BRASILIEN

Geländetaugliches Fahrzeug für einen Bischof

Bischof Wellington de Queiroz Vieira feiert  einen Gottesdienst in einer abgelegenen Pfarrei.

Bischof Wellington de Queiroz Vieira feiert einen Gottesdienst in einer abgelegenen Pfarrei.

Die Prälatur Cristalandia im Zentrum Brasiliens erstreckt sich über ein riesiges Gebiet, das mit 62 000 Quadratkilometern mehr als doppelt so groß wie Brandenburg ist.

Hier gibt es 17 Pfarreien, und die knapp 177 000 katholischen Gläubigen leben weit verstreut. Sie werden von nur 16 Priestern betreut.

Die Entfernungen zwischen den Pfarreien sind riesig, und die Seelsorge unter den Gläubigen ist eine große Herausforderung.

Diese Situation kommt den Neo-Pfingstler-Sekten entgegen, die sich überall in Brasilien ausbreiten. Mit dem obligatorischen „Zehnten“ ihrer Anhänger errichtet, schießen ihre „Tempel“ in nahezu jeder Siedlung aus dem Boden.

Bischof Wellington de Queiroz Vieira spendet die Firmung.

Bischof Wellington de Queiroz Vieira spendet die Firmung.

Bischof Wellington de Queiroz Vieira, der seit Februar 2017 die Prälatur leitet, möchte nahe bei den Gläubigen sein. Er ist viel unterwegs, um die Pfarreien zu besuchen. Außerdem will er insgesamt die Seelsorge in seiner Prälatur stärken.

So möchte er die Ausbildung der Katecheten verbessern und die Katechese intensivieren, damit die Gläubigen tiefer im katholischen Glauben verwurzelt sind.

Außerdem will er die Taufvorbereitung und die Vorbereitung auf das Sakrament der Ehe fördern, den Familien stärker zur Seite stehen und ihnen dabei helfen, Ehe und Familie nicht als „eine Option von vielen“, sondern als Berufung zu leben.

Firmlinge aus der Prälatur Cristalandia (Brasilien) mit Bischof Wellington de Queiroz Vieira (hinten Mitte).

Firmlinge aus der Prälatur Cristalandia (Brasilien) mit Bischof Wellington de Queiroz Vieira (hinten Mitte).

Auch das Gebet in den Familien soll intensiviert werden, denn in der Regel ist die Familie die erste und beste „Schule der Liebe und des Glaubens“, die die Kinder von Anfang an durchlaufen. Bibelkurse sollen zudem dazu beitragen, dass die Menschen die Frohe Botschaft besser kennenlernen. Außerdem soll die Jugend- und die Berufungspastoral gestärkt werden.

Für die riesigen Entfernungen, die der Bischof in seiner Prälatur zurücklegen muss, um die Gläubigen zu besuchen, benötigt er ein robustes und geländetaugliches Auto. Denn die Straßen in dem überwiegend ländlich geprägten Gebiet lassen zu wünschen übrig. Er hat uns daher um Hilfe gebeten.

Mit 15.600 Euro möchten wir dazu beitragen, dass er ein geeignetes Fahrzeug erwerben kann.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein