BANGLADESCH

Eine Kapelle für ein Dorf

Gottesdienst in Bangladesch.

Gottesdienst in Bangladesch.

Die Bevölkerung von Bangladesch ist zu fast 90 Prozent muslimisch. Katholiken machen nur eine Minderheit von 0,2 Prozent aus.

Die Gläubigen gehören überwiegend ethnischen Minderheiten an. Sie leben daher in einer doppelten Minderheitensituation: als Christen und als Volksgruppe.

Obwohl die katholische Kirche zahlenmäßig klein ist, ist sie sehr lebendig, und der Glaube der Katholiken ist stark. Der Besuch von Papst Franziskus im Jahr 2017 hat sie zusätzlich ermutigt.

In der Diözese Mymensingh im Norden des Landes leben knapp 80 000 Katholiken. Der katholische Glaube kam erst vor 125 Jahren in die Region. Die meisten Menschen, die sich taufen ließen, gehörten vorher traditionellen Stammesreligionen an.

Junge und ältere Gemeindemitglieder einer Pfarrei in Bangladesch.

Junge und ältere Gemeindemitglieder einer Pfarrei in Bangladesch.

Die Frohe Botschaft Christi hat ihr Leben zutiefst durchdrungen, und sie praktizieren ihren Glauben sehr intensiv. Die Kirche ist für sie zu einer Heimat geworden.

In dem abgelegenen Dorf Digolbagh leben 200 katholische Familien. Obwohl das Dorf seit 1924 katholisch ist, gibt es dort noch immer keine Kapelle.

Pfarrer Peter Rema ist um das geistliche Wohlergehen seiner Gemeinde sehr bemüht. Er hat uns daher um Hilfe gebeten, damit in Digolbagh endlich eine Kapelle entstehen kann.

Die Gläubigen bringen selbst große Opfer, um den Bau zu verwirklichen, aber sie sind zu arm, um die Mittel aufzubringen. Daher möchten wir mit 10.000 Euro helfen.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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Schlagworte:
Armut · Bangladesch · Bauhilfe · Kapelle · Mymensingh
KIN / S. Stein