KROATIEN

Existenzhilfe für Karmelitinnen

Kommunion im Klausurbereich der Schwestern.

Kommunion im Klausurbereich der Schwestern.

Seit vielen Jahren unterstützt Kirche in Not die Karmelitinnen im St-Josefs-Kloster im kroatischen Breznica Djakovacka, rund 200 Kilometer östlich von Zagreb. Es ist eine junge Gemeinschaft, die vor 26 Jahren gegründet wurde. Die Klausur existiert aber erst seit fünf Jahren.

Dort leben 27 Schwestern zwischen 27 und 78 Jahre. Es gibt eine Kandidatin, zwei Postulantinnen und zwei Novizinnen. Sie leben in Abgeschiedenheit, arbeiten viel im Garten und widmen sich dem Gebet für die Nöte der ganzen Welt.

Vor zwei Jahren haben wir den Schwestern dank der Großzügigkeit der Wohltäter mit 20.000 Euro dabei helfen können, das Dach über ihrer Terrasse zu reparieren, denn es ließ Wasser hindurch. So wurde der untere Gebäudeteil immer mehr von Feuchtigkeit durchdrungen. Dies war schädlich für die Bausubstanz, aber auch für die Gesundheit der Schwestern: Einige Schwestern sind krank sind, zwei davon leiden an Multipler Sklerose.

Gruppenfoto der Karmelitinnen im Kloster von Breznica Djakovacka/Kroatien.

Gruppenfoto der Karmelitinnen im Kloster von Breznica Djakovacka/Kroatien.

Die Priorin, Schwester Liljana, freut sich über das Interesse von einigen jungen Frauen, die gerne ins Kloster eintreten möchten. „Wir schöpfen daraus große Hoffnung und Freude, weil die Gemeinschaft wächst. Es gibt uns die Kraft, unser Leben und alles, was auf uns zukommt, in Freude zu tragen und leben“, sagt sie.

Trotz ihrer bescheidenen Lebensweise steigen die Lebensunterhaltungskosten ständig – sowohl die Ausgaben für Wasser, Strom, Essen, als auch für Medikamente, Pflege und Therapien, für die kranken Schwestern. Die Kosten können sie unmöglich alleine tragen.

Kommunion im Klausurbereich der Schwestern.

Kommunion im Klausurbereich der Schwestern.

Daher haben die Schwestern Kirche in Not um Hilfe gebeten. Sie schreiben uns: „Wir wissen, dass die Wirtschaftskrise fast in der ganzen Welt herrscht und dass viele an Ihre Tür klopfen und um Hilfe bitten.

Aber wir hoffen, wie der heilige Paulus sagt, ‚gegen alle Hoffnung’ (Röm 4,18), dass der Herr um uns weiß und uns durch Sie das für unser Leben und unsere Arbeit Notwendige vermitteln wird. Möge der Herr Ihre Bemühungen Gutes zu tun und Not zu lindern, reichlich segnen!“

Pater Werenfried van Straaten, der Gründer von Kirche in Not, sagte immer wieder, wie wichtig es ist, kontemplative  Ordensfrauen zu unterstützen: „Diese unbekannten Schwestern, die Sie unterstützen, sind unentbehrlich für das Himmelreich. Sie sind das lebendige Zeichen, das zu Gott führt.“

Wir sind davon überzeugt, dass unsere Wohltäter die Schwestern nicht im Stich lassen werden, und haben versprochen, mit 8.100 Euro zu helfen.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von Kirche in Not/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein