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Impuls zum Fest „St. Petrus und Paulus“ von Pater Werenfried van Straaten

Impuls zum Fest „St. Petrus und Paulus“ von Pater Werenfried van Straaten

Ein „lebendiges Evangelium“ sein und Christus endlich wieder Gestalt geben

29.06.2020 aktuelles
Paulus schreibt: „Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde!“ (1 Kor 9,16). Das Wort „Evangelium“ bedeutet „Frohbotschaft“. Die Kurzfassung dieser Botschaft ist: Liebe zu Gott und Liebe zum Nächsten.

 

Das ist die Botschaft, die der Herr durch sein Leben und seinen Tod verkündet hat. Wehe mir, sagte Paulus, wenn ich diese Botschaft nicht predige.

Petrus nach der Verleugnung Jesu (Darstellung aus der Kinderbibel von KIRCHE IN NOT).
So auch: Wehe uns, wenn wir nicht in Gebet und Opfer, in Tun und Lassen, durch Liebe, Güte und Barmherzigkeit, in Wort und Tat, als Samariter, als Veronika oder als Simon von Cyrene füreinander Frohbotschaft und Gott wohlgefällig sind. Wehe uns, wenn wir das Evangelium nicht verkünden.

 

Das Evangelium ist millionenfach auf Papier gedruckt worden. In alle Sprachen ist es übersetzt worden. Aber die betrogenen und verzweifelten Menschen von heute fragen nicht nach einem papiernen Evangelium.

Pater Werenfried und Mutter Teresa. Er besuchte sie 1959 in Kalkutta. In seiner Biografie schrieb er über die Arbeit von Mutter Teresa: „Vielleicht zum ersten Mal in ihrem Leben spüren diese Sterbenden, was selbstlose Liebe ist.“
Sie verlangen ein lebendiges Evangelium aus Fleisch und Blut. Sie hungern nach Christus, der die lebendige Frohbotschaft ist.

 

Sie warten auf Menschen, in denen Christus von neuem sichtbar wird, in denen sie Christus erkennen und lieben können. Sie fordern von uns, dass wir Christus endlich wieder eine lebendige Gestalt geben.

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