Nur noch kurze Zeit und die Welt sieht mich nicht mehr; ihr aber seht mich, weil ich lebe und auch ihr leben werdet.
Start / Mess-Stipendium / Was ist ein Mess-Stipendium?
Ein Mess-Stipendium ist eine Gabe für die Feier einer heiligen Messe. Sie ist immer freiwillig. Wenn Sie mit KIRCHE IN NOT eine heilige Messe stiften, geben wir die Spende an Priester in armen Ländern weiter.
Dieser Priester feiert dann die heilige Messe für Sie als Spender und für Ihr Anliegen. Die Spende aus einem Mess-Stipendium verwendet der Priester für seinen Lebensunterhalt oder sein Studium und vor allem auch für seine Arbeit in Pfarrei und Seelsorge.
Mess-Stipendien sind ein jahrhundertealter Brauch. Sie gehen auf die frühe Kirche zurück. Gläubige brachten Brot und Wein zur Feier der heiligen Messe mit, später auch weitere Lebensmittel oder Spenden zum Unterhalt des Priesters. So war dieser frei für die Seelsorgearbeit.
Es gab auch Gläubige, die bei einer heiligen Messe verhindert waren. Diese gaben dem Priester eine Spende und baten darum, in ihrer Abwesenheit für sie und ihre Anliegen zu beten.
Daraus entwickelte sich die Praxis des Mess-Stipendiums. Sie hat weder mit „Kauf“ noch „Handel“ zu tun. Das Kirchenrecht der katholischen Kirche verbietet das ausdrücklich und entschieden.
KIRCHE IN NOT folgt bei seiner Hilfe mit Mess-Stipendien diesen Vorgaben genaustens. Wenn Sie eine heilige Messe stiften, können Sie sich darauf verlassen, dass wir das Mess-Stipendium zuverlässig, gewissenhaft und direkt weitergeben. Wir verwalten jedes Mess-Stipendium mit größter Sorgfalt. Und: Das Geld geht eins zu eins an die Priester. Wir erheben keine Verwaltungskosten.
Ein Mess-Stipendium drückt aus: Als katholische Christen sind
wir miteinander verbunden, auch wenn uns oft tausende Kilometer treffen.
Besonders verbunden sind wir immer dann, wenn wir die heilige Messe feiern und
füreinander beten.
Die heilige Messe, die das Opfer Jesu Christi
versinnbildlicht, ist nicht nur eine fromme Handlung. Sie vermittelt uns im
Sakrament auch die Kraft, aus dem Glauben zu leben. Christliche Nächstenliebe
zeigt sich besonders darin, notleidenden Menschen beizustehen.
Das gilt besonders für unsere Brüder und Schwestern im
Glauben, wenn sie leiden oder verfolgt werden. Und es gilt auch für die
Priester, die in der besonderen Nachfolge Jesu stehen.
„Die Gläubigen, die ein Stipendium geben, damit eine Messe nach ihrer Meinung appliziert (gefeiert) wird, tragen zum Wohl der Kirche bei und beteiligen sich durch dieses Stipendium an deren Sorge für den Unterhalt von Amtsträgern und Werken.“
KIRCHE IN NOT leitet jedes Mess-Stipendium nur an Priester in armen Ländern weiter. Diese haben wenig oder gar keinen Lohn. Sie müssen mit Krieg, Not und Verfolgung fertig werden. Sie stehen mutig an der Spitze ihrer Gemeinden, das zeigen die Berichte unserer Projektpartner immer wieder.
Diese mutigen Priester brauchen unser Gebet und unsere Hilfe! Ein Mess-Stipendium ist ein guter Weg, Priestern in Not zu helfen und Glaube und Nächstenliebe zu bewahren.
Gleichzeitig unterstreicht ein Mess-Stipendium: Unsere Hilfe ist keine Einbahnstraße. Auch die Hilfeempfänger geben uns etwas zurück: Ihr Gebet, Ihr Gedenken, Ihr Verbundenheit im Glauben und vor allem bei der Feier der heiligen Messe.
Es gibt unzählige Anlässe, Gott Dank zu sagen und ihn um seinen Beistand zu bitten. Die heilige Messe ist die dichteste und intensivste Form des Gebetes. Die damit verbundenen Anliegen können ganz verschieden sein: Sie können eine heilige Messe für Verstorbene feiern lassen, für Menschen, die in besonderen Notlagen oder Krisensituationen sind.
Sie können auch danken oder besondere Gnaden erbitten, um Beistand bitten, wenn Sie in Not sind, Sie können Messen anlässlich von Jahrestagen oder Jubiläen stiften oder zu Ehren eines Heiligen – grundsätzlich können Sie alle Ihre Anliegen mit einem Mess-Stipendium verbinden, die dem Evangelium und dem katholischen Glauben entsprechen. Keine Sorge und keine Freude ist zu klein oder zu groß, um vor Gott gebracht zu werden.
„Die Eucharistie ist keine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwachen. Im Bewusstsein dieser Gnade wünschen sich die Gläubigen, sich durch die Opfergabe enger mit dem Eucharistischen Opfer zu verbinden, indem sie an den Bedürfnissen der Kirche mitwirken. Dieser Brauch wird nicht nur von der Kirche genehmigt, sondern auch von ihr gefördert.“