PARAGUAY

Existenzhilfe für Ordensschwestern

Die Ordensfrauen kümmern sich um Kinder und Jugendliche.

Die Ordensfrauen kümmern sich um Kinder und Jugendliche.

Das Apostolische Vikariat Chaco liegt im Westen Paraguays. Hier leben elf verschiedene indigene Volksgruppen, von denen jede ihre eigene Sprache spricht.

Das Gebiet, das fast so groß ist wie Österreich, ist nur dünn besiedelt. Die 30 000 Einwohner leben weit verstreut und ernähren sich von dem wenigen, was der salzhaltige und oft schlammige Boden hervorbringt.

Die Jugendlichen haben kaum Zukunftsperspektiven, viele von ihnen schließen die Schule nicht ab. Manche wandern in andere Landesteile ab, um dort Arbeit zu finden, andere landen in Straßenbanden. Die traditionellen Familienstrukturen lösen sich auf, und viele Eltern sind nicht in der Lage, ihren Kindern Halt und Orientierung zu geben.

Die Kirche hat hier viel zu tun, aber sie steht auch vor großen Herausforderungen: Die Wege sind schlecht und manche sind in der Regenzeit unbenutzbar. Dann sind viele Ortschaften nur schwer zugänglich. Oft kommt es sogar zu Überschwemmungen.

In der Regenzeit sind viele Straßen im Bistum Chaco/Paraguay fast unbenutzbar.

In der Regenzeit sind viele Straßen im Bistum Chaco/Paraguay fast unbenutzbar.

Nur sechs Priester betreuen die Gläubigen in dem Vikariat. Umso wichtiger ist der Dienst der Ordensfrauen. Zwölf Schwestern der Kongregation der „Hijas de Maria Auxiliadora“ sind in dem Vikariat tätig. Sie sind jeweils zu dritt in vier Missionsstationen untergebracht, von wo aus sie auch die weit abgelegenen Ortschaften betreuen.

Schwester Emilia mit Kindern.

Schwester Emilia mit Kindern.

Bei Wind und Wetter besuchen sie die Menschen in den schwer zugänglichen Ortschaften, kümmern sich um Kinder, Jugendliche und Frauen, erteilen Katechese, besuchen die Familien und die Kranken, versorgen die Bedürftigen medizinisch und unterrichten Jugendliche im Lesen und Schreiben.

Schwester Blanca schreibt uns: „Wir versuchen, die Saat des Reiches Gottes in diesem Missionsgebiet zu stärken.“ Ohne ihren Einsatz wären die Menschen in vielen Orten alleingelassen.

Das Apostolische Vikariat Chaco ist arm und kann die Schwestern kaum unterstützen. Daher haben sie uns um Hilfe gebeten. Wir möchten ihren Lebensunterhalt mit 4.800 Euro unterstützen.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein