PAKISTAN

Nothilfe für Hinterbliebene eines Anschlags

Frau aus Pakistan mit Kindern.

Frau aus Pakistan mit Kindern.

Am 15. März 2015 explodierten in Youhanabad, einem christlichen Stadtviertel von Lahore, zwei Bomben. Die Anschläge wurden nahezu zeitgleich vor einer katholischen und einer protestantischen Kirche verübt.

Es war ein Sonntagvormittag. In beiden Gotteshäusern hatten sich Hunderte Menschen zu Gottesdiensten versammelt. In dem Stadtteil leben etwa 35 000 Christen, und es gibt hier mehrere kirchliche Einrichtungen, so dass Priesterseminar, eine technische Schule der Salesianer und mehrere Klöster.

Bei den Anschlägen kamen rund zwanzig Menschen ums Leben, achtzig weitere wurden verletzt. Dass in der katholischen St.-Johannes-Kirche nicht mehr Menschen getötet wurden, ist dem beherzten Eingreifen eines zwanzigjährigen jungen Mannes zu verdanken, der sich freiwillig für den Wachdienst gemeldet hatte.

Sicherheitskontrolle vor einer Kirche in Pakistan.

Sicherheitskontrolle vor einer Kirche in Pakistan.

Ihm war der Selbstmordattentäter, der einen Sprengstoffgürtel unter seiner Kleidung trug, bereits vor der Kirche aufgefallen. Es gelang ihm, den Mann niederzuringen. Dieser sprengte sich daraufhin in die Luft, ohne in das Innere der Kirche eingedrungen zu sein. Der junge Mann wurde dabei getötet, aber er rettete zahlreiche Menschenleben, denn in der Kirche hielten sich sechshundert Menschen auf.

KIRCHE IN NOT hilft mit 20.000 Euro den Betroffenen der Anschläge: den Verletzten und den Angehörigen derjenigen, die ums Leben gekommen sind. Es soll eine Geste der Solidarität sein, um die schlimmste Not zu lindern und Hoffnung zu geben.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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9.Dez 2015 14:20 · aktualisiert: 9.Dez 2015 14:28
KIN / S. Stein