Beichtmobil in Münster und Düsseldorf

„Fahrender Beichtstuhl” kommt nach Westfalen und ins Rheinland

Das Beichtmobil ist in ganz Deutschland unterwegs, wie zum Beispiel hier in Kiel.

Das Beichtmobil ist in ganz Deutschland unterwegs, wie zum Beispiel hier in Kiel.

Das Beichtmobil von KIRCHE IN NOT macht in der Karwoche Station in Münster und Düsseldorf.

Am Montag, 15. April 2019, ist der „fahrende Beichtstuhl” von 10:00 bis 18:00 Uhr auf dem Stubengassenplatz (vor „Karstadt Sport“) in Münster aufgestellt.

Am Dienstag, 16. April, und Mittwoch, 17. April, steht der Wagen auf dem Schadowplatz in der Düsseldorfer Innenstadt.

Der geistliche Assistent von KIRCHE IN NOT Deutschland, Pater Hermann-Josef Hubka vom Orden der „Brüder vom gemeinsamen Leben“, steht dort allen Passanten unabhängig von Glaube und Weltanschauung für Gespräche und seelsorglichen Rat zur Verfügung.

Pater Hermann-Josef Hubka nimmt sich Zeit für Gespräche.

Pater Hermann-Josef Hubka nimmt sich Zeit für Gespräche.

Katholische Christen können bei ihm außerdem das Sakrament der Versöhnung (Beichte) empfangen. Auf einem Büchertisch werden darüber hinaus Anregungen zum geistlichen Leben und Informationen über die Arbeit von KIRCHE IN NOT zu finden sein.

Denkanstoß für das bevorstehende Osterfest

Bei dem „Beichtmobil“ handelt es sich um einen zum fahrenden Beichtstuhl umgebauten VW-Bus. Das im Mai 2013 eingeweihte Fahrzeug ist bereits das zweite seiner Art. Das Beichtmobil tourt durch Städte und Pfarrgemeinden; es ist bei kirchlichen Großveranstaltungen ebenso im Einsatz wie bei Handelsmessen und Stadtfesten.

Wie Pater Hermann-Josef Hubka erklärt, wolle KIRCHE IN NOT allen Menschen mit der Aktion einen Denkanstoß in der unmittelbaren Vorbereitung auf Ostern geben.

Das Beichtmobil von KIRCHE IN NOT bei einer Reisemesse.

Das Beichtmobil von KIRCHE IN NOT bei einer Reisemesse.

„Oft reicht schon der Anblick des Beichtmobils, und die Menschen denken über ihr Leben nach“, sagt er. „Wenn uns das gelingt, haben wir schon viel erreicht: einen Moment des Innehaltens. Das tut allen gut – egal, ob wir katholisch, evangelisch, muslimischen Glaubens sind oder gar keiner Religionsgemeinschaft angehören.“

Tradition der „Kapellenwagen“ von KIRCHE IN NOT

Mit dem Beichtmobil knüpft KIRCHE IN NOT an die Tradition der „Kapellenwagen“ an. Mit diesen zu fahrenden Kirchen umgebauten Lkws hatte der Gründer unseres Hilfswerks, der niederländische Ordensmann Pater Werenfried van Straaten (1913-2003), nach dem Zweiten Weltkrieg mitgeholfen, die Seelsorge für heimatvertriebene Katholiken in Diasporagebieten sicherzustellen.

Das Beichtmobil kommt auch in Ihre Pfarrei

Das Beichtmobil von KIRCHE IN NOT kann von Pfarreien, Gemeinschaften und Initiativen kostenlos ausgeliehen werden.

Alles Weitere hierzu und die nächsten Einsatztermine können Sie telefonisch bei Pater Hermann-Josef Hubka, dem Geistlichen Assistenten von KIRCHE IN NOT Deutschland, erfragen.

Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer: 0 72 54 / 92 88 77.

8.Apr 2019 12:28 · aktualisiert: 8.Apr 2019 12:33
KIN / S. Stein