ARGENTINIEN

Bau einer Kapelle

Kleine Schwestern vom Lamm aus Buenos Aires.

Kleine Schwestern vom Lamm aus Buenos Aires.

Die „Kleinen Schwestern vom Lamm“ sind ein Gemeinschaft, das 1983 in Frankreich gegründet wurde. Ihr gehören 120 Schwestern in zehn Ländern an. Sie orientieren sich an dem franziskanischen und dominikanischen Vorbild.

Die Schwestern leben ein halbkontemplatives Leben, das heißt ein großer Teil ihres Charismas besteht in Anbetung und Betrachtung, aber zugleich folgen sie auch Jesus, der durch Galiläa zog, um die „verlorenen Schafe“ zu suchen. So widmen auch sie sich dem Dienst an den Menschen.

1996 eröffneten sie ein Haus in der Hauptstadt Buenos Aires. Dort kümmern sich die Schwestern um Kinder und Familien, die auf der Straße leben. Sie nehmen arme Menschen auf und bieten Studierenden der benachbarten Universitäten ein geistliches Zuhause.

Ihr Kloster besteht aus einem einstöckigen Wohngebäude, in dem zwei umgebaute Räume als kleine Kapelle genutzt werden. Die anderen Räume dienen als Werkstätten und Gästezimmer. Im Hinterhof gibt es noch mehrere kleine, einfache Gebäude, in denen die Zellen und die Gemeinschaftsräume der acht Schwestern untergebracht sind.

Die  „Kleinen Schwestern vom Lamm“ in der Baustelle des Speiseraums.

Die „Kleinen Schwestern vom Lamm“ in der Baustelle des Speiseraums.

Nun soll eine Kapelle gebaut werden, die schon von der Straße als Gotteshaus erkennbar und zugänglich ist. Papst Franziskus wünschte dieses Projekt als Erzbischof von Buenos Aires ausdrücklich, und legte es KIRCHE IN NOT bereits 2011 besonders ans Herz.

Er erhoffte sich davon, dass die Kapelle und die Präsenz der Schwestern „die christliche und sakramentale Lebenspraxis der zahlreichen jungen Studierenden” fördern werde.

Um dieses Ziel zu erreichen, muss das vordere Gebäude entkernt, umgebaut und mit einer würdigen Fassade versehen werden. Mit dem Bau wurde bereits begonnen. KIRCHE IN NOT hat bereits mit 60.000 Euro geholfen. Die hohe Inflation in Argentinien hat jedoch dazu geführt, dass die Preise stark gestiegen sind. So helfen wir noch einmal mit 100.000 Euro.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein