Kardinal Ludwig Müller: Gedanken zur fortschreitenden Entchristianisierung Europas | 27.05.2019

Beschreibung

Seit der Französischen Revolution läuft ein Prozess der gezielten Entchristianisierung. Im 20. Jahrhundert versuchte ein militanter Atheismus, etwa in der Sowjetunion, den christlichen Glauben auszurotten. Heute fördern Unternehmen und gesellschaftliche Kräfte eine materialistische Konsumkultur. Philosophen und Politiker streben einen „Humanismus ohne Gott“ an. Gefahr droht christlichen Gemeinden darüber hinaus durch militante fundamentalistische Strömungen, etwa in Indien oder in Teilen der islamischen Welt. Verfolgung ist aber möglicherweise ein bleibendes Kennzeichen der Kirche. Das Zweite Vatikanische Konzil jedenfalls hat den Satz formuliert: „Wie aber Christus das Werk der Erlösung in Armut und Verfolgung vollbrachte, so ist auch die Kirche berufen, den gleichen Weg einzuschlagen, um die Heilsfrucht den Menschen mitzuteilen“ (LG 8). Der Vortrag von Gerhard Ludwig Kardinal Müller wurde im Januar 2019 bei einer Veranstaltung von KIRCHE IN NOT im Maternushaus in Köln aufgezeichnet.


Erstausstrahlung (bzw. hochgeladen am): 27.05.2019 
Produktionsjahr: 2019

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