TOGO

Förderung der katholischen Familienberatung

Dozentin der katholischen Familienberatung.

Dozentin der katholischen Familienberatung.

Ärzte verschiedener Fachrichtungen, Theologen, Priester, im pastoralen Dienst tätige Laien und Ordensfrauen setzen sich in der „Fédération Africaine d’Action Familiale“ (FAAF) für die Bildung gesunder Familien und den Schutz des Lebens ein.

Sie bieten lebens- und familienfreundliche Lösungen an, die den Menschen in Afrika entsprechen, und propagieren keine fremden, westlichen Modelle, in denen viele Afrikaner eine „Kultur des Todes“ erkennen.

Sie fördern vielmehr die „Kultur des Lebens“, von der Papst Johannes Paul II. immer wieder gesprochen hat.

Im westafrikanischen Togo sind die Programme der FAAF seit 2005 etabliert. In der Diözese Aneho im Südosten des Landes sind es bislang fünf Personen, die zum Beispiel in den Pfarrgemeinden Veranstaltungen anbieten, um einen größeren Personenkreis für das Thema Ehe und Familie zu sensibilisieren, und die dann Paare und Familien begleiten.

Während einer Vorlesung der Familienberatung.

Während einer Vorlesung der Familienberatung.

Es werden Fragen behandelt wie „Was ist Gottes Plan für die Ehe?“ oder „Was bedeutet es, Mutter oder Vater zu sein?“ Den Ehepartnern wird geholfen, ihre gegenseitige Liebe und Achtung zu vertiefen und miteinander zu sprechen. In vielen Kulturen ist dieser partnerschaftliche Ansatz nicht selbstverständlich.

Ein wichtiger Aspekt ist auch die natürliche Familienplanung, die darauf beruht, den natürlichen von Gott geschaffenen Fruchtbarkeitszyklus der Frau zu beobachten und zu respektieren. Die Ehemänner lernen dabei, ihre Ehefrauen und deren Körper zu achten und Rücksicht zu nehmen.

Teilnehmer eines FAAF-Seminars in Benin.

Teilnehmer eines FAAF-Seminars in Benin.

Insgesamt wird eine Sexualerziehung gefördert, die den Wert und die Schönheit der Sexualität und des menschlichen Körpers betont und die zu Treue und Verantwortung und zur Annahme der Fruchtbarkeit führt. Damit wird Abtreibungen und der Ausbreitung von Aids entgegengewirkt. Ehepaare und Familien werden außerdem in Konflikt- und Krisensituationen beraten und begleitet.

Die Nachfrage nach den Veranstaltungen und nach der persönlichen Beratung ist groß, und es sollen mindestens zehn weitere Beraterinnen ausgebildet werden. Außerdem wird Informationsmaterial benötigt.

KIRCHE IN NOT hat 11.700 Euro versprochen, um diese wertvolle Arbeit zu unterstützen.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

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KIN / S. Stein