BOLIVIEN UND PERU

Existenzhilfe für Ordensfrauen

Die „Kleinen Schwestern der schutzlosen Alten” kümmern sich um arme und verlassene alte Menschen.

Die „Kleinen Schwestern der schutzlosen Alten” kümmern sich um arme und verlassene alte Menschen.

In diesem Jahr feiert die Kongregation der „Kleinen Schwestern der schutzlosen Alten” ihr 145-jähriges Bestehen. Seit 1873 kümmern sie sich um arme, einsame und hilflose alte Menschen.

Die in Spanien gegründete Kongregation darf stolz darauf sein, dass sie heute in rund 20 Ländern auf vier Kontinenten über 200 Häuser hat.

Die meisten der Niederlassungen sind in Mittel- und Südamerika, aber die Schwestern sind auch auf den Philippinen, in Mosambik und in Europa tätig.

In Peru und Bolivien pflegen zurzeit 212 Schwestern über 2100 alte Menschen, die sonst niemanden mehr haben. In Peru haben sie elf Häuser und ein Exerzitienhaus, in Bolivien haben sie fünf Häuser.

Einige Ordensschwestern der Kongregation der „Kleinen Schwestern der schutzlosen Alten” mit dem Weihbischof aus dem Erzbistum Lima (Peru), Raúl Antonio Chau Quispe.

Einige Ordensschwestern der Kongregation der „Kleinen Schwestern der schutzlosen Alten” mit dem Weihbischof aus dem Erzbistum Lima (Peru), Raúl Antonio Chau Quispe.

Vor allem in den Großstädten zerfallen die traditionellen Familienstrukturen. So geraten die alten Menschen schnell in Isolation und Hilflosigkeit. Sie brauchen nicht nur Hilfe beim Waschen und Essen, sondern auch Zuwendung und Beistand in ihren seelischen und geistlichen Nöten.

„Den Leib pflegen, um die Seelen zu retten“, pflegte ihre Gründerin, die heilige Teresa Jornet, zu sagen.

Wir helfen den Schwestern in Peru und Bolivien bereits seit 1994 in jedem Jahr und möchten ihnen auch in diesem Jahr wieder einen Zuschuss von 4.600 Euro zu ihrem Lebensunterhalt geben.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein