PHILIPPINEN

Mess-Stipendien für 25 Priester

Gottesdienst in der Diözese Malolos auf den Philippinen.

Gottesdienst in der Diözese Malolos auf den Philippinen.

Mehr als 400 000 Priester weltweit wandeln in der heiligen Messe Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi. Obwohl sie damit das Kostbarste haben, was es nur gibt, leben unzählige von ihnen in Armut.

Andere legen weite Wege zurück und sind unermüdlich im Einsatz, um Gott und seine Frohe Botschaft zu den Menschen zu bringen. Dies tun sie für Gottes Lohn – ein Gehalt erhalten sie nicht.

Um den Priestern ihren Dienst zu vergelten und ihnen ihre Dankbarkeit zu bezeugen, haben Gläubige ihnen seit jeher Mess-Stipendien erteilt. Sie haben die Priester um eine heilige Messe in bestimmten Anliegen gebeten und ihnen dafür Geld oder andere kleine Gaben gegeben.

Dabei geht es nicht darum, die heilige Messe zu „bezahlen“. Vielmehr zeigt man damit, dass wir als Christen Schwestern und Brüder sind und denjenigen, der Christus zu uns bringt, zu unterstützen und ihm zu danken.

Kruzifix auf einem Altar bei einem Gottesdienst auf den Philippinen.

Kruzifix auf einem Altar bei einem Gottesdienst auf den Philippinen.

Für viele Priester auf der ganzen Welt ist dies ein unersetzlicher Beitrag zu ihrem Lebensunterhalt. Vor allem Priester, die an Priesterseminaren die zukünftigen Hirten der Kirche ausbilden, verdienen in vielen Ländern sehr wenig.

Sie stehen den Studenten rund um die Uhr zur Seite, um den jungen Männern eine gute Ausbildung zukommen zu lassen und sie auch menschlich und geistlich in jeder Hinsicht zu fördern.

Sie sind auf Mess-Stipendien aus dem Ausland angewiesen, weil sie keine Pfarrei betreuen, wo die Gläubigen sie unterstützen könnten.

Jose Francisco Oliveros, Bischof von Malolos, bei einem Besuch einer Pfarrei.

Jose Francisco Oliveros, Bischof von Malolos, bei einem Besuch einer Pfarrei.

In der Diözese Malolos auf den Philippinen möchten wir 25 Priestern Ihre Mess-Stipendien weitergeben. Auch hier sind es vor allem die Lehrkräfte am Priesterseminar, die dankbar sind, wenn sie in den Intentionen unserer Wohltäter die heilige Messe feiern dürfen.

Malolos wurde bereits 1572 von den Spaniern christianisiert. Die Stadt Malolos selbst ist berühmt für ein großes Fest, das jedes Jahr am letzten Sonntag im Januar zu Ehren des Jesuskindes gefeiert wird.

Das Gnadenbild des „Santo Niño“, des Christuskindes, wird feierlich zur Verehrung ausgestellt. Es gibt Prozessionen, bei denen Tausende Gläubige ihre eigenen Jesuskind-Statuen von zu Hause mitbringen und mit sich tragen. Es gibt dabei Tanz- und Musikgruppen, die in traditionellen Kostümen die Prozessionen begleiten.

Das überflutete Gelände eines Wallfahrtsortes im Bistum Malolos/Philippinen.

Das überflutete Gelände eines Wallfahrtsortes im Bistum Malolos/Philippinen.

Malolos ist aber auch in die Nachrichten geraten, weil es 2011 von schweren Taifunen und Überschwemmungen heimgesucht wurde. KIRCHE IN NOT hatte hier eine Nothilfe von 15.000 Euro für die am schwersten getroffenen zwölf Pfarreien geleistet.

An 25 Priester der Diözese möchten wir Mess-Stipendien in Höhe von insgesamt 15.600 Euro weiterleiten – das sind pro Priester 624 Euro für ein ganzes Jahr. Die Priester versprechen, die Messen in den Intentionen der Wohltäter zu feiern und sind dankbar für diesen Beitrag.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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6.Dez 2016 11:30 · aktualisiert: 12.Mrz 2018 19:40
KIN / S. Stein