich die päpstliche Stiftung am Wiederaufbau von neun christlichen Städten und Dörfern in der Ninive-Ebene. In der ersten Phase des Wiederaufbaus sollen 13.000 Häuser errichtet oder in Stand gesetzt werden.

In naher Zukunft kann dieses Fastfood-Restaurant in Karakosch in der Ninive-Ebene wieder seine Türen öffnen.

In naher Zukunft kann dieses Fastfood-Restaurant in Karakosch in der Ninive-Ebene wieder seine Türen öffnen.

Seit 2014 hat „Kirche in Not“ die christlichen Flüchtlinge in Erbil mit mehr als 30 Millionen Euro unterstützt, um ihre Versorgung und ihre menschenwürdige Unterbringung zu gewährleisten. Die Kosten für den Wiederaufbau der christlichen Dörfer in der Ninive-Ebene werden sich voraussichtlich auf mehr als 210 Millionen Euro belaufen.

So können Sie helfen

Um das Überleben der christlichen Minderheit in einer der Ursprungsregionen des Christentums zu sichern, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden  – entweder online oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München

IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05

Verwendungszweck: Irak

Weitere Informationen zum Wiederaufbauprogramm der christlichen Kirchen im Irak unter dem Vorsitz von KIRCHE IN NOT finden sich auf der englischsprachigen Website: www.nrciraq.org

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Schlagworte:
Irak · Konferenz · Ninive-Ebene · Rom · Wiederaufbau
26.Sep 2017 11:51 · aktualisiert: 26.Sep 2017 12:01
KIN / A. Blumberg