Im Gebet vereint

Rosenkränze aus Bethlehem für den Weltjugendtag in Panama

Ein Rosenkranz aus dem Heiligen Land wurde an die Teilnehmer des Weltjugendtages verteilt (Foto: KIRCHE IN NOT/S. Galindo).

Ein Rosenkranz aus dem Heiligen Land wurde an die Teilnehmer des Weltjugendtages verteilt (Foto: KIRCHE IN NOT/S. Galindo).

Papst Franziskus persönlich hatte es sich gewünscht, dass die Weltjugendtagspilger in Panama Rosenkränze aus dem Heiligen Land erhalten sollten.

Hunderttausende junge Menschen sollten sich so im Gebet um den Frieden in der Welt vereinen. Papst Franziskus ist zutiefst von der Kraft des Rosenkranzgebetes überzeugt, denn es ist seinen Worten zufolge „die Zusammenfassung der Geschichte der Barmherzigkeit Gottes“.

Dass die Rosenkränze aus Bethlehem stammen sollten, wo Jesus geboren wurde, sollte das Geschenk an die jungen Pilger noch bedeutungsvoller machen.

Zugleich handelte es sich aber auch um einen Akt der Solidarität mit den Christen im Heiligen Land, die in diesem von Konflikten heimgesuchten Gebiet nur unter großen Schwierigkeiten überleben.

Eine Million Rosenkränze wurden von Christen in der Region von Bethlehem aus Olivenholz hergestellt. Rund zweihundert Familien können dank dieser Arbeit ein Jahr lang leben. Auch Häftlinge, Flüchtlinge und Arbeitslose hatten so ein Auskommen.

Unsere Wohltäter haben 100.000 Euro für dieses Projekt gespendet. Allen, die geholfen haben, ein herzlicher Dank.

KIN / S. Stein