Helfen Sie Indiens vergessenen Christen!

Inmitten der materiellen Armut verändert der Glaube ihr Leben

Kinder aus Indien (Foto: Ismael Martinez Sánchez/KIRCHE IN NOT).

Kinder aus Indien (Foto: Ismael Martinez Sánchez/KIRCHE IN NOT).

Der indische Subkontintent zählt fast 1,5 Milliarden Einwohner. Rund 30 Millionen von ihnen sind Christen.

Sie sind nicht nur eine Minderheit, sondern auch sozial geächtet: Die meisten Christen gehören zu den Dalits, der untersten Kaste der hinduistischen Gesellschaftsordnung.

Besonders schlimm ist die Lage für die Christen im Nordosten Indiens.

Dort leben die „Unberührbaren“ in bitterer Armut, an den Rändern der Dörfer – getrennt von Angehörigen höherer Schichten. Vom Schulbesuch sind Dalits oft ausgeschlossen.

Lassen sie sich taufen, verlieren sie auch noch das geringe Almosen, das der Staat ihnen gewährt. Hinzu kommen in jüngster Zeit Anfeindungen nationalistischer Hindus und strenge Gesetze, die den Übertritt zum Christentum erschweren sollen.

Doch die Anfeindungen halten viele Dalits nicht ab, Christen zu werden. Im Gegenteil: Die Frohe Botschaft von Jesus gibt ihnen neuen Mut und Hoffnung! Inmitten der materiellen Armut verändert der Glaube ihr Leben. Den ersten Rückhalt erfahren sie, wenn sie Teil einer Gemeinschaft werden.

KIRCHE IN NOT steht an der Seite von Indiens vergessenen Christen.

Wir helfen vor allem auf drei Gebieten:

1. Bau von Kirchen, Kapellen und Gemeindehäusern

Indiens Christen müssen oft weite Wege zur nächsten Kirche zurücklegen oder das Wenige, das sie verdienen, für den Transport ausgeben.

Ein nahe gelegenes Gotteshaus bedeutet für sie ein großes Geschenk. Eine Kapelle oder Kirche ist ein sichtbares Zeichen der Gemeinschaft und des geteilten Glaubens.

Eine katholische Familie aus Indien hält ein Kreuz (Foto: Ismael Martinez Sánchez/KIRCHE IN NOT).

Eine katholische Familie aus Indien hält ein Kreuz (Foto: Ismael Martinez Sánchez/KIRCHE IN NOT).

2. Ausbildung von Katecheten:

Sie sind oft die ersten Personen, die den Kontakt zu den Dalits suchen und Netzwerke unter den Gläubigen aufbauen. Katecheten stehen den Menschen zur Seite, geben Hoffnung und Zuspruch.

KIRCHE IN NOT ermöglicht ihnen, Fortbildungskurse zu besuchen. Darin lernen sie, neue Perspektiven für ihr alltägliches Leben zu entwickeln und Gemeinschaften aufzubauen. 

Ordensschwester hilft einem Menschen mit Behinderung (Foto: Ismael Martinez Sánchez/KIRCHE IN NOT).

Eine Ordensschwester hilft einem Mann in einer Einrichtung für obdachlose und behinderte Menschen in Indien (Foto: Ismael Martinez Sánchez/KIRCHE IN NOT).

3. Förderung des Projekts „Kleine christliche Gemeinschaften“:

Sie sind eine Säule des kirchlichen Lebens in Indien. In den „Kleinen christlichen Gemeinschaften“ treffen sich Gruppen von etwa zehn Personen regelmäßig in Privathäusern. Sie lesen in der Bibel, beten gemeinsam und versuchen die Hürden des Alltags zu meistern.

Begleitet werden die Gemeinschaften von Priestern, Ordensschwestern oder ausgebildeten Laien. KIRCHE IN NOT stellt zum Beispiel Bibeln und katechetisches Material zur Verfügung – damit der Glaube lebt und die „Unberührbaren“ Ansehen und Stimme bekommen

Indiens vergessene Christen werden im Glauben geprüft.

Wir werden in unserer Liebe geprüft.

Helfen Sie mit Ihrem Gebet und Ihrer Spende!

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Zeugnisse christlicher Frauen aus Indien:

22.Feb 2018 09:49 · aktualisiert: 20.Mrz 2019 09:27
KIN / S. Stein