Mosambik im Südosten Afrikas wird immer wieder von schweren Wirbelstürmen heimgesucht, so auch im Advent 2024. Damals fegte Zyklon „Chido“ mit mehr als 200 Stundenkilometern über das Land. Er hinterließ eine Schneise der Verwüstung, besonders in der Provinz Cabo Delgado im Norden. Der Sturm traf ausgerechnet eine Region, die seit einigen Jahren vom dschihadistischen Terror betroffen ist und wo Hunderttausende Menschen auf der Flucht sind.
Der Zyklon zerstörte Wohnhäuser, Schulen, Krankenstationen und Kindergärten, riss Bäume und Strommasten um und sorgte dafür, dass die Strom- und Wasserversorgung zum Erliegen kam. Zahlreiche Kirchengebäude, Kapellen, Ordenshäuser, Pfarrhäuser und von der Kirche betriebene Einrichtungen wurden zerstört oder stark beschädigt.
In Chiuré wurden das Dach und die Fenster der Pfarrkirche durch den Sturm beschädigt. Auch die Christus-König-Kirche in Metoro erlitt Sturmschäden. Dort befindet sich zudem ein Ausbildungszentrum für Katecheten, sodass die Kirche auch für diese Treffen genutzt wird.
Bei der Pfarrkirche von Mieze deckte der Wirbelsturm das Dach ab. Hier nehmen jeden Sonntag Hunderte Menschen an den Gottesdiensten teil, darunter zahlreiche Kinder und Jugendliche. Doch nun haben die Gläubigen bei der Feier der heiligen Messe kein Dach mehr über dem Kopf; die Bäume, unter denen sie sich hätten versammeln können, wurden durch den Sturm umgestürzt.
Wir unterstützen die Instandsetzung dieser drei durch den Wirbelsturm beschädigten Pfarrkirchen mit insgesamt 30.300 Euro. Für weitere Wiederaufbauprojekte wurde KIRCHE IN NOT bereits um Hilfe gebeten. Helfen Sie also auch in Zukunft der Kirche in Mosambik mit Ihrer Spende. Ihre Unterstützung wird gebraucht.