Weltfrauentag am 8. März:

Starke Ordensfrauen: Heldinnen und „Herz” der Kirche

Schwester Graciana von der Ordensgemeinschaft „Jesu Wort und Opfer“ aus Peru.

Schwester Graciana von der Ordensgemeinschaft „Jesu Wort und Opfer“ aus Peru.

Der Internationale Frauentag am 8. März würdigt den unersetzlichen Einsatz der Frauen und macht sich für ihre Rechte stark. Weniger im Fokus stehen dabei rund 660 000 Frauen weltweit, die ihr ganzes Leben den Dienst an den Mitmenschen verschrieben haben: Die Ordensfrauen.

Die Päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ rückt in der Fasten- und Osterzeit diese außergewöhnlichen Frauen stärker in das Licht der Öffentlichkeit und ruft zur Unterstützung auf.

„Was wären Kirche und Gesellschaft ohne Ordensfrauen“, erklärte der Geschäftsführende Präsident von „Kirche in Not“, Dr. Thomas Heine-Geldern. „In vielen Ländern ist es so: Wenn der Staat versagt und alle Organisationen aufgrund der angespannten Sicherheitslage gehen – die Ordensschwestern bleiben.“

Kindergärten, Waisenhäuser, Schulen, medizinische Einrichtungen und Pfarrgemeinden wären in ohne sie nicht denkbar. Dazu kommt ihr Gebetsdienst in den Anliegen der Welt: Papst Franziskus hat die Ordensfrauen das „betende Herz“ der Kirche genannt. „Wer schon einmal in einer persönlichen Not auf das Gebet von Ordensfrauen vertraut hat, weiß wie gut es tut, geistlich getragen und unterstützt zu werden“, so Heine-Geldern.

Hilfe für 11 000 Ordensfrauen in 85 Ländern

„Kirche in Not“ unterstützt weltweit rund 11 000 Ordensfrauen in 85 Ländern. „Das umfasst neben der Förderung der karitativen Arbeit auch Existenzhilfe – zum Beispiel in Osteuropa, wo die Schwestern überhaupt kein Einkommen haben“, erklärte die Projektdirektorin von „Kirche in Not“, Regina Lynch.

Aus Brasilien stammende Klarissen-Schwestern bei der eucharistischen Anbetung im Kloster Conflenti/Italien. © Ismael Martinez Sanchez/KIRCHE IN NOT.

Aus Brasilien stammende Klarissen-Schwestern bei der eucharistischen Anbetung im Kloster Conflenti/Italien. © Ismael Martinez Sanchez/KIRCHE IN NOT.

Weitere Schwerpunkte seien die Ausbildungshilfen für junge Ordensfrauen, Wiederaufbauprojekte in Ländern, in denen Klöster durch Krieg oder Naturkatastrophen zerstört worden seien, sowie Transporthilfen.

„Jeder Mitarbeiter von ACN, der eines unserer Projektländer besucht, kann es bestätigen: Ohne Ordensfrauen würde die kirchliche Arbeit unter schwierigsten Umständen nicht laufen. Sie sind Heldinnen – die auch Verfolgung und Tod nicht scheuen“, sagte Lynch. Jedes Jahr erreichen das Hilfswerk auch traurige Berichte über Ordensfrauen, die bei ihren Einsätzen getötet wurden.

Die Fasten- und Osterkampagne von „Kirche in Not“ steht unter dem Leitwort: „Außergewöhnliche Frauen. Dank Gottes und Ihrer Hilfe.“ Es kommen dabei Ordensfrauen aus der ganzen Welt zu Wort, die von ihrer Berufung und ihrem Leben in Gebet und Gemeinschaft sowie ihrem Einsatz für die Schwächsten berichten.

„Die Ordensschwestern sind Heldinnen des Glaubens und der Nächstenliebe“, erklärte „Kirche in Not“-Präsident Heine-Geldern. „Sie geben Zeugnis von der Lebensfreude und Kraft, die ein Leben für Gott und den Nächsten schenkt. ,Kirche in Not῾ ist stolz, diese herausragenden Frauen unterstützen zu dürfen.“

Unterstützen Sie Ordensfrauen weltweit bei ihrem Dienst! Spenden sind möglich entweder online unter: www.spendenhut.de oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NOT
LIGA Bank München
IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05
Verwendungszweck: Ordensfrauen

Mehr über unsere Hilfe für Ordensfrauen:

Veranstaltungs-Tipp:

  • Am 17. März 2019 ist die syrische Ordensfrau Annie Demerjian Gast eines von KIRCHE IN NOT veranstalteten Abend der Zeugen und wird über ihr Leben und ihre Arbeit in Aleppo berichten.

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7.Mrz 2019 20:47 · aktualisiert: 20.Mrz 2019 09:50
KIN / V. Niggewöhner