Vergesst nicht, Gutes zu tun, und vernachlässigt nicht die Gemeinschaft; denn an solchen Opfern hat Gott Gefallen!

Heb 13,16

Spenden­service von KIRCHE IN NOT – Sie helfen, wir unterstützen Sie dabei

Sie wollen verfolgte und notleidende Christen mit einer Spende an KIRCHE IN NOT unterstützen? Wir freuen uns, wenn Sie unsere Projekte fördern! Jeder Euro zählt und ist wichtig, denn wir erhalten keine öffentlichen Gelder oder Kirchensteuern.

Transparenz und ein verantwortlicher Umgang mit den Spenden sind für uns selbstverständlich. Dafür bürgen auch die Spendensigel des Deutschen Zentralinstitus für soziale Fragen (DZI) und des Deutschen Spendenrats. Außerdem haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen (auch hier könnte man jeweils verlinken, wenn es dazu entsprechende Seiten gibt).

Sie wollen mehr über uns und unsere Arbeit erfahren? Sie sind auch der Suche nach einem für Sie passenden Projekt? Sie haben Fragen oder Kritik? Unser Spendenservice ist gern für Sie da. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Anliegen und unterstützen Sie dabei, wenn Sie bedrängte Christen und die kirchliche Nothilfe unterstützen möchten.

Unser Spendenservice – dafür sind wir da

Wir beantworten Ihre Fragen zum gesamten Spendenprozess sowie zur Verwendung Ihres Spendenbeitrags

Wir geben Ihnen Informationen zu unserer Arbeit sowie zu einzelnen Projekten und Aktionen. 

Wir nehmen gern persönlich Bestellungen von Messstipendien entgegen – Sie können dazu aber auch unser Formular nutzen.

Wir nehmen Ihre Änderungswünsche entgegen, wenn Sie beispielsweise umgezogen sind oder eine neue Bankverbindung angeben möchten.

Wenn Sie unseren Einsatz als ehrenamtlicher Botschafter  für KIRCHE IN NOT unterstützen möchte, freuen wir uns sehr über Ihre Nachricht und besprechen alle weiteren Schritte mit Ihnen.

Wenn Sie eine unverbindliche und kostenfreie Beratung zum Thema Vererben oder Testamentsspende wünschen, stellen wir gern den Kontakt zu unserem Erbschaftsberater her.

Zuwendungsbescheinigung verschicken wir in der Regel im ersten Quartal für das Vorjahr. Gern schicken Ihnen auf Wunsch auch während des Jahres eine Zuwendungsbescheinigung als Einzel- oder Sammelzuwendungsbescheinigung per Post oder E-Mail zu. 

Weitere Fragen und Antworten zur Arbeit von KIRCHE IN NOT finden Sie im Ende dieser Seite.

KIRCHE IN NOT – wir arbeiten transparent und seriös

Transparenz ist uns ein Herzensanliegen. Sie sollen sich jederzeit drauf verlassen können: Wir gehen verantwortlich mit Ihren Spenden um.

Die Arbeit von KIRCHE IN NOT wird kontinuierlich überprüft. Das Spendensiegel des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen) bescheinigt KIRCHE IN NOT den verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit Ihren Spenden. KIRCHE IN NOT wurde ebenfalls das Spendenzertifikat des Deutschen Spendenrats verliehen. Als Mitglied haben wir uns zur Erfüllung der Vorgaben des Deutschen Spendenrates zu Transparenz, Qualitätssicherung und Information verpflichtet.

Angeschlossen haben wir uns auch der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Wir legen unseren Geschäftsbericht, unsere Bilanz und alle relevanten Angaben zu unserer Arbeit offen. Hier gibt es mehr Informationen zur Initiative. 

Auch der Schutz von Kindern und Jugendlichen (Safeguarding), die Teilhabe von Menschen mit Behinderung sind uns wichtig.

© Ismael Martínez Sánchez / ACN

Jahresabschlüsse und -berichte, Spendensiegel, Freistellungsbescheid und mehr

Der Vorstand bildet das Leitungsorgan und besteht derzeit aus:

• Alexander Mettenheimer (Vorstandsvorsitzender)
• Philipp Ozores (stellv. Vorstandsvorsitzender)

• Adelheid Freifrau von Gemmingen-Hornberg
• Regina Lynch
• Ferdinand Habsburg

 

Geschäftsführung:

• Florian Ripka (Geschäftsführer)
• Michael König (stellvertretender Geschäftsführer)

Besonderes Aufsichtsorgan:
• Helmut Jawurek
• Thomas Müller
• Dr. Dr. Martin Osterkorn

Archiv früherer Berichte

© Ismael Martínez Sánchez / ACN

Safeguarding: Schutz von Kindern und Schutzbefohlenen

Wir setzen uns weltweit dafür ein, dass Minderjährige und andere Schutzbefohlene besser geschützt werden. So fördert KIRCHE IN NOT weltweit Kurse zum Themenkreis Safeguarding, in denen Priester und Ordensleute im Erkennen und in der Verhinderung von Missbrauch von Minderjährigen und Schutzbefohlenen geschult werden. Nur mit einem schriftlichen Bekenntnis zu Safeguarding können unsere Projektpartner Hilfe von KIRCHE IN NOT erhalten. Diese wird entzogen, sollten Fälle von Missbrauch nicht angemessen verfolgt werden. Die Ansprüche zu Safeguarding gelten in gleichem Maße gegenüber den eigenen Mitarbeitern von KIRCHE IN NOT.

Angaben im Rahmen der Initiative Transparente Zivilgesellschaft

Transparenz ist uns wichtig. Deshalb haben wir uns der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen. Wir verpflichten uns, die folgenden zehn Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen und aktuell zu halten.

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Zu Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr
https://www.kirche-in-not.de/impressum/

Kirche in Not/Ostpriesterhilfe Deutschland e. V.

Sitz in München
Lorenzonistraße 62 in 81545 München

Gründungsjahr 1956

Ansprechpartner: Michael König, stellvertretender Geschäftsführer
Tel. +49 89 6424 888-0
E-Mail: koenig@kirche-in-not.de

2. Vollständige Satzung sowie Angaben zu den Zielen unserer Organisation

Der Verein leistet überall dort Hilfe, vorwiegend im pastoralen Bereich, wo die katholische Kirche verfolgt wird oder durch andere Notlagen in der Erfüllung ihrer Sendung behindert ist. Ferner gewährt er geistige und materielle Unterstützung an Flüchtlinge und Vertriebene.

Siehe Satzung § 3 (1)

3. Angaben zur Steuerbegünstigung

Wir sind wegen Förderung kirchlicher und mildtätiger Zwecke sowie Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge und Vertriebene (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 10 AO) nach dem Freistellungsbescheid bzw. nach der Anlage zum Körperschaftsbescheid des Finanzamtes München, Abt. Körperschaften, St.-Nr.: 143/240/40480, vom 19.10.2023 für den letzten Veranlagungszeitraum 2022 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftssteuergesetzes von der Körperschaftssteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

4. Name und Funktion wesentlicher Entscheidungsträger

Zum Jahresabschluss 2024, Seite 11
 

5. Tätigkeitsbericht

Siehe Satzung § 3 (4):
„Der Verein sammelt Spenden. Seine Einnahmen mit Ausnahme der zur Deckung des Eigenaufwands nötigen Beträge stellt er laufend der „Aid to the Church in Need gemeinnützige GmbH“ in Königstein im Taunus zur satzungsgemäßen Verwendung gem. § 58 Nr. 1 AO zur Verfügung.“

Zum Jahresbericht von KIRCHE IN NOT (ACN) 2024

6. Personalstruktur

Zum Jahresbericht 2024 gemäß DZI-Leitlinie, Seite 17

7. Angaben zur Mittelherkunft

Zum Jahresabschluss mit Bestätigungsvermerk 2024, Seite 12

8. Angaben zur Mittelverwendung

Zum Jahresabschluss mit Bestätigungsvermerk 2024, Seite 12

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

Der Verein „Kirche in Not/Ostpriesterhilfe Deutschland e. V.“, München, vertritt die rechtlichen Interessen der kanonischen Stiftung „Aid to the Church in Need“ in der Bundesrepublik Deutschland außergerichtlich und gerichtlich mit aktiver und passiver Legitimation.

Die kanonische Stiftung „Aid to the Church in Need“ ist ein Werk für Religion und Gottesdienst mit kanonischer und ziviler Rechtspersönlichkeit der Vatikanstadt mit eigenen vom Heiligen Stuhl bestätigten Statuten.

Die kanonische Stiftung ist untergliedert in nationale Sektionen. Der mit dieser Satzung eingetragene Verein ist die juristische Person der deutschen Sektion.

Siehe Satzung § 3 (4):
„Der Verein sammelt Spenden. Seine Einnahmen mit Ausnahme der zur Deckung des Eigenaufwands nötigen Beträge stellt er laufend der „Aid to the Church in Need gemeinnützige GmbH“ in Königstein im Taunus zur satzungsgemäßen Verwendung gem. § 58 Nr. 1 AO zur Verfügung.“

10. Namen von Personen, deren jährliche Zahlungen mehr als 10 % des Gesamtjahresbudgets ausmachen

Einzelspenden, die über 10 % der gesamten Jahreseinnahmen ausmachen, gab es nicht.

© Ismael Martínez Sánchez / ACN
© Ismael Martínez Sánchez / ACN

Erklärung zur Barrierefreiheit für Dienstleistungen

Im Rahmen unserer Barrierefreiheitserklärung möchten wir Ihnen einen Überblick über den Stand der Vereinbarkeit der unten beschriebenen Dienstleistung(en) mit den Anforderungen der Barrierefreiheit nach gesetzlichen Vorschriften (insbesondere mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz – BFSG) geben.

Angaben zum Dienstleistungserbringer

KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe Deutschland e. V.
Lorenzonistr. 62
81545 München
Bayern

Allgemeine Beschreibung der Dienstleistung

Verkauf von religiöse Artikeln

Erläuterungen zur Durchführung der Dienstleistung

Über unseren Internetshop bieten wir verschiedene Arten von religiösen Artikeln an, z. B. katholische Schriften für Erwachsene und Kinder, alles rund um die Kinderbibel sowie weitere Artikel aus unserem Zweckbetrieb.

Stand der Vereinbarkeit mit den Anforderungen

Die oben genannte Dienstleistung ist vollständig mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) vereinbar.

Erstellung der Barrierefreiheitserklärung

Datum der Erstellung der Barrierefreiheitserklärung: 02.07.2025
Datum der letzten Überprüfung der o. g. Leistungen hinsichtlich der Anforderungen zur Barrierefreiheit: 02.07.2025

Einschätzung zum Stand der Barrierefreiheit

Die Einschätzung zum Stand der Barrierefreiheit beruht auf unserer Selbsteinschätzung.

Feedbackmöglichkeit und Kontaktangaben

Adresse:
KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe Deutschland e. V.
Lorenzonistr. 62
81545 München

E-Mail: info@kirche-in-not.de

Telefon: +49 89 6424 888-0

Link zur Website: https://www.kirche-in-not.de

So erreichen Sie den Spendenservice von KIRCHE IN NOT

Kontakt

Sie haben Fragen?

Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht– wir antworten Ihnen gerne!

Hinweis: Das Pflichtfeld ist gekennzeichnet. Alle weiteren Felder sind freiwillige Angaben. Ihre Daten werden nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung und Beantwortung Ihrer Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert. Informationen zu der Datenverarbeitung finden Sie hier: Datenschutz.

Herzlich willkommen in der Familie von KIRCHE IN NOT! Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung sind uns Ansporn und höchste Verpflichtung. Meine Mitarbeiter und ich sind gern für Sie da und beraten Sie fair, kompetent und verlässlich. Was genauso wichtig ist: Wir beten auch für Sie und alle, die uns unterstützen.

Florian Ripka, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland

Fragen und Antworten rund um KIRCHE IN NOT

Warum ist die Kirche denn in Not? Die ist doch reich!

Dieses Argument speist sich aus tatsächlichen oder vermeintlichen Berichten über Reichtümer der Kirche, Finanzskandale oder aus der Erfahrung von Kirchensteuerzahlern in Deutschland. Dabei vergessen wird, dass es in den meisten Ländern gar keine Kirchensteuer gibt. Auch der oft zitierte „Reichtum des Vatikans“ besteht eher in unveräußerlichen Kulturgütern. Zudem finanzieren auch der Heilige Stuhl und viele Diözesen in wohlhabenderen Ländern zahlreiche Hilfsprojekte – oft diskret und ohne mediale Begleitung. Auch Papst Franziskus hat mehrfach Projekte von KIRCHE IN NOT unterstützt.

In zahlreichen Ländern ist die Kirche auch heute in Not. Das gilt in dreifacher Hinsicht: wenn Christen diskriminiert oder blutig verfolgt werden, wenn die Kirche aufgrund von Kriegen und Krisen nicht genügend Mittel zur Erfüllung ihre seelsorglichen und karitativen Aufgaben zur Verfügung hat oder wenn Glaubensinhalte und kirchliches Leben unter säkularen Bedingungen schwinden. Diesen Nöten des Glaubens versucht KIRCHE IN NOT zu begegnen: durch Information, Gebet und Hilfe für bedrängte Christen und im Einsatz für die Neuevangelisierung. So hält es auch die Satzung unseres Hilfswerks fest.

Wenn Sie Ihre Gäste um Spenden statt Geschenke bitten wollen, nehmen Sie gern im Vorfeld Kontakt mit KIRCHE IN NOT auf. Gern unterstützen wir Sie dabei, wenn Sie ein spezielles Projekt oder Thema unterstützen wollen. Auch allgemeine Spenden sind möglich.

KIRCHE IN NOT ist ein weltkirchliches und pastorales Hilfswerk. Die Hilfe geht vorrangig in Seelsorgeprojekte im Ausland. In Einzelfällen unterstützt KIRCHE IN NOT auch pastorale Projekte im Inland. In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Hilfswerken und sozialstaatlichen Strukturen. Eine Aufteilung der Schwerpunkte und Zuständigkeiten ist darum nicht nur sinnvoll, sondern aus organisatorischer Sicht auch geboten.

KIRCHE IN NOT unterstützt Projekte von Diözesen, Ordensgemeinschaften, Pfarrgemeinden und anderen kirchlichen Initiativen. Das ist nicht nur auf die katholische Kirche beschränkt: Eine enge Zusammenarbeit verbindet uns zum Beispiel mit einigen orthodoxen Kirchen. Kirchliche Suppenküchen, Schulen, Krankenhäusern usw. stehen nicht nur Christen offen. Alle Menschen, egal welcher Religion oder Weltanschauung, können dort Hilfe finden. In vielen Weltregionen verfügt die katholische Kirche auch dann über stabile Strukturen, wenn andere Organisationen aus Sicherheitsgründen ihre Mitarbeiter längst abziehen mussten. Die Hilfe der Kirche wird deshalb auch von anderen Bevölkerungsgruppen geschätzt. Christliche Nächstenliebe schließt niemanden aus.

KIRCHE IN NOT hat jahrzehntelange Erfahrung in der Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern und der Überprüfung des Mitteleinsatzes. Die Verantwortlichen in der internationalen Zentrale von KIRCHE IN NOT in Königstein im Taunus prüfen jedes Projekt auf Herz und Nieren und fordern Zwischen- und Schlussberichte an. Bei jedem Projektantrag ist die Bewilligung des zuständigen Bischofs oder Ordensoberen unabdingbare Voraussetzung.

Safeguarding-Richtlinien sorgen dafür, dass Maßnahmen zu Kinderschutz- und Missbrauchsprävention eingehalten werden. Projektanträge werden von den zuständigen Gremien immer gemeinsam entschieden. Die Mitarbeiter von KIRCHE IN NOT überzeugen sich auf regelmäßigen Projektreisen vor Ort über den Einsatz der Spendengelder. Unabhängige Wirtschaftsprüfung, das DZI-Spendensiegel und das Spendenzertifikat des Deutschem Spendenrats bescheinigen uns einen verantwortlichen und transparenten Mitteleinsatz. Weitere Informationen finden Sie hier.

KIRCHE IN NOT ist vom Finanzamt als gemeinnützige Organisation eingestuft. Spenden für unsere Projekte sind deshalb steuerlich absetzbar. Eine Ausnahme gibt es: Zuwendungen für Messstipendien sind aufgrund des deutschen Steuerrechts nicht absetzbar.

Spendenbescheinigungen für im Vorjahr eingegangene Spenden an KIRCHE IN NOT werden jeweils im ersten Quartal des Vorjahres zugestellt. Wenn Sie eine Spendenbescheinigung früher benötigen, teilen Sie uns das bitte mit. Bitte beachten Sie: Für Messstipendien dürfen wir aus steuerrechtlichen Gründen keine Spendenquittungen ausstellen.

Die Verwaltungskosten bei ACN International liegen bei rund 8 Prozent; im deutschen Büro von KIRCHE IN NOT sind sie niedriger. Der Anteil für Wohltäterkommunikation und Spendenwerbung liegt bei unter 12 Prozent.

Das Deutsche Zentralinstitut für Zentrale Fragen stuft den Anteil der Werbe- und Verwaltungskosten als „angemessen“ ein.

KIRCHE IN NOT ist rein spendenfinanziert. Anders als andere Hilfswerke erhält es keine Fördergelder oder Einnahmen aus der Kirchensteuer. Um den Projektpartnern umfassend und dauerhaft helfen zu können, ist eine effiziente Verwaltung sowie Information und Spendenwerbung unerlässlich. Täten wir das nicht, hätten wir nicht mehr ausreichend Mittel zur Verfügung, um auf Hilfsgesuche aus aller Welt zu reagieren. Das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI), dessen Spendensiegel KIRCHE IN NOT seit 1992 führt, stuft den Verwaltungskostenanteil als „angemessen“ ein. Auch der Deutsche Spendenrat überprüft den effizienten und satzungsgemäßen Mitteleinsatz und hat KIRCHE IN NOT das Spendenzertifikat verliehen. Im Übrigen geben wir zum Beispiel Spenden für Mess-Stipendien zu 100 Prozent, ohne Abzug von Verwaltungskosten, weiter. Gleiches gilt für zweckgebundene Spenden.

KIRCHE IN NOT ist eines der großen weltkirchlichen Hilfswerke. Unsere 23 Nationalbüros informieren über die Lage bedrängter und notleidender Christen und bitten um Spenden. In unserer internationalen Zentrale in Königstein im Taunus werden Projektanträge aus aller Welt sorgfältig geprüft. Wir unterstützen jährlich über 5000 Projekte in rund 140 Ländern. Andere Hilfswerke haben einen lokal eingegrenzten Schwerpunkt oder fördern weniger Projekte. Hinzu kommt: KIRCHE IN NOT erhält weder öffentliche Gelder noch Kirchensteuermittel oder landesweite Kollekten. Alle Einnahmen müssen und wollen wir über Spendengelder erwirtschaften. Dazu braucht es auch zeitgemäße analoge wie digitale Spendenwerbung und eine funktionierende Verwaltung.

Hauptkommunikationskanal zu den Wohltätern ist unser Infobrief „Echo der Liebe“, der achtmal jährlich erscheint. Auch bei speziellen Notlagen oder zu besonderen Anlässen weist KIRCHE IN NOT die Wohltäter und weitere mögliche Interessentengruppen auf unsere Projekte hin und bittet um Spenden. Würde auch nur einer dieser Spendenaufrufe wegfallen, hätten wir weniger Geld für unsere Projektpartner zur Verfügung. Selbstverständlich ist es jedoch möglich, die Zusendung von Infomaterialien zu reduzieren oder ganz zu widersprechen. Bitte nehmen Sie in diesem Fall Kontakt mit uns auf.

KIRCHE IN NOT ist ein päpstliches Hilfswerk. Wir stehen in Treue zum Papst und zur kirchlichen Lehre, wie sie unter anderem im Katechismus der katholischen Kirche und in den lehramtlichen Verlautbarungen dargelegt ist. In allen unseren Publikationen und Projekten folgt KIRCHE IN NOT strikt diesem Kompass.

Die katholische Kirche ist eine Glaubensgemeinschaft, politische Zuordnungen wie „rechts“ oder „links“ sind daher wenig hilfreich. Außerdem verkennt eine vermeintliche Zuordnung zu einem kirchlichen „Lager“ die weltkirchliche Perspektive, der wir verpflichtet sind. Kirchliche Reform muss sich immer an Christus orientieren und die Einheit der Gläubigen stärken.

Politisch ist KIRCHE IN NOT strikt neutral. Wir arbeiten weder mit Parteien noch anderen politischen Gruppierungen zusammen. Jede Form von Intoleranz, politische oder religiöse Gewalt sowie menschenverachtendes Gedankengut lehnen wir entschieden ab.

KIRCHE IN NOT verfolgt zwei Ziele, die auch in unserer Satzung dargelegt sind: Hilfe für die bedrängte und notleidende Kirche und Dienst an der Neuevangelisierung. Die Medienarbeit in Fernsehen, Hörfunk und Presse sowie unsere Publikationen dienen diesen Zwecken: Sie informieren über die Lage der Weltkirche und wollen Impulse zur Vertiefung des eigenen geistlichen Lebens bieten.

Gebet und Zuwendung zum Nächsten sind die beiden „Lungenflügel“, mit denen die Kirche atmet. KIRCHE IN NOT unterstützt von Anfang an auch kontemplative Ordensgemeinschaften, die einen wichtigen Gebetsdienst für Kirche und Welt vollziehen.

Darüber hinaus verbinden Orden und andere kirchliche Institutionen Gebet und Gottesdienst mit der Hinwendung zum Nächsten: Priesterseminaristen sind später in Pfarreien zentrale Ansprechpartner, Ordensfrauen betreuen karitative Einrichtungen usw. Aus dem Gebet erwächst viel Segen für die Welt und Menschen in Not.

KIRCHE IN NOT betreut über 5000 Projekte pro Jahr in rund 140 Ländern. Dabei stimmt es sich auch mit anderen Hilfswerken ab, die in ähnlichen Regionen und Bereichen tätig sind, um einen effizienten Mitteleinsatz zu gewährleisten und Doppelfinanzierungen auszuschließen. Bei großen Projekten arbeitet KIRCHE IN NOT auch mit anderen Hilfswerken zusammen.

KIRCHE IN NOT leistet finanzielle Hilfe. Produkte oder benötigte Materialien sollen nach Möglichkeit vor Ort gekauft werden, was auch die Wirtschaft im Projektland stärkt. Wir können aus organisatorischen wie personellen Gründen keine Sachspenden an Projektpartner weiterleiten oder Gütertransporte durchführen. Im Einzelfall nehmen wir nach vorheriger Prüfung Sachspenden an. Diese werden in der Regel veräußert, und der erzielte Erlös kommt den Projekten von KIRCHE IN NOT zugute.