Wer also zu stehen meint, der gebe Acht, dass er nicht fällt. Noch ist keine Versuchung über euch gekommen, die den Menschen überfordert. Gott ist treu.

1 Kor 10,12-13

KIRCHE IN NOT hilft verfolgten Christen weltweit!

© Ismael Martínez Sánchez / ACN

KIRCHE IN NOT versteht sich als Hilfswerk für die Weltkirche. Schwerpunkte sind die Hilfe für verfolgte Christen und der Einsatz für Religionsfreiheit. Aber auch andere Themen sind wichtige Säulen in der Arbeit von KIRCHE IN NOT.

KIRCHE IN NOT gibt den Menschen eine Stimme, die häufig nicht in den Medien wahrgenommen werden. Unentwegt machen wir auf die Situation verfolgter Christen oder auf Verletzungen der Religionsfreiheit aufmerksam. Wir sprechen über Länder, die in deutschen Medien kaum Beachtung finden. In unseren „Success stories“ berichten wir, dass die Hilfe ankommt und wie Sie die Menschen mit Ihrer Spende glücklich gemacht haben. Mehr als 5000 Mal macht KIRCHE IN NOT pro Jahr Menschen in rund 140 Ländern glücklich. So viele Projekte werden jedes Jahr gefördert. „Tu Gutes und sprich darüber“ – dieser Leitsatz aus der Öffentlichkeitsarbeit ist auch unser Ansporn. Pressemitteilungen, Webseite, Spendenaktionen, Soziale Medien – wie auch immer Sie von der Arbeit von KIRCHE IN NOT erfahren: Geben Sie es weiter!

Einsatz für die Kirche weltweit

Jedes Jahr fördert KIRCHE IN NOT mehr als 5000 Projekte, vor allem im pastoralen Bereich. Dabei ist das Hilfswerk rein auf Spenden angewiesen. Es gibt keinerlei staatliche Zuschüsse. Laut Jahresbericht von KIRCHE IN NOT geht etwa ein Drittel der Spenden nach Afrika. Insgesamt werden Projekte in rund 140 Ländern gefördert.

Nothilfe nach Katastrophen und in Kriegsgebieten:

Ob Erdbeben, Wirbelstürme, Überfälle oder Bomben – sehr schnell kann die Existenz von Menschen zerstört werden. Alles, was sie aufgebaut haben, ist plötzlich nicht mehr da. Wegen des weltweiten Netzwerks der Kirche kann jedoch häufig schnell Hilfe organisiert werden. Oft ist KIRCHE IN NOT die Organisation, die als erstes hilft, wie zum Beispiel ein Bischof aus Mosambik bestätigte, als sein Bistum von einem schweren Wirbelsturm heimgesucht wurde. Wir können zwar keine Wasseraufbereitungsanlagen oder Hubschrauber zur Verfügung stellen, aber die Hilfe von KIRCHE IN NOT ist langfristiger. Wenn andere Hilfsorganisationen schon wieder den Einsatz beendet haben, bleibt die Kirche vor Ort und an der Seite der Menschen, egal welcher Religion.

Hilfe für verfolgte Christen

Das Christentum ist die meistverfolgte Religion. Weltweit gibt es etwa 1,4 Milliarden Christen. In den meisten Ländern der Welt können sie ihren Glauben frei leben. Aber vor allem dort, wo Christen in der Minderheit sind, ist das häufig nicht der Fall. Besonders in Afrika und Asien kommt es immer wieder zu Angriffen auf Kirchen, Pfarreien oder andere Einrichtungen. Doch häufig ist der Glaube genau dort stark, wo Christen besonders verfolgt werden. Erfahren Sie mehr über den Einsatz und die Hilfe von KIRCHE IN NOT für verfolgte Christen.

© Ismael Martínez Sánchez / ACN

Einsatz für das Menschenrecht Religionsfreiheit

Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht, kein Privileg! Was für uns in Deutschland und Europa selbstverständlich ist, ist in vielen anderen Ländern nicht der Fall. In fast zwei Dritteln der Länder gibt es keine volle Religionsfreiheit. Dort können Diskriminierungen, Einschüchterungen und Gewalt an der Tagesordnung sein – nur weil man der „falschen“ Religion angehört. KIRCHE IN NOT veröffentlicht alle zwei Jahre die Studie „Religionsfreiheit weltweit“. Darin werden fast 200 Ländern auf den Status der Religionsfreiheit untersucht. Die Ergebnisse der Studie finden Sie kostenlos in einem Heft, das die wesentlichen Fakten zusammenfasst. Es ist bei KIRCHE IN NOT erhältlich.

Pastorale Hilfe – was heißt das?

Schwerpunkt der Projekte von KIRCHE IN NOT ist deren pastoraler Charakter. Es geht also nicht bloß um reine Entwicklungshilfe, sondern um den ganzen Menschen. Das Hilfswerk unterstützt nicht nur materiell, sondern auch spirituell. Christen sollen in ihrem Glauben gestärkt werden. Sie sollen erfahren, dass sie ein Teil der Weltkirche sind. Die Kirche ist eine weltweite Familie. Der Begriff pastoral ist dabei weitgefasst: von der Ausbildung von Priestern und Laien über Unterstützung der Medienarbeit bis hin zum Bau von Kirchen. Aber auch Menschen, die nicht einer Kirche angehören, sollen und können diese „Familie“ erfahren. Das bedeutet katholisch – allumfassend.

Ein Hilfswerk getragen im Gebet

KIRCHE IN NOT versteht sich als weltweite Gebetsgemeinschaft. Wer mit den Projektpartnern in rund 140 Ländern spricht, hört immer wieder: Wir beten für Sie! Darin zeigt sich nicht nur Dankbarkeit für die erhaltene Hilfe, sondern es ist auch ein Zeichen der Verbundenheit. Aber auch andersherum ist das Gebet wichtig und gut. Selbst wenn jemand keine Spende geben kann, so kann er oder sie immer ein Gebet für die Menschen in Not sprechen. Das kostet nichts, aber es hilft so sehr.

Neuevangelisierung – Die Freude am Glauben weitergeben

Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung! (Mk 16,15). Dieser Auftrag Jesu ist eine der Säulen der Arbeit von KIRCHE IN NOT. Was bedeutet Neuevangelisierung? Die Freude am Glauben soll vor allem in säkularen Gesellschaften wieder neu entfacht werden. Dafür gibt KIRCHE IN NOT eigene Publikationen heraus. Die Kinderbibel „Gott spricht zu seinen Kindern“ beispielsweise ist in mehr als 190 Sprachen erhältlich. Das deutsche Büro bietet viele begleitende Materialien an, damit bereits die Kleinen die Frohe Botschaft erfahren können. Für Jugendliche eignet sich der Jugendkatechismus YOUCAT. So kann jede Altersklasse an die Schönheit des Glaubens herangeführt werden.

© Ismael Martínez Sánchez / ACN