Vergesst nicht, Gutes zu tun, und vernachlässigt nicht die Gemeinschaft; denn an solchen Opfern hat Gott Gefallen!

Heb 13,16

Burkina Faso: Motorräder für die Seelsorge in weitläufigen Pfarreien

Mehrere Priester stehen mit neuen Motorrädern vor einer kirchlichen Einrichtung. Die Fahrzeuge unterstützen ihre Seelsorge in abgelegenen Gemeinden.

Die Diözese Tenkodogo im westafrikanischen Burkina Faso ist etwa halb so groß wie Sachsen-Anhalt. Bislang gibt es dort nur zwölf Pfarreien. Die Katholiken leben weit verstreut und werden von 35 Priestern betreut. Diese müssen weite Strecken zurücklegen, um die Dörfer ihrer Pfarreien zu besuchen. Viele dieser Ortschaften sind jedoch nur schwer zu erreichen.

Die Priester brauchen für ihren Dienst dringend Motorräder. Allerdings ist die Ortskirche arm. Verschlimmert hat sich die Lage durch die prekäre Sicherheitslage. Weite Teile des Landes sind zu einem „Hotspot“ des dschihadistischen Terrors geworden. Wo die Lage einigermaßen ruhig ist, sind viele Menschen auf der Flucht und bringen sich in Sicherheit. Sie werden von den örtlichen Gemeinden aufgenommen und versorgt.

Bischof David Koudougou liegt aber die Verkündigung des Evangeliums besonders am Herzen. Er möchte, dass die Gläubigen Christus näherkommen und dass die Priester nahe bei den Menschen sind. 2024 konnten dank Ihrer Hilfe bereits sieben neugeweihte Priester mit Motorrädern ausgestattet werden.

Aber der Bischof möchte im Westen seiner Diözese zwei neue Pfarreien einrichten, weil die Gebiete so groß sind. Jeweils zwei Priester sollen dort tätig sein. Daher möchte der Bischof vier Missionare in seine Diözese holen. Auch sie brauchen unbedingt Motorräder, um die Gläubigen in den Dörfern erreichen zu können.

Bischof David Koudougou hofft, dass Sie noch einmal helfen werden. Er schreibt: „Wir zählen auch in Zukunft auf Sie. Möge Gott Sie segnen!“

Zahlen und Fakten

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.

13.300 Eurowerden für die vier Motorräder benötigt.

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