Papst Leo XIV. hat gemeinsam mit Hunderten Kindern in den Vatikanischen Gärten den Rosenkranz für den Frieden gebetet. Damit eröffnete er am 1. Oktober die weltweite Gebetswoche der Aktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ von KIRCHE IN NOT (ACN). Bis zum 7. Oktober sind Kinder, Familien, Schulen und Pfarreien weltweit eingeladen, mitzubeten.

Papst Leo XIV. eröffnet weltweite Rosenkranzaktion
Gemeinsam für den Frieden beten: Am 1. Oktober versammelten sich Hunderte Kinder mit Papst Leo XIV. an der Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten. Mit dem gemeinsamen Rosenkranz eröffnete der Papst die Gebetswoche der weltweiten Aktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“.
Die von KIRCHE IN NOT (ACN) organisierte Gebetsinitiative verbindet jedes Jahr Kinder aus zahlreichen Ländern im gemeinsamen Rosenkranzgebet für Frieden und Einheit.
Besonders gedachte Papst Leo XIV. der Kinder, die in Kriegsgebieten leben. Zugleich erinnerte er daran, wie das gemeinsame Gebet Menschen über Länder- und Sprachgrenzen hinweg miteinander verbindet.

Papst Leo XIV.: Dank an KIRCHE IN NOT
In seiner Ansprache würdigte Papst Leo XIV. die Initiative von KIRCHE IN NOT:
„Ich danke […] der Stiftung ,Kirche in Not‘ für die Initiative und die großartige Arbeit, die sie leistet.“
Der Papst machte den Kindern auch die weltweite Dimension der Gebetsaktion deutlich: „Auf der ganzen Welt beten eine Million Kinder mit uns. Eine Million!“
Wenn so viele Kinder gemeinsam den Rosenkranz beten, steigen, wie Leo XIV. erklärte, Millionen „Gegrüßet seist du, Maria“ aus aller Welt zum Himmel auf – verbunden mit der gemeinsamen Bitte um Frieden.
Mehr als 300 000 Teilnehmer aus 94 Ländern
Bereits zum Auftakt am 1. Oktober waren auf der Online-Plattform von „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ mehr als 300 000 Teilnehmer aus 94 Ländern registriert.
Die tatsächliche Zahl der mitbetenden Kinder dürfte noch deutlich höher liegen, denn erfasst werden ausschließlich Online-Anmeldungen. Zahlreiche Familien, Schulen und Pfarreien beteiligen sich ohne Registrierung – insbesondere in Regionen, in denen der Zugang zum Internet eingeschränkt ist.
Besonders viele registrierte Teilnehmer kommen in diesem Jahr aus Brasilien, Polen, Indien, den Philippinen und der Ukraine. Anmeldungen gibt es unter anderem auch aus Finnland, Sierra Leone, Südafrika, Japan, Indonesien und Bangladesch.

Kardinal Koch: Gebet für Kinder in Not
Kurt Kardinal Koch, Präsident der päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT, erinnerte bei der Begrüßung von Papst Leo XIV. besonders an Kinder und Familien, die unter Krieg, Vertreibung, Verfolgung und Armut leiden.
Videos und persönliche Zeugnisse brachten den in den Vatikanischen Gärten versammelten Kindern zuvor die Lebenssituation von Menschen in verschiedenen Teilen der Welt näher.
Das gemeinsame Gebet für den Frieden soll dabei nicht nur verbinden, sondern auch dazu ermutigen, Verantwortung für andere zu übernehmen und zur Versöhnung beizutragen.
Papst Leo XIV.: „So wächst der Frieden!“
Zum Abschluss richtete Papst Leo XIV. einen konkreten Auftrag an die Kinder: Frieden beginnt nicht nur mit großen politischen Entscheidungen, sondern auch im persönlichen Alltag – zu Hause, in der Schule, beim Spielen oder beim Sport.
„Gebete müssen immer von guten Werken und Gesten der Liebe begleitet sein. So wächst der Frieden!“, sagte der Papst.

Bis zum 7. Oktober beim Rosenkranzgebet mitmachen
Die weltweite Gebetswoche „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ läuft noch bis zum 7. Oktober, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz.
KIRCHE IN NOT lädt Familien, Schulen, Pfarreien und kirchliche Gruppen dazu ein, sich am gemeinsamen Rosenkranzgebet für den Frieden zu beteiligen.
Auch in Deutschland finden Aktionen statt. KIRCHE IN NOT besucht unter anderem Schulen. Am 7. Oktober um 19:15 Uhr überträgt der katholische Sender Radio Horeb außerdem einen Kinderrosenkranz mit internationaler Beteiligung.
Beten Sie mit Ihren Kindern, Ihrer Familie, Schule oder Gemeinde mit und werden Sie Teil der weltweiten Gebetsgemeinschaft.