Im Februar 2023 bebte in der südlichen Türkei und im Norden Syriens die Erde. Es gab mehr als 60 000 Tote und über 100 000 Verletzte. Tausende Häuser sind eingestürzt, die Menschen hatten oft nur noch das, was sie am Leib trugen. Eine große Tragödie für die Region. Noch am Tag des Bebens war ein Mitarbeiter von KIRCHE IN NOT in die syrischen Stadt Aleppo gereist, die besonders betroffen war. Er konnte dort mit den Menschen sprechen und die Koordination der Hilfe beginnen. Internationale Hilfe gab es zu diesem Zeitpunkt kaum.
KIRCHE IN NOT arbeitet seit Jahren eng mit den katholischen und orthodoxen Gemeinden in Syrien zusammen und hatte damals in einem ersten Schritt eine halbe Million Euro als Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Weitere Unterstützungen und Projekte folgten. Kirchen waren damals wie heute wichtige Anlaufstellen für alle – als Ort für die Ausgabe von Lebensmitteln, aber auch als Ort der gemeinsamen Trauer. Während andere Hilfsorganisationen schon bald das Land wieder verlassen haben, ist die Kirche weiterhin bei den Menschen. Helfen Sie weiterhin den Menschen in Syrien.