„KIRCHE IN NOT Deutschland” erhält neue Führung

Bischof Gregor Maria Hanke und Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert beenden Dienst

Bischof Gregor Mariia Hanke OSB (Foto: Bistum Eichstätt, pde).

Bischof Gregor Mariia Hanke OSB (Foto: Bistum Eichstätt, pde).

Der Verein KIRCHE IN NOT Ostpriesterhilfe Deutschland e.V., der die deutsche Sektion des päpstlichen Hilfswerkes „Aid to the Church in Need“ bildet, erhält eine neue Führung.

Bischof Gregor Maria Hanke, bisher Vorsitzender der deutschen Sektion, und die langjährige Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert geben ihre Ämter auf, um dem Wunsch der internationalen Stiftung mit insgesamt 23 nationalen Sektionen nach einer personellen und strukturellen Neuausrichtung sowie einer Anpassung der deutschen Vereinsstrukturen an die zentrale Struktur der Stiftung zu entsprechen.

Ein neuer Vorsitzender wird bei der nächsten Mitgliederversammlung, die voraussichtlich im Herbst 2018 stattfinden wird, gewählt werden und muss von der päpstlichen Stiftung sodann kirchenrechtlich bestätigt werden.

Der neue Vorsitzende beruft nach seiner Bestätigung anschließend den oder die Geschäftsführer/in, die ebenfalls von der Zentrale in Königstein zu bestätigen ist.

Karin Maria Fenbert,

Karin Maria Fenbert,

Karin Maria Fenbert wird voraussichtlich noch bis 31.07.2018 für KIRCHE IN NOT Deutschland aktiv tätig sein. Bis zur kirchenrechtlichen Bestätigung der neuen Führungsstruktur führt der stellvertretende Vorsitzende Dr. Josef Dohrenbusch den Verein.

Bischof Hanke folgte am 1. August 2014 als Vorsitzender der deutschen Sektion auf Antonia Willemsen, die Verwandte des Gründers von KIRCHE IN NOT, Pater Werenfried van Straaten.

Bischof Gregor Maria Hanke und Karin Maria Fenbert waren neben der materiellen Hilfe für die notleidende Kirche in allen Teilen der Welt auch die Vertiefung des christlichen Glaubens in Deutschland stets ein zentrales Anliegen, ebenso wie Antonia Willemsen und Pater Werenfried van Straaten.

Das Spendenaufkommen der deutschen Sektion stieg von 2010 bis 2017 insgesamt um mehr als 51 Prozent. Allein im Jahr 2017 nahmen die gesamten Einnahmen gegenüber dem Vorjahr 2016 um 29 Prozent zu.

Bischof Hanke dankte der scheidenden Geschäftsführerin für Ihren außerordentlichen Einsatz für KIRCHE IN NOT. Fenbert habe dadurch das Hilfswerk fest in den Herzen der Wohltäter wie der hilfebedürftigen kirchlichen Einrichtungen auf der ganzen Welt verankert.

14.Jun 2018 15:43 · aktualisiert: 9.Jul 2018 10:55
KIN / S. Stein