Selbst wenn die Sirenen heulen und Gebäude in Trümmern liegen, bleibt die Kirche ein Ort der Identität und Hoffnung. Doch in den vom Krieg verwüsteten Regionen sind die Priester überlastet. In der Zentral- und Ostukraine werden vor allem ausgebildete Katecheten benötigt, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene begleiten.
Die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche hat ein Ausbildungsprogramm für 40 zukünftige Katecheten ins Leben gerufen. Sie sind keine Theologen. Sie sind Krankenschwestern, Lehrer, Sozialarbeiter – Menschen mit der tiefen Überzeugung, das Evangelium überallhin zu bringen, wo sie können.
Sie werden an der Ukrainischen Katholischen Universität in Lemberg im Westen des Landes ausgebildet. Insgesamt gibt es 42 Online-Kurse für die Fächer Theologie, Bibelwissenschaft, christliche Pädagogik usw. Ein zweiwöchiges Sommer-Intensivtraining mit Workshops, Gemeindearbeit und spiritueller Weiterbildung sowie Pfarrpraktika gehören ebenfalls zur Ausbildung.
„Die Katechese ist angesichts der aktuellen Herausforderungen besonders relevant. Krieg, Vertreibung und Unsicherheit erfordern es, den Menschen nahe zu sein und sie humanitär, spirituell und moralisch zu unterstützen. Ein Katechet trägt das Licht des Glaubens in schwierigen Situationen und ist ein lebendiger Zeuge von Gottes Liebe zu jedem Menschen“, schreibt der Direktor der Universität in Lemberg.
Ihre Spende hilft den zukünftigen Katecheten, ihre Ausbildung zu sichern und sie darauf zu vorbereiten, Gemeinden zu unterrichten, zu begleiten und zu leiten.