Hoffnung für den Irak

Unterstützen Sie mit Ihrer Spende den Wiederaufbau in der Ninive-Ebene

Samir aus Telskuf bei der Renovierung seines Hauses (Foto: Jaco Klamer/KIRCHE IN NOT).

Samir aus Telskuf bei der Renovierung seines Hauses (Foto: Jaco Klamer/KIRCHE IN NOT).

Endlich wieder nach Hause – das ist der Herzenswunsch vieler Christen im Nordirak. Sie mussten im August 2014 vor dem Terror des sogenannten „Islamischen Staates” (IS) flüchten. Seitdem herrschten Vertreibung und blinde Zerstörungswut.

Nach dem Abzug des IS wollen die geflüchteten Christen nur noch eins: in ihre Heimat in der Ninive-Ebene.

Doch die Gegend gleicht einer Trümmerwüste: Wohnhäuser, Geschäfte, Kliniken, Schulen, Kirchen – mehr als 12 000 Gebäude in neun überwiegend von Christen bewohnten Ortschaften sind geplündert, beschädigt, gebrandschatzt oder völlig zerstört.

KIRCHE IN NOT unterstützt den Wiederaufbau der Häuser in dieser Region. Im Schnitt sind es 2000 Euro für jedes Haus – ein Tropfen auf den heißen Stein.

Doch es geht voran, erste Zeichen des Alltags sind wieder erkennbar. In den Straßen der Gemeinden in der Ninive-Ebene kehrt langsam wieder Leben zurück: Kleine Geschäfte sind wieder geöffnet, Bauarbeiter mauern Bordsteine, Baugerüste werden aufgestellt, Betonmischer und Bagger fahren durch die staubigen Straßen der Städte.

Erste Zeichen eines Alltags in der Ninive-Ebene

In Telskuf, einem besonders zerstörten Ort konnte kürzlich die St.-Georg-Kirche wieder eingeweiht werden. KIRCHE IN NOT hat die Renovierung unterstützt. Nach langer Zeit konnte die Gemeinde wieder in ihrer Kirche Weihnachten feiern.

Es ist das erste aufgebaute Gotteshaus nach der Zerstörung durch den sogenannten „Islamischen Staat“. „Die schnelle Wiedereröffnung ist ein starkes Zeichen für alle anderen Dörfer“, sagt der chaldäische Bischof Bashar Warda.

Blick in die neu eingeweihte Kirche in Telskuf/Irak.

Blick in die neu eingeweihte Kirche in Telskuf/Irak.

Mittlerweile sind bereits 28 000 Christen in ihre Heimatdörfer zurückgekehrt sind. Das ist mehr als ursprünglich angenommen. Ein kleiner Lichtblick.

„Der IS wollte uns Christen auslöschen”

„Es ist der Hilfe aus dem Ausland zu verdanken, dass wir den Sieg der Rückkehr feiern können. Die meiste Hilfe kommt von KIRCHE IN NOT“, so Bischof Warda. „Der IS wollte uns auslöschen. Der IS ist verschwunden, wir sind da. Die christliche Präsenz bleibt erhalten.“

„Zurück zu den Wurzeln” – unter diesem Leitwort steht das ökumenische Wiederaufbau-Komitee für die Ninive-Ebene, das KIRCHE IN NOT aus der Taufe gehoben hat. Verschiedene Kirchen ziehen an einem Strang, um gemeinsam die christliche Zukunft in der Ninive-Ebene zu koordinieren und zu sichern.

Das gemeinsam Ziel: Ähnlich wie beim Marshall-Plan der US-Regierung, der nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland und Westeuropa den Wiederaufbau eingeleitet hatte und die Grundlage für den wirtschaftlichen Aufschwung bildete, soll nun auch den Christen im Irak geholfen werden.

Ein Anfang ist gemacht, aber der Weg ist noch weit …

Bitte unterstützen Sie den Wiederaufbau im Irak und sichern sie die Zukunft der Christen vor Ort.

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Hilfe beim Wiederaufbau

24.Okt 2017 16:05 · aktualisiert: 9.Feb 2018 15:53
KIN / S. Stein