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Pater-Werenfried-van-Straaten-Stiftung

Pater-Werenfried-van-Straaten-Stiftung

WER WIR SIND

Die Stiftung stellt sich vor

Pater Werenfried van Straaten, nach dem die Stiftung benannt ist, begann auf Initiative von Papst Pius XII. im Jahr 1947 eine Hilfsaktion für die nach dem Zweiten Weltkrieg aus den Ostgebieten vertriebenen Deutschen.

Es war keine Selbstverständlichkeit, dass ehemalige Kriegsgegner – Pater Werenfried war Niederländer und sein Prämonstratenserkloster lag in Belgien – für die Deutschen Kleidung, Speck und Geld sammelten.

Aus diesen Anfängen entwickelte sich mit den Jahren ein weltweites katholisches Hilfswerk, das heute in rund 140 Ländern der Welt hilft. Ziel ist es, der verfolgten, bedrängten und Not leidenden Kirche zu helfen, der weltweiten Evangelisation zu dienen und im Sinne des Heiligen Vaters für die Versöhnung einzutreten. Die Deutschen waren die ersten Empfänger dieses Hilfswerkes und sind aus Dankbarkeit Pater Werenfried treu geblieben.

Dieses Erbe gilt es in die Zukunft zu tragen. Büros in 23 Ländern bitten heute rund 400 000 Freunde um Gebet und Spenden. Die Pater-Werenfried-van-Straaten-Stiftung vertritt in enger Anbindung zu KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe Deutschland e. V. dieses Anliegen in Deutschland.

Pater Werenfried an seinem Schreibtisch

Entstehung der Stiftung

Auf vielfachen Wunsch aus dem Freundeskreis des internationalen katholischen Hilfswerkes KIRCHE IN NOT wurde zum ersten Todestag von Pater Werenfried van Straaten im Jahr 2004 eine unselbstständige Stiftung gegründet.

Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Stiftung sehr positiv. Der Vorstand von KIRCHE IN NOT in Deutschland und die Zentrale des Hilfswerkes in Königstein im Taunus beschlossen, die Pater-Werenfried-van-Straaten-Stiftung in eine selbstständige Stiftung bürgerlichen Rechts umzuwandeln.

Diese neue Form erweitert die Möglichkeiten der Stiftung. Sie unterliegt künftig auch der stiftungsrechtlichen Aufsicht der Regierung von Oberbayern. In der Satzung wird die enge Zusammengehörigkeit von Kirche in Not und der Pater-Werenfried-van-Straaten-Stiftung herausgehoben.

Der Sitz der Stiftung ist in München.

Pater Werenfried mit seinem berühmten „Millionenhut“.
Die Geistlichen Richtlinien sind als Broschüre kostenlos bei KIRCHE IN NOT erhältlich.

Geistliche Richtlinien

Pater Werenfried van Straaten hat mit seinen „Geistlichen Richtlinien” Leitgedanken für die Leiter und Mitarbeitenden von KIRCHE IN NOT verfasst, damit sein Werk auch nach seinem Tod in „schöpferischer Treue” zu dem Charisma seines Gründers fortbestehen kann.

Auch für alle Freundinnen und Freunde des Werkes ist diese Broschüre lesenswert, weil sie einen Einblick gibt, in welchem Geiste KIRCHE IN NOT arbeitet und welchen Werten sie sich verpflichtet fühlt.

In den Geistlichen Richtlinien erläutert der „Speckpater” das geistige Fundament, mit dem sich KIRCHE IN NOT aus einer vorübergehenden Hilfsaktion für die aus dem Osten vertriebenen Priester („Ostpriesterhilfe”) zu einer „weltweiten geistlichen Bewegung entwickelt hat, die durch Gebet, Opfer, Bekehrung, Information und helfende Liebe überall in der Welt, die durch den militanten und praktischen Atheismus verursachten Nöte zu lindern versucht”.

Zu den Leitlinien, auf die Pater Werenfried die heutigen und zukünftigen Mitarbeitenden des Werkes verpflichtet, gehören vor allem die Treue zum Papst und der seelsorgerische Charakter des Hilfswerks, auch den Wohltätern gegenüber, für die KIRCHE IN NOT eine „Schule der Liebe” sein soll.

Das Hilfswerk KIRCHE IN NOT

Das Hilfswerk KIRCHE IN NOT gliedert sich in die internationale Zentrale in Königstein im Taunus bei Frankfurt am Main und derzeit 23 nationale Sektionen, darunter das deutsche Büro in München.

In der internationalen Zentrale prüfen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus vielen Ländern jährlich etwa zehntausend Hilfsanträge aus aller Welt. Gestützt auf sechzig Jahre Erfahrung vergeben sie die Spendenmittel, halten Kontakt mit den Projektpartnern in mehr als 140 Ländern und wachen über die Verwendung der Spenden.

Die nationalen Sektionen sind vor allem für die Medien- und sonstige Öffentlichkeitsarbeit und für den Kontakt mit den Spendern zuständig. Mit Vorträgen, Pressemitteilungen, Zeitungsbeilagen, Broschüren und Faltblättern informieren unsere Mitarbeiter darüber, was die Kirche in vielen Gebieten für ihre Seelsorge braucht.

Die deutsche Sektion von Pater Werenfrieds Werk gibt es seit 1956. Zunächst in Neu-Ulm angesiedelt arbeitet KIRCHE IN NOT seit 1983 in München.

Rund 50 000 Spender unterstützen jährlich in Deutschland die Arbeit für die KIRCHE IN NOT mit mehr als elf Millionen Euro. KIRCHE IN NOT hat das Spendensiegel des Deutschen Zentralinstituts für Soziale Fragen (DZI) und des Deutschen Spendenrates.

Hauseingang des Münchner Büros von Kirche in Not