Die Republik Moldau liegt zwischen Rumänien und der Ukraine. Das Land ist etwas kleiner als Baden-Württemberg und eines der ärmsten Länder Europas. Ein bedeutender Teil der erwachsenen Bevölkerung verbringt immer wieder Zeiten im Ausland, um dort Geld zu verdienen. Kinder und alte Menschen bleiben dann allein zurück.
Leider kehren manche Mütter erst nach Jahren oder gar nicht zurück, weil sie in die Hände von Menschenhändlern und so in die Zwangsprostitution geraten sind. Schätzungen zufolge sind ca.100 000 Kinder von der Arbeitsmigration ihrer Eltern betroffen. Sie sind dann auf sich selbst gestellt oder werden von ihren Großeltern betreut.
Um sie kümmern sich 22 katholische Ordensfrauen und ein Ordensbruder, die auch in den Pfarreien tätig sind. Bischof Anton Coşa ist dankbar für ihren Dienst. Doch die Katholische Kirche in der Republik Moldau ist klein (es gibt nur rund 20 000 Katholiken) und auf Hilfe angewiesen. Die ohnehin schwierige wirtschaftliche Lage hat sich durch den Krieg in der Ukraine verschlechtert.
KIRCHE IN NOT hat einen Zuschuss von insgesamt 23.000 Euro zu den Lebenshaltungskosten der Ordensleute in diesem Jahr versprochen, also 1000 Euro pro Person. Denn sie verrichten ihren Dienst „für Gottes Lohn“, während auch sie unter den starken Teuerungen leiden. Helfen Sie ihnen mit Ihrer Spende!