KOLUMBIEN

Kurse für gefährdete Jugendliche

Kinder und Jugendliche aus Kolumbien, die an einem Kurs der Schwestern teilgenommen haben.

Kinder und Jugendliche aus Kolumbien, die an einem Kurs der Schwestern teilgenommen haben.

Seit 20 Jahren versuchen die Dominikanerinnen in Docordó im Westen Kolumbiens, durch Bildungsarbeit und intensive Begleitung Jugendliche stark zu machen, damit sie nicht in die Fänge bewaffneter Banden fallen, die in der Region aktiv sind.

Eine schlechte Ausbildung, prekäre Lebensverhältnisse und eine allgemeine Orientierungslosigkeit führen dazu, dass die jungen Leute sich leicht manipulieren lassen.

Dadurch gefährden sie ihr eigenes Leben, das ihrer Angehörigen und Mitmenschen, verlieren ihre moralische Integrität und verhindern, dass in ihrer Heimat Frieden und Sicherheit herrschen

Die Kurse der Schwestern sollen die Jugendlichen intellektuell und geistlich stärken, damit sie zu starken Persönlichkeiten werden, die das Leben anpacken, sowie Selbstvertrauen und moralische und ethische Werte entwickeln.

Gruppenfoto der Kursteilnehmer.

Gruppenfoto der Kursteilnehmer.

Sie sollen sich für das Reich Gottes einsetzen und ihren Glauben vertiefen, damit sie nicht ihr Leben und das ihrer Mitmenschen zerstören.

Insgesamt ist eine gute Seelsorge wichtig, da es in der Bevölkerung, die zu 60 Prozent aus den Nachkommen afrikanischer Sklaven und zu 40 Prozent indigener Herkunft sind, abergläubische und schamanische Praktiken weit verbreitet sind.

Kursteilnehmer aus armen Verhältnissen

Wir möchten die Arbeit der Dominikanerinnen in ihrem Bildungshaus in Docordó auch in diesem Jahr unterstützen. Die Menschen, die an den Kursen teilnehmen, stammen aus armen Verhältnissen.

Somit können sie nicht für die Teilnahme an den Kursen bezahlen und müssen von den Schwestern zusätzlich kostenlos verpflegt werden. Wir möchten mit 6.700 Euro helfen.

Das dargestellte Projekt ist ein Beispiel unserer Arbeit. Ihre Spende wird diesem oder ähnlichen Projekten zugutekommen und die pastorale Arbeit von KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe ermöglichen.

KIN / S. Stein