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KIRCHE IN NOT

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Der Münchner Jurist und Bankier Alexander Mettenheimer (66) ist mit Wirkung zum 31.10.2018 neuer Vorstandvorsitzender von „KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe Deutschland e. V.“. Der Verein bildet die deutsche Sektion der weltweiten Päpstlichen Stiftung „Aid to the Church in Need (ACN)“. Mettenheimer wurde bei der Mitgliederversammlung Mitte September gewählt und durch die Führungsgremien der internationalen Stiftung bestätigt. Er übt den Vorsitz ehrenamtlich aus.

Alexander Mettenheimer gehört dem Kreis der Mitglieder von KIRCHE IN NOT Deutschland seit April 2010 an. Bereits in den Neunzigerjahren hatte er im Finanzrat von KIRCHE IN NOT International mitgewirkt. Der Volljurist hatte verschiedene Führungspositionen im In- und Ausland bei internationalen Banken inne, unter anderem als persönlich haftender Gesellschafter der Privatbank Merck Finck & Co., Vorstandssprecher der ODDO BHF Bank sowie als Erster stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates der Bayerischen Landesbank. Aktuell leitet er den Aufsichtsrat der Small & Mid Cap Investmentbank AG. Mettenheimer ist verheiratet, Vater von vier erwachsenen Kindern und lebt in München.

Als stellvertretender Vorsitzender von KIRCHE IN NOT Deutschland wurde bei der Mitgliederversammlung Dr. Josef Dohrenbusch im Amt bestätigt. Dohrenbusch hatte ab Mitte Juli 2018 den Verein nach außen vertreten, nachdem Bischof Dr. Gregor Maria Hanke als Vorstandsvorsitzender zurückgetreten war. Die Geschäfte von KIRCHE IN NOT führt weiterhin Florian Ripka. Er hatte ebenfalls im Juli 2018 die Funktion von Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert übernommen. Ripka war bis dahin ihr Stellvertreter gewesen.

Geistliche Verbindung zu den 100 000 Wohltätern halten

„Alexander Mettenheimer ist eine gute Wahl – für die Wohltäter wie die Mitarbeiter von KIRCHE IN NOT“, erklärte Ripka. Der neue Vorstandsvorsitzende sei mit dem Werk seit Jahren bestens vertraut und kenne die Arbeit der deutschen Sektion sehr gut. „Sein Herz schlägt für die verfolgten und notleidenden Christen. Die pastorale Ausrichtung unseres Hilfswerks geht mit ihm gut weiter. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Ripka.

Mettenheimer erklärte, er habe das Amt des Vorstandsvorsitzenden gerne übernommen, „denn KIRCHE IN NOT verfolgt einen einmaligen Ansatz: leibliche und geistliche Hilfe, Information und Gebet zu verbinden.“ Dies geschehe auch durch die Medienarbeit, die KIRCHE IN NOT Deutschland leistet. Er trete an, die Verzahnung mit den öffentlichen wie kirchlichen Stellen weiter voranzubringen. „Wichtig ist mir auch, dass unser Hilfswerk die geistliche Verbindung zu über 100 000 Wohltätern in Deutschland hält“, erklärte Mettenheimer. „Auf diese starke Verbindung baue ich weiterhin.“

Alexander Mettenheimer, neuer Vorstandsvorzitzender von KIRCHE IN NOT Deutschland.
Vorstandsvorsitzender Alexander Mettenheimer (r.) und Geschäftsführer Florian Ripka.
Die päpstliche Stiftung KIRCHE IN NOT stellt am 22. November in Rom ihren neuen Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ vor. Begleitet wird die Präsentation durch weltweite Aktionen, Gebetsveranstaltungen und Konferenzen im Zeitraum vom 22. November bis zum 4. Dezember. Auch in diesem Jahr werden zahlreiche öffentliche Gebäude blutrot angestrahlt, um auf die Situation der Opfer religiöser Verfolgung aufmerksam zu machen – erstmals auch in Deutschland.

„Als Organisation, die sich für verfolgte Christen einsetzt, ist KIRCHE IN NOT dem Menschenrecht auf Religionsfreiheit besonders verpflichtet“, erklärte Dr. Thomas Heine-Geldern, Geschäftsführender Präsident der Stiftung. „Leider gibt es immer mehr Verletzungen dieses Menschenrechts. Alle Religionen sind betroffen. Wir laden deshalb Menschen auf der ganzen Welt dazu ein, zusammen mit KIRCHE IN NOT für Religionsfreiheit einzustehen und ein sichtbares Zeichen der Solidarität zu setzen.“
Das Kolosseum in Rom wurde im Februar 2018 in rotes Licht getaucht.
Eisham Mashiq, Tochter von Asia Bibi.
Situation in über 190 Ländern im Fokus

Der Bericht „Religionsfreiheit weltweit“ erscheint bereits zum 14. Mal. Er nimmt die Situation in über 190 Ländern in den Blick und dokumentiert die aktuelle Rechtslage sowie Verstöße gegen das Recht auf Religionsfreiheit im Zeitraum von 2016 bis 2018. Außerdem zeigt der Bericht, wie sich die Situation in einigen Brennpunktländern entwickelt hat.

Am 22. November werden die Ergebnisse des Berichts „Religionsfreiheit weltweit“ in der Italienischen Botschaft beim Heiligen Stuhl in Rom der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch in anderen Metropolen wie Madrid, Paris, Santiago de Chile und São Paulo finden an diesem Tag Präsentationen statt. Bei der Veranstaltung in Rom werden neben dem Präsidenten der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT, Mauro Kardinal Piacenza, unter anderem auch Gäste aus Ägypten und Pakistan sprechen. In beiden Ländern leiden Christen und andere religiöse Minderheiten verstärkt unter den Verletzungen der Religionsfreiheit.

Internationale Aufmerksamkeit hat in jüngster Zeit der Fall Asia Bibi erregt. Die wegen angeblicher Gotteslästerung zum Tod verurteile Katholikin war nach über sieben Jahren Haft freigesprochen worden. Daraufhin erhob sich gewalttätiger Protest radikalislamischer Kräfte in mehreren pakistanischen Städten. Derzeit setzen sich mehrere europäische Länder für die Ausreise der fünffachen Mutter ein, darunter auch Deutschland.

„Roter Mittwoch“ und Aktionen in zahlreichen Städten weltweit

Auf das Schicksal von Asia Bibi macht KIRCHE IN NOT Italien mit einer spektakulären Aktion bereits am 20. November aufmerksam: In Venedig werden unter anderem die Rialtobrücke, Teile des Canal Grande und weitere Gebäude rot angeleuchtet.

Titelblatt des neuen Berichts zur weltweiten Religionsfreiheit

KIRCHE IN NOT hat vor einigen Jahren die Aktion der rot erleuchteten Bauwerke ins Leben gerufen, um ein sichtbares Zeichen gegen religiöse Diskriminierung zu setzen. Vielerorts hat sich dafür die Bezeichnung „Red Wednesday“ (roter Mittwoch) eingebürgert. Im Zusammenhang mit dem neuen Bericht zur Religionsfreiheit wird die Aktion unter anderem in folgenden Städten stattfinden: Paris (22. November), Barcelona (23. November), London (28. November), Sydney (28. November), Washington (28. November). In Barcelona wird erstmals die Kirche „Sagrada Família“ rot angestrahlt, in Paris wie schon in den Jahren zuvor die Kirche „Sacre Coeur“ auf dem Montmartre. Eine besondere Verbreitung erfährt die Solidaritätsaktion von KIRCHE IN NOT auf den Philippinen: Dort werden über 1300 Kirchen und 30 Schulen in rotes Licht getaucht.

Erstmals „Roter Mittwoch“ in Deutschland

In Deutschland findet in diesem Jahr erstmalig die Aktion „Roter Mittwoch“ statt. Am 28. November wird in Mainz um 19 Uhr ein ökumenisches Gebet für verfolgte Christen in der Kirchenruine St. Christoph stattfinden (Hintere Christofsgasse 3). Dazu wird die Kirche rot angestrahlt. Die Aktion ist eine gemeinsame Initiative von KIRCHE IN NOT, der katholischen City-Seelsorge, Pax Christi und dem Familienkreis St. Bernhard. Bei der Andacht wird unter anderem Dominikanerpater James Channan aus Pakistan sprechen. Er setzt sich seit vielen Jahren für den christlich-muslimischen Dialog ein.

Bereits am 27. November lädt KIRCHE IN NOT Wohltäter und Interessierte zu einem Begegnungsabend in die internationale Zentrale des Hilfswerks in Königstein ein (Bischof-Kindermann-Straße 23, 61642 Königstein im Taunus). Dort werden die zentralen Ergebnisse des Berichts „Religionsfreiheit weltweit“ vorgestellt. Bei einem Podiumsgespräch ist neben Pater James Channan auch der Vorsitzende des Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland, Simon Jacob, zu Gast.

Für Presse- und Medienvertreter stellt KIRCHE IN NOT den neuen Bericht zur Religionsfreiheit bei einem Pressegespräch am 28. November um 11 Uhr im Frankfurter „Haus am Dom“ (Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main) vor.

Für den 27. und 28. November laden wir Sie zu zwei Veranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet ein. Mit beiden Abenden möchten wir auf die Themen Religionsfreiheit und Christenverfolgung aufmerksam machen.

Im Rahmen eines Begegnungsabends am Dienstag, 27. November, in der internationalen Zentrale von KIRCHE IN NOT in Königstein im Taunus sprechen dazu der Leiter des Friedenszentrums im pakistanischen Lahore, Pater James Channan, und der Vorsitzende des Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland, Simon Jacob.

Außerdem wird Berthold Pelster, Menschenrechtsexperte von KIRCHE IN NOT Deutschland, den neuen Bericht über die weltweite Religionsfreiheit vorstellen und zusammenfassen, der Ende November in Rom offiziell vorgestellt wird.
Die katholische Westminster-Kathedrale wurde anlässlich des „Red Wednesday“ rot angestrahlt (Foto: Weenson Oo/picture-u.net).
Gruppenfoto mit dem Wiederaufbau-Komitee mit den ersten Rückkehrern in die Ninive-Ebene.

Alle zwei Jahre gibt unser Hilfswerk den Bericht „Religionsfreiheit weltweit” heraus. Er nimmt die Situation in über 190 Ländern unter die Lupe, dokumentiert Verstöße gegen dieses Grundrecht und schildert Hoffnungzeichen.

Begegnungsabend in Königstein im Taunus

Der Begegnungsabend beginnt mit einem Gottesdienst um 18:00 Uhr in der Hauskapelle in der internationalen Zentrale von KIRCHE IN NOT in Königstein im Taunus (Bischof-Kindermann-Straße 23, 61462 Königstein im Taunus). Ende der Veranstaltung ist gegen 21:15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Anmeldung bitte bis spätestens 20. November im Büro von KIRCHE IN NOT in München – entweder telefonisch unter: 089 – 64 24 88 80 oder per E-Mail.

Am darauffolgenden Mittwoch, 28. November, gibt es in Mainz eine Deutschland-Premiere. Erstmals wird hierzulande eine Kirche in rot angestrahlt, um so auf die Situation verfolgter Christen weltweit aufmerksam zu machen.

Das Kolosseum und der Konstantinsbogen wurden rot angestrahlt, um auf die Lage verfolgter Christen aufmerksam zu machen.
Pater James Channan, Leiter des Friedensbüros in Lahore, setzt sich in Pakistan für Versöhnung ein.
Rot angestrahlte Christoph-Kirche in Mainz

In der Vergangenheit wurden bereits Kirchen und Sehenswürdigkeiten in anderen Städten (zum Beispiel in Rom, London, Rio de Janeiro) rot beleuchtet. Diese von KIRCHE IN NOT initiierte Aktion trägt den Namen „Roter Mittwoch” („Red Wednesday”). Die Kirche, die am Mittwoch, dem 28. November, angestrahlt wird, ist die Kirchenruine St. Christoph in der Mainzer Innenstadt (Hintere Christofsgasse 3, 55116 Mainz).

Unter Mitwirkung von KIRCHE IN NOT laden um 19:00 Uhr die katholische City-Seelsorge Mainz, der Familienkreis Sankt Bernhard und Pax Christi zu einer ökumenischen Gebetsstunde in der Apsis-Kapelle der Kirche ein.

Bei dieser Veranstaltung werden auch Pater James Channan aus Pakistan und der Vorsitzende des Zentralrats Orientalischer Christen in Deutschland, Simon Jacob, sprechen.

Die Sitzplätze in der Kapelle sind beschränkt. Das Gebet wird auch ins Freie übertragen. Allerdings gibt es jedoch dort keine Sitzmöglichkeit. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Unser Hilfswerk bietet für Pilger zum Weltjugendtag in Panama-Stadt (Panama) vom 22. bis 27. Januar 2019 einen kleinen geistlichen Reisebegleiter an: die „Prayerbox für unterwegs“.

Die Metallbox ist etwa so groß wie eine Streichholzschachtel. Neben einem Kreuz, einem Weihwasserfläschchen und einem kleinen Rosenkranz enthält sie auch ein Faltblatt mit den Grundgebeten „Vaterunser“, „Ave-Maria“, dem Glaubensbekenntnis, dem Kreuzzeichen und dem „Ehre sei dem Vater“ auf Deutsch, Englisch und Italienisch.

Für Weltjugendtagspilger ist die „Prayerbox für unterwegs“ kostenlos. Weitere Interessenten können die Prayerbox bei KIRCHE IN NOT zum Preis von zwei Euro zzgl. Versandkosten bestellen.

Die „Prayerbox für unterwegs“ von KIRCHE IN NOT gibt es bereits seit 2007. Rund 150 000 Stück wurden seither verschickt. In der Vergangenheit hatten wir Sie bereits aufgerufen, Urlaubsfotos mit der Prayerbox einzusenden.

Seit 2007 bereits 150 000 Prayerboxen verschickt

Rückmeldungen kamen unter anderem aus Australien, den USA, Italien und zahlreichen anderen Ländern. Schicken Sie uns gerne weiterhin Ihre Fotos mit der Prayerbox!

Neben der „Prayerbox für unterwegs“ gibt es auch weitere Sonderausgaben, zum Beispiel zum Jahr der Barmherzigkeit, für Pilger oder die „Prayerbox für verfolgte Christen“. Der Erlös kommt der Arbeit von KIRCHE IN NOT für verfolgte und notleidende Christen zugute.

Prayerboxen werden auf einer „Fazenda” bestückt

Auch die Herstellung der „Prayerbox” dient einem guten Zweck: Bestückt wird die kleine Dose von jungen Erwachsenen des „Bauernhofs der Hoffnung” (Fazenda da Esperança) auf Gut Bickenried in Irsee im Allgäu.

Neben der Arbeit und dem Aufbau eines Gemeinschaftsgefühls sind regelmäßiges Gebet, Gottesdienste und das Studium der Heiligen Schrift wesentliche Bestandteile der Therapie. Die „Fazenda” versteht sich als geistliche Gemeinschaft und unterscheidet sich dadurch von anderen Therapiezentren und Fachkliniken.

Einzelpilger, Gruppenbegleiter oder Jugendpfarrer können die Prayerbox kostenfrei bestellen

Unser Hilfswerk gibt anlässlich des bevorstehenden Allerheiligenfestes am 1. November ein Buch mit Heiligenbiografien heraus. Darin werden die Lebensläufe und -geschichten von 36 Frauen und Männern aus der über 2000-jährigen Kirchengeschichte vorgestellt.

Darunter befinden sich einige bekannte Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der Apostel Andreas, der heilige Maximilian Kolbe oder die heilige Elisabeth von Thüringen. Aber auch eher unbekannte Heilige wie Benedikt Josef Labre, Euthymia Üffing oder Maria Droste zu Vischering werden vorgestellt.
Gnadenbild in der Wallfahrtskirche St. Anna in Sulzbach-Rosenberg. Die heilige Anna, die Mutter der Gottesmutter Maria, wird ebenfalls in dem Buch vorgestellt.
Titelbild des Buches „Heilige – Vorbilder und Fürsprecher für uns Christen“.

Autorin des Buches ist Lore Bartholomäus, die die Biografien verfasst und gesammelt hat. Sie hatte für Namens- oder Geburtstage oder Ordensfestlichkeiten den jeweiligen Jubilaren die Lebensläufe ihrer Namensheiligen zum Geschenk gemacht. In der Zusammenarbeit mit jungen Menschen hatte sie bei Jugendwochen Tagesheilige vorgestellt. Diese Loseblattsammlung erscheint nun erstmals als Buch.

„Die Biografien der Heiligen sind nicht bloße Weitergabe von Daten und Fakten. Frau Dr. Bartholomäus schafft es mit ihren Texten, dass der Geist Christi, der die Heiligen inspirierte, spürbar wird. Sie können damit auch eine Richtschnur für unser eigenes Leben werden“, sagt Florian Ripka, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland.

Das Buch im DIN-A4-Format ist farbig illustriert und hat 96 Seiten. Es eignet sich nicht nur zur eigenen Lektüre, sondern auch als Geschenk für Geburtstage, Namenstage, Ordensjubiläen oder das bevorstehende Weihnachtsfest.

Das Buch „Heilige – Vorbilder und Fürsprecher für uns Christen. Kurzbiografien ausgewählter Heiliger“ ist für fünf Euro bei KIRCHE IN NOT erhältlich. Es ist bestellbar im Bestelldienst von KIRCHE IN NOT.

Am 18. Oktober treffen sich der südkoreanische Präsident Moon Jae-in und Papst Franziskus im Vatikan. Bei einer Audienz wird der Politiker dem Heiligen Vater auch eine Einladung des nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un überreichen. Viele Beobachter fragen sich, ob Papst Franziskus diese annimmt und tatsächlich irgendwann nach Nordkorea reisen wird.
[BR) Doch nicht jeder in Korea würde einen Besuch des Heiligen Vaters in Nordkorea begrüßen, schreibt Johannes Klausa, Direktor des koreanischen Büros von KIRCHE IN NOT (ACN). Er erläutert die Hintergründe und die aktuellen Entwicklungen der Annäherung auf der koreanischen Halbinsel:

Im Oktober 2017 twitterte US-Präsident Donald Trump: „Zu dem Raketenmann nett zu sein, hat 25 Jahre lang nichts gebracht – warum sollte es jetzt was bringen?” Wenige Monate zuvor hatte er den nordkoreanischen Staatschef Kim Jong-un „kleiner Raketenmann” genannt und ihm mit „Feuer und Zorn, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat” gedroht.
Blick nach Nordkorea: Buchstaben aus Sträucherwerk bilden die koreanischen Schriftzeichen für das Wort „Einheit“.
Grenzanlagen an der Demarkationslinie zwischen Nord- und Südkorea.
Kumsusan-Palast im Pjöngjang. In dem Gebäude befindet sich das Mausoleum von Kim Il-sung und Kim Yong-il.

Ein Jahr später herrscht auf der koreanischen Halbinsel ein anderer Ton. Die beiden Staatschefs aus Nordkorea und Südkorea haben sich seit der Friedens- und Charme-Offensive während der Olympischen Winterspiele dreimal getroffen, um den Weg für Gipfeltreffen, Familienzusammenführungen und einen umfassenden politischen und kulturellen Austausch zu ebnen.

„Charme-Offensive bei Olympia”

Zudem gab es ein Gipfeltreffen von Kim und Donald Trump, der den einstigen „Raketenmann“ jetzt öffentlich als „sehr talentiert” und einen „cleveren Kerl” bezeichnet, und ihn nach den Wahlen erneut treffen möchte.

Die jüngste Entwicklung: Kim Jong-un würde einen Besuch des Heiligen Vaters in Pjöngjang „begeistert” begrüßen. Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in besucht Papst Franziskus in Rom und hat eine Einladung für ihn in der Aktentasche.

Diese Entwicklungen sind aufregend, aber nicht jeder in Korea sieht darin einen Grund für begeisterten Applaus. Obwohl die Mehrheit der Koreaner, insbesondere die jüngere Generation, über diese Aussicht begeistert zu sein scheint, sind auch Stimmen zu hören, die einen Besuch des Heiligen Vaters im Norden nicht begrüßen. Manch einer glaubt nicht so recht an die Bereitschaft des „Jungen Marschalls“, mit der Politik seines Vaters und Großvaters zu brechen.

Sie bezweifeln, dass er sein nukleares Waffenarsenal aufgeben und sein Land wirklich zu Frieden und Versöhnung führen will. Ein Besuch des Papstes in Pjöngjang, so meinen sie, sähe so aus, als vergebe die katholische Kirche die Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Christenverfolgungen noch bevor die Täter vor Gericht gestellt worden sind. Dass in der Vergangenheit unter der brutalen Kim-Diktatur zahlreiche Verbrechen begangen worden sind, steht außer Frage.

Nach Meinung der Kritiker sollte die katholische Kirche ein Anwalt der Opfer sein und die Taten des Regimes anprangern, statt Kim dabei zu helfen, sein negatives Image aufzupolieren und ihm als Trittbrett für den Schritt auf die Weltbühne und in die Präsidentenpaläste der internationalen Gemeinschaft zu dienen.

„Kirche sollte Anwalt der Opfer sein”

Es ist nicht das erste Mal, dass Pjöngjang sich um einen Papstbesuch bemüht. In der Phase der Annäherung und der sogenannten „Sonnenschein-Politik” unter dem damaligen südkoreanischen Präsidenten Kim Dae-jung Anfang des neuen Jahrtausends war Papst Johannes Paul II. – vergeblich – zu einem Besuch der „Demokratischen Republik Korea“ eingeladen worden.

Sollte sich Papst Franziskus für eine Reise nach Pjöngjang entscheiden, so wäre dies kein naiver Entschluss. Er könnte Zugeständnisse verlangen, wie beispielsweise die Einwilligung in eine permanente Präsenz von Priestern in Nordkorea.

Wenn er die Einladung annehmen sollte, so würde dies nicht ohne eine Reihe vorheriger inoffizieller Kontakte und Verhandlungen geschehen. Zu der Delegation, die Kim Jong-un persönlich getroffen hat, gehören neben dem Vorsitzenden der koreanischen Bischofskonferenz auch andere religiöse Führer.

Ein Papst-Franziskus-Comic in Südkorea.
Papst Franziskus wird in Seoul begeistert gefeiert.
Diese Muttergottesstatue hat die katholische Kirche Südkoreas im nordöstlichen Bezirk Goseong an der Grenze zu Nordkorea errichtet. Die Statue blickt in Richtung Norden und verkörpert den Wunsch nach Frieden und Einheit zwischen den getrennten Staaten Koreas.
Johannes Klausa, Direktor des koreanischen Büros von KIRCHE IN NOT in Seoul.
Die Einladung annehmen?

Erzbischof Hyginus Kim Hee-jong (Erzbistum Gwangju/Südkorea) war bereits vor einigen Jahren mit einer Delegation südkoreanischer Bischöfe und Priester in Pjöngjang. Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in, selbst ein gläubiger Katholik, hat ihn zu seinem „Sondergesandten beim Heiligen Stuhl” ernannt. Andrew Kardinal Yeom Soo-jung, Erzbischof von Seoul, Präsident von KIRCHE IN NOT/ACN Korea und Apostolischer Administrator von Pjöngjang, hat kürzlich gesagt, er „warte auf den Tag”, an dem er Missionare, Priester, Mönche und Nonnen nach Nordkorea schicken könne, um dort mit ihnen gemeinsam die Sakramente zu feiern.

Frieden auf der koreanischen Halbinsel

„Ich weiß, dass Papst Franziskus sich große Sorgen um den Frieden auf der koreanischen Halbinsel macht und wiederholt für uns gebetet hat“, so der Kardinal. Deshalb wünsche er sich, dass all diese Anstrengungen zu einem Frieden auf der koreanischen Halbinsel führen werde. Katholiken sollten, unabhängig von ihren politischen Ansichten, immer darauf vertrauen, dass auch Gott aufmerksam über diese Entwicklungen wacht.

Lasst uns dafür beten, dass die bilateralen Gespräche zwischen Kim Jong-un und Papst Franziskus – sollte er denn die historische Reise nach Pjöngjang unternehmen – zu einem trilateralen Gipfel unter der Führung des Heiligen Geistes werden. Und dass der Heilige Geist Korea auf den Weg zu Frieden und Stabilität führen möge.

Am 7. Oktober fand in Bonn-Bad Godesberg die Deutschlandpremiere des Films „Fatima – das letzte Geheimnis“ statt. Er zeigt die weltgeschichtlichen Auswirkungen der Ereignisse im Jahr 1917, als im kleinen portugiesischen Dorf Fatima die Gottesmutter Maria drei Hirtenkindern erschien.

Dass die Erscheinungen in Fatima aber nicht nur weltgeschichtlich, sondern auch eine individuelle Bedeutung haben, zeigt die Rahmenhandlung des Films von Regisseur Andrés Garrigó.

Die deutsche Fassung des Films wurde von der Pater-Werenfried-van-Straaten-Stiftung gefördert. Die Stiftung wird von KIRCHE IN NOT Deutschland verwaltet und widmet sich der Hilfe für notleidende Christen und der Evangelisation.
Blick ins Studio von KIRCHE IN NOT Deutschland in München.
Pater Werenfried van Straaten
Unsere Liebe Frau von Fatima.
In vielen Ländern wird die Muttergottes von Fatima verehrt, wie hier zum Beispiel in Kuba.

Mit Geschäftsführer Florian Ripka sprach Dr. Claudia Kaminski, Direktorin für Kommunikation beim katholischen Fernsehsender K-TV und Redakteurin bei Vatican News, über die Motivation zur Unterstützung dieses Films, die Medienarbeit von KIRCHE IN NOT – und warum die Erscheinungen von Fatima für viele verfolgte Christen hochaktuell ist.

DR. CLAUDIA KAMINSKI: Die Pater-Werenfried-van-Straaten Stiftung hat die deutsche Synchronfassung von „Fatima – das letzte Geheimnis“ finanziert. Was war die Motivation dahinter?

FLORIAN RIPKA: Fatima und KIRCHE IN NOT gehören einfach zusammen. Das fängt schon bei unserem Gründer Pater Werenfried van Straaten an. Er hat unser Werk mehrmals der Gottesmutter von Fatima geweiht.

Zum 100. Jubiläum der Erscheinungen von Fatima sind darum 2017 mehrere hundert Wohltäter von KIRCHE IN NOT aus 23 Nationen nach Fatima gepilgert. Sie haben dort die Weihe erneuert.

Wir Mitarbeiter von KIRCHE IN NOT in München versuchen das an jedem 13. eines Monats, dem Fatima-Tag, im Kleinen zu tun. Die Botschaft von Fatima ist also Teil unseres „geistlichen Erbgutes“! Außerdem ist neben der Hilfe für die verfolgte und notleidende Kirche auch der Einsatz für die Evangelisierung unser Grundauftrag. So hält es auch die Satzung unseres Werkes fest.

„Unterhaltsame Evangelisierung“

Wir unterstützen diesen Film und andere Formen der kirchlichen Medienarbeit, weil hier eine „unterhaltsame Evangelisierung“ geleistet wird. Das Kino erreicht breitere Schichten als jeder Glaubensvortrag. Die christliche Botschaft wird hier anschaulich, aber dennoch eindringlich vermittelt.

Sie haben den Gründer von KIRCHE IN NOT und seine enge Verbindung zu Fatima angesprochen. Woher kommt das?

Pater Werenfried hat sein Hilfswerk als eine Antwort auf die Botschaft von Fatima verstanden. Die Muttergottes spricht 1917 in Fatima von der „Bekehrung Russlands“ – genau in dem Jahr, als dort mit der kommunistischen Oktoberrevolution eines der dunkelsten Kapitel der Christenverfolgung anbrach.

Pater Werenfried hat sein Werk 1947 als Hilfsaktion für die deutschen Heimatvertriebenen begonnen. Bald kam die Sorge für die Christen hinter dem Eisernen Vorhang, die sogenannte „Ostpriesterhilfe“, dazu.

„Marias Aufruf in Fatima Folge leisten”

Auch als sich das Hilfswerk auf immer mehr Weltregionen ausbreitete, rief Pater Werenfried stets dazu auf, „Marias Aufruf in Fatima Folge zu leisten und dadurch die Bekehrung Russlands und den Frieden herbeizuführen versuchen“.

Dann müssen die Ereignisse der Wendejahre für Pater Werenfried und seine Mitarbeiter ja die Erfüllung eines Traumes gewesen sein …

Es war kein Traum, sondern eine erbetete Wirklichkeit. Als ab 1989 der kommunistische Machtbereich implodierte, hat Pater Werenfried und sein Werk tatkräftig bei der Wende mitgeholfen: einmal ganz wortwörtlich, als ein von KIRCHE IN NOT geförderter Radiosender zum Sprachrohr für Boris Jelzin bei der Niederschlagung des kommunistischen Putschversuches im August 1991 wurde.

Als Dank erlaubte die russische Regierung den Aufbau einer von Pater Werenfried initiierten „Fernsehbrücke Fatima-Moskau“. Am 13. Oktober 1991 wurden die Festlichkeiten in Fatima im sowjetischen Fernsehen ausgestrahlt.

Millionen Menschen schauten zu, die Wirkung war überwältigend. KIRCHE IN NOT hat in jenen Jahren auf Wunsch des heiligen Papstes Johannes Paul II. auch die russisch-orthodoxe Kirche in ihre Förderprogramme aufgenommen. Diese ökumenische Zusammenarbeit für die Evangelisierung Russlands besteht bis heute.

„Zusammenarbeit für Evangelisierung Russlands”
Nicht nur in Osteuropa, auch in vielen anderen Ländern setzt sich KIRCHE IN NOT heute für verfolgte und notleidende Christen ein. Welche Rolle spielt dabei die Botschaft von Fatima?

Eine sehr große. Ein Beispiel: Im Mai 2017 haben die Christen im syrischen Aleppo die Statue der Muttergottes von Fatima durch die Straßen ihrer schwer zerstörten Stadt getragen. Katholische und orthodoxe Kirchen machten mit, es waren tausende Menschen unterwegs. Es war das erste öffentlich sichtbare Zeichen christlichen Lebens nach über sechs Kriegsjahren.

KIRCHE IN NOT hat in den vergangenen 25 Jahren über 400 Projekte unterstützt, die mit der Verehrung Unserer Lieben Frau von Fatima verbunden waren – von Kirchenbauten mit diesem Patrozinium bis hin zu Gebetsbewegungen und Evangelisierungszentren.

Was hat aus Ihrer Sicht die Botschaft von Fatima notleidenden Christen heute zu sagen?

„Wer glaubt, dass die prophetische Mission Fatimas beendet sei, der irrt sich“, hat Papst em. Benedikt XVI. einmal treffend gesagt. Die Gottesmutter spricht in Fatima davon, dass Gottvergessenheit und mangelnde Bekehrungsbereitschaft viel Leid nach sich ziehen.

Plakat zum Film „Fatima – das letzte Geheimnis“.
Florian Ripka, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland.
„Mangelnde Bekehrungsbereitschaft”

Das erleben wir tagtäglich: Nicht nur kommunistische Staaten wie Nordkorea unterdrücken bis heute das Christentum massiv. Der militante Islamismus ist für viele Menschen eine Quelle unvorstellbaren Leids.

Es gilt aber auch, was im dritten Geheimnis von Fatima steht: Die Engel fangen in Schalen „das Blut der Märtyrer auf und tränkten damit die Seelen, die sich Gott näherten“. Mir kommt da der berühmte Ausspruch des Kirchenvaters Tertullian in den Sinn: „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche.“ Das gilt bis heute.

Das Zeugnis der Märtyrer kann für uns Ansporn zu Bekehrung und Sühne sein, von der die Botschaft von Fatima auch spricht. Stellvertretende Sühne ist nicht populär – und doch ist sie der Kern unseres Glaubens.

„Stellvertretende Sühne ist nicht populär”

KIRCHE IN NOT ist nicht nur ein Hilfswerk, sondern auch eine Gebetsgemeinschaft. Wir rufen unsere Wohltäter zum stellvertretenden Gebet auf: für die leidenden Christen, aber auch für die vielen Menschen, die nicht mehr glauben.

Kommen wir von der Fatima-Botschaft zur Medienarbeit von KIRCHE IN NOT: Sie betreiben in München ein eigenes Fernsehstudio. Was steckt dahinter?

Das Studio gehört der Pater-Werenfried-van-Straaten-Stiftung. Wir produzieren dort im Monat rund 240 Sendeminuten. Das produzierte Material stellen wir vorrangig den christlichen Fernsehsendern EWTN, K-TV und Bibel TV zur Verfügung.

Selbstverständlich stehen auch alle Produktionen im Internet, zum Beispiel in unserer Mediathek. Wir möchten damit einen Beitrag für alle Menschen leisten, die in ihrem Umfeld nicht mehr die geistliche Nahrung bekommen, die sie für ein erfülltes Glaubensleben benötigen.

„Stimme im Wertediskurs unserer Gesellschaft”

Ich sehe die katholische Medienarbeit auch als eine Stimme im Wertediskurs unserer Gesellschaft. Wir Katholiken haben der gesamten Gesellschaft etwas zu bieten.

Die Inhalte unserer katholischen Fernseharbeit sind das Evangelium, die Lehre der Kirche und authentische Glaubenszeugnisse. Besser geht’s nicht. Und diese Klarheit schätzen viele Zuschauer – ob beim christlichen Film oder in der Fernseharbeit.

Weihegebet von Pater Werenfried an die Muttergottes:

„Ja, wir weihen unser ganzes Werk und uns selbst Dir, Maria, Mutter Jesu, allerreinste Jungfrau, mächtige Fürsprecherin, Vorbild aller Menschen, Unbefleckte! Bewahre uns in der Liebe Deines Sohnes, schütze uns vor den Gefahren dieser Welt und führe uns sicher zum Herzen Gottes.

Und gib, Mutter, dass, wenn wir durch das dunkle Tor des Todes gegangen sind und vor dem Richterstuhl Deines Sohnes stehen werden – gib, dass wir Dich dort finden mit einem Lächeln in Deinen Augen und dass wir ruhig sagen dürfen: Grüß Dich, Mutter!“

Bereits zum zehnten Mal hatte KIRCHE IN NOT in Augsburg zu einem Gebets- und Solidaritätstag für verfolgte Christen eingeladen.

Die Veranstaltung bestand aus einem ökumenischen Kreuzweg im Augsburger Dom und einer vorangehenden Informationsveranstaltung über die verfolgte Kirche, die im Haus Sankt Ulrich stattfand.

Mitwirkende waren Bischofsvikar Prälat Dr. Bertram Meier, der irakische Priester Father Georges Jahola aus Karakosch in der Ninive-Ebene und der Menschenrechtsexperte von KIRCHE IN NOT, Berthold Pelster.
Bischofsvikar Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier (Bistum Augsburg), Father Georges Jahola, Florian Ripka (v. l.).
Rund 150 Besucher sind zur Veranstaltung in den Saal im Haus St. Ulrich in Augsburg gekommen.
Florian Ripka, Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland (rechts), überreicht Father Georges Jahola ein Modell der Muttergottesstatue in Altötting.
Zerstörte Häuser in Karakosch.
Kreuzweg-Andacht im Augsburger Dom.

Zu Beginn des Aktionstages berichtete Pater Georges Jahola aus dem Nordirak bei einem Podiumsgespräch über die Lage der Christen in der Ninive-Ebene. Diese hätten nach dem Einmarsch der Kämpfer des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) im August 2014 Schreckliches zu erleiden gehabt.

Zahlreiche Christen seien zur Konversion genötigt oder getötet worden. Viele Frauen und Mädchen seien versklavt worden und mussten einen IS-Terroristen heiraten. Hunderttausende seien vor dem Terror geflohen. Auch die Schäden an Gebäuden seien immens gewesen.

Fast 13 000 Privathäuser von Christen sowie rund 360 kirchliche Gebäude habe der IS ganz oder teilweise zerstört. Die Kosten der Wiederherstellung bezifferte Jahola, der den Wiederaufbau koordiniert, auf 250 Millionen US-Dollar.

„Große Solidarität unter den Christen”

Dieser Wiederaufbau sei es, der den christlichen Familien, die jetzt nach und nach in ihre verlassenen Dörfer zurückkehren, Mut und Hoffnung gebe. „Es gibt eine große Solidarität unter den Christen“, so Jahola. „Viele haben sich bei den Kirchen gemeldet, um als Freiwillige zu helfen.“

Diese Unterstützung sei aber bei Weitem nicht ausreichend, denn „wir Christen erhalten vom irakischen Staat nicht die geringste Hilfe.“ Nur christliche Hilfswerke wie KIRCHE IN NOT, das einen „Marshall-Plan“ für den Irak ins Leben gerufen hat, würden Geld geben.

„Durch die Hilfe von KIRCHE IN NOT konnten bereits gut die Hälfte der vertriebenen Christen zurückkehren – und wir hoffen, dass es noch mehr werden“, dankte Jahola den anwesenden Wohltätern der päpstlichen Stiftung.

Befragt nach den Zukunftsaussichten, sagte der irakische Priester: „Die Zeit des IS ist vorbei, aber seine Ideologie ist noch immer präsent.“ Jahola forderte eine neue Verfassung für den Irak, in der der Minderheitenschutz verankert sein müsse: „Nur das Gesetz kann uns schützen.“

„Die Ideologie des IS ist immer noch präsent”

Andernfalls seien die Früchte der geleisteten Wiederaufbauarbeit gefährdet. Als Christ habe er aber immer Hoffnung, weil er wisse: „Aus der Asche wird neues Leben geboren.“

Der Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland, Florian Ripka, überreichte an Jahola eine Figur der Gottesmutter von Altötting. „Dieses Gnadenbild soll einen Platz in einer der wiederaufgebauten Kirchen in der Ninive-Ebene finden und die bleibende Verbundenheit der deutschen Wohltäter mit unseren irakischen Brüdern und Schwestern verdeutlichen“, sagte Ripka.

Berthold Pelster von KIRCHE IN NOT stellte in seinem Vortrag Brennpunktländer der Christenverfolgung vor.
Brennpunkte der Christenverfolgung

Beim zweiten Programmpunkt im Tagungshaus Sankt Ulrich verschaffte Berthold Pelster, der Menschenrechtsexperte von KIRCHE IN NOT, den rund 150 Besuchern einen Überblick auf einige Brennpunkte der Christenverfolgung weltweit.

Dies seien nach seiner Erkenntnis neben den Krisenländern des Nahen Ostens vor allem viele afrikanische Staaten, in denen sich ein einstmals friedlicher Islam radikalisiert habe.

Als Beispiel führte er Nigeria, das bevölkerungsreichste Land Afrikas, an, wo die islamistische Terror-Sekte „Boko Haram“ seit ihrem Aufkommen im Jahr 2009 bis zu 30 000 Menschen ermordet habe.

„Dialog mit gemäßigten Muslimen suchen”

Pelster, Autor der Dokumentation „Christen in großer Bedrängnis“, betonte, dass in vielen islamischen Ländern Muslime am meisten unter dem Terror von radikalen Islamisten zu leiden hätten und nannte als Beispiel den Anschlag auf eine Sufi-Moschee in Ägypten, dem im November 2017 mehr als 300 Menschen zum Opfer fielen.

Es sei daher wichtig, den Dialog mit gemäßigten Muslimen zu suchen und moderate Strömungen des Islam zu fördern.

Pelster richtete den Blick auch auf China. Dort habe – weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit im Westen – der Staat im Februar 2018 die Religionsgesetze drastisch verschärft. Christen, die sich privat zum Gebet treffen, droht seitdem eine empfindliche Geldstrafe, die mehrere Monatsgehälter betragen kann.

„In vielen Ländern droht Auslöschung des Christentums”

Auch dies müsse man, so Pelster, als eine Bedrohung für den christlichen Glauben ansehen und dagegen protestieren. Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit müsse noch mehr auf die Agenda der Politik, aber auch ins Blickfeld von Christen in freien Ländern. „Wenn wir nicht alles tun, um verfolgten Christen zu helfen, droht ihnen in vielen Ländern die Auslöschung“, appellierte Pelster an die Zuhörer.

Den Abschluss des Solidaritätstages bildete im gut besuchten Augsburger Dom ein ökumenisches Kreuzweggebet.

Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier, der im Bistum Augsburg als Bischofsvikar für Ökumene und interreligiösen Dialog zuständig ist, betonte in seiner Ansprache die „Ökumene des Leidens und der Solidarität“ mit den Verfolgten und forderte die Anwesenden zum aktiven Handeln auf.

„Wissen wir, was die Stunde geschlagen hat? Haben wir Mut, zu Jesus Christus und seiner Botschaft zu stehen? Wo Christen unterdrückt und verfolgt werden, da dürfen ihre Glaubensgeschwister in den Ländern, wo Freiheit herrscht, nicht schweigen“, so Meier.

Am Sonntag, 16. September, veranstaltet unser Hilfswerk einen Solidaritätstag für verfolgte Christen in Augsburg. Im Mittelpunkt des Tages stehen die Situation der Christen im Irak sowie weitere aktuelle Brennpunkte der Christenverfolgung in anderen Teilen der Welt.

Eingeladen ist unter anderem der irakische Priester Father Georges Jahola aus Karakosch in der Ninive-Ebene im Nordirak. Er kümmert sich dort um die Christen, die nach ihrer Flucht vor dem Terror des „Islamischen Staats“ in die Ninive-Ebene zurückkehren. KIRCHE IN NOT unterstützt maßgeblich den Wiederaufbau in dieser Region.

Der syrische-katholische Priester wird bei der Veranstaltung im Haus St. Ulrich über die aktuelle Lage der Christen in seiner Heimat und den Stand der Dinge beim Wiederaufbau berichten.

Vortrag über Christenverfolgung

Nach einer kurzen Pause spricht Berthold Pelster, Menschenrechtsexperte von KIRCHE IN NOT Deutschland, zum Thema „Christen in großer Bedrängnis – Aktuelle Brennpunkte”. KIRCHE IN NOT hat im Sommer eine Dokumentation über Christenverfolgung herausgegeben, die Berthold Pelster redaktionell betreut hat.

Zum Abschluss des Solidaritätstages lädt das Hilfswerk um 18:00 Uhr zu einem „Kreuzweg für die verfolgte Kirche“ in den Augsburger Dom. Er wird geleitet vom Bischofsvikar Domdekan Prälat Dr. Bertram Meier.

Die Veranstaltung beginnt um 15:00 Uhr im Haus St. Ulrich in der Nähe der St.-Ulrich-Kirche (Kappelberg 1, 86150 Augsburg). Ende des Solidaritätstages ist voraussichtlich gegen 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Florian Ripka führt ab 16. Juli 2018 als Interims-Geschäftsführer die Geschäfte des Hilfswerkes „KIRCHE IN NOT/Ostpriesterhilfe Deutschland e. V.“, das die nationale Sektion der internationalen Päpstlichen Stiftung „Aid to the Church in Need“ bildet.

Der 42-Jährige übt das Amt zunächst bis zur Neuwahl eines neuen Vorstandsvorsitzenden im Herbst 2018 aus, die durch den Rückzug des Eichstätter Bischofs Dr. Gregor Maria Hanke vom Vorsitz des Vereins erforderlich wurde.

KIRCHE IN NOT Deutschland wird derzeit vom alleinvertretungsberechtigten Vorstandsmitglied Dr. Josef Dohrenbusch geführt.

Ripka arbeitet seit über elf Jahren bei KIRCHE IN NOT: Er begann 2007 als Assistent des damaligen Geschäftsführers Klaus Wundlechner. Der Diplom-Kaufmann leitete zunächst den Vertrieb der religiösen Schriften des Hilfswerks und unterstützte die Geschäftsführung in betriebswirtschaftlichen Fragen. Im Jahr 2012 wurde er zum Stellvertreter von Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert berufen.

Schwerpunkte von Ripkas Tätigkeit waren neben den betriebswirtschaftlichen Abläufen auch der Kontakt zu den Wohltätern von KIRCHE IN NOT, die Neuspendergewinnung und die inhaltliche Mitwirkung bei allen Schwerpunkten des Hilfswerks von der Hilfe für verfolgte und notleidende Christen weltweit bis hin zur Neuevangelisierung in Deutschland.

Florian Ripka, dessen familiäre Wurzeln im Sudetenland liegen, hat nach einer Banklehre Betriebswirtschaft in Regensburg und im italienischen Pavia studiert und ist Vater von vier Kindern.

Zum Geschäftsführerwechsel sagte Dr. Josef Dohrenbusch: „Wir sind dankbar, dass wir mit Herrn Ripka einen langjährigen und erfahrenen Mitarbeiter für diese verantwortungsvolle Aufgabe gewinnen konnten. Er kennt das Hilfswerk wie seine Westentasche.“

Mit Ripka sei sichergestellt, dass die Arbeit für die verfolgte und bedrängte Kirche in über 140 Ländern und die Evangelisierungsarbeit reibungslos weiterlaufen. „Seine Person bürgt für Kontinuität im Hinblick auf die erfolgreiche Arbeit des Hilfswerkes in den letzten Jahren, für die wir Bischof Hanke und der bisherigen Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert von Herzen danken.“

Florian Ripka, Interims-Geschäftsführer bei KIRCHE IN NOT Deutschland
KIRCHE IN NOT hat im Jahr 2017 rund 125 Millionen Euro an Spenden, Erbschaften und anderen Einnahmen erhalten. Das geht aus dem Jahresbericht des Hilfswerks hervor. Die Wohltäter aus Deutschland haben zu diesem Ergebnis rund 15,4 Millionen Euro beigetragen.

„Die Spenden und Einnahmen der deutschen Sektion sind damit um 29,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen“, erklärte die frühere Geschäftsführerin von KIRCHE IN NOT Deutschland, Karin Maria Fenbert. „Möge Gott es unseren Wohltätern reichlich vergelten! Ich kann versichern: Die pastorale Hilfe für unsere verfolgten und notleidenden Brüder und Schwestern geht weiter.“

Der Jahresbericht 2017 umfasst das letzte Berichtsjahr, das in der deutschen Sektion von KIRCHE IN NOT unter dem Vorstandsvorsitzenden Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB aus Eichstätt und Geschäftsführerin Karin Maria Fenbert verantwortet wurde. Hanke hatte sein Amt zum 14. Juni 2018 niedergelegt, Fenbert verlässt KIRCHE IN NOT Mitte Juli.
Gläubige von den Philippinen danke für die Hilfe von KIRCHE IN NOT.
Kinder aus Burkina Faso sagen Danke für die Hilfe von KIRCHE IN NOT.
Ein Priester aus Bulgarien dankt für die finanzielle Unterstützung beim Bau eines Pfarrzentrums durch KIRCHE IN NOT.
Kinder aus Armenien danken den Wohltätern von Kirche in Not.
Einige Gemeindemitglieder vor einer neu errichteten Kirche, deren Bau von KIRCHE IN NOT unterstützt wurde. Die Strohhütte rechts ist die alte Kirche.
Ordensschwestern und Kinder aus Aleppo/Syrien sagen danke für die Hilfe von KIRCHE IN NOT.

Von den Gesamteinnahmen des Hilfswerks wurden 82,5 Prozent für missionsbezogene Aufwendungen verwendet, das heißt in erster Linie für pastorale Hilfe, mediale Unterstützung sowie Gebetsaktivitäten.

5337 Hilfsprojekte in 149 Ländern

84,6 Millionen Euro flossen in insgesamt 5337 Hilfsprojekte in 149 Ländern. Rund 16 Millionen Euro wurden für Information, Glaubensverkündigung und Interessensvertretung für die verfolgte und notleidende Kirche eingesetzt.

Sieben Prozent der Gesamteinnahmen dienten zur Deckung der Verwaltungskosten. Für Fundraising, Spendenwerbung und Kommunikation mit den rund 400 000 Spendern weltweit setzte KIRCHE IN NOT 10,5 Prozent der Mittel ein. Das Hilfswerk hat in 23 Ländern eigene Nationalbüros.

In einigen Bereichen konnte die Hilfe verstärkt werden: So unterstützte KIRCHE IN NOT zum Beispiel rund 14 000 angehende Priester bei ihrer Ausbildung – so viele wie nie zuvor. Rund 13 000 Ordensfrauen, meist in kontemplativen Klöstern, erhielten Existenz- und Ausbildungshilfen.

Mess-Stipendien für über 40 000 Priester

Mit Mess-Stipendien, also der freiwilligen Gabe für die Feier des Gottesdienstes in einem bestimmten Anliegen, konnte KIRCHE IN NOT über 40 000 Priestern helfen – das ist jeder zehnte Priester weltweit.

Besonders in Regionen, in denen Seelsorger wenig bis gar keinen Lohn erhalten, sichern die Mess-Stipendien ihr Überleben und kommen auch den Gemeinden zugute. Die meisten Mess-Stipendien gingen nach Afrika und Asien.

Die nach wie vor meisten Mittel fließen in die Bauhilfe: KIRCHE IN NOT hat im Berichtszeitraum über 1200 Bauprojekte mitfinanziert. Dabei handelte es sich unter anderem um Kapellen, Kirchen, Kathedralen und Priesterseminare.

Über 1200 Bauprojekte

Viele dieser Bauten liegen in Regionen, die von Überschwemmungen, Stürmen oder durch terroristische Anschläge verwüstet worden waren. Für die Seelsorge in großen Pfarrgemeinden oder schwer zugänglichen Gebieten finanzierte KIRCHE IN NOT auch Autos, Motor- und Fahrräder sowie vier Lastwagen, drei Busse und sogar drei Boote.

Ein Schwerpunkt der Hilfe lag auch 2017 im Nahen Osten. Seit dem Beginn des „Arabischen Frühlings“ im Jahr 2011 flossen rund 75 Millionen Euro in die Kriegs- und Krisengebiete in Syrien, Irak, Libanon und weitere Länder der Region; allein im vergangenen Jahr waren es mehr als 17 Millionen Euro.

Die Hilfe reicht von Lebensmittelpaketen in Kriegsgebieten über Pastoralausgaben wie den Druck von Kinderbibeln oder Vertriebenenseelsorge bis hin zum Wiederaufbau von zerstörten Kirchen und Wohnhäusern.

Pater Prabhakar Vangala, Provinzoberer der Missionare des Glaubens, und Jaya Rao Polimera, Bischof von Eluru, danken für den Minibus für das Priesterseminar.
Pater Werenfried mit seinem “Millionenhut”.
Empfängerland Nummer eins ist der Irak

Ein Großprojekt von KIRCHE IN NOT ist und bleibt der Wiederaufbau christlicher Dörfer in der irakischen Ninive-Ebene, die von den Truppen des „Islamischen Staates“ zerstört worden waren.

Mittlerweile konnten dank dieser Unterstützung rund die Hälfte der vertriebenen Christen in ihre Heimat zurückkehren und ein Drittel der zerstörten Gebäude notdürftig instand gesetzt werden. Der Irak ist deshalb mit rund 9,3 Millionen auch Empfängerland Nummer eins, gefolgt von Indien, Syrien und der Ukraine.

Betrachtet man die bewilligten Hilfsgelder nach Weltregionen, liegt Afrika mit rund 30 Prozent an der Spitze, gefolgt vom Nahen Osten (21 Prozent), Asien und Lateinamerika (rund 15,5 Prozent). 14,5 Prozent der Spendengelder bleibt auf dem europäischen Kontinent, vorrangig in Osteuropa.

In Deutschland, wo das Glaubenswissen und die Glaubenspraxis seit Jahren zurückgehen, trägt KIRCHE IN NOT zur Neuevangelisierung bei, zum Beispiel durch religiöse Schriften, Gebetsaufrufe, Literatur für die Flüchtlings-Seelsorge und christliche Medienarbeit in Fernsehen, Radio und Internet.

„Bei all unserer Projektarbeit ist KIRCHE IN NOT der Dialog mit der lokalen Kirche besonders wichtig“, erklärte der Geschäftsführende Präsident der Päpstlichen Stiftung, Thomas Heine-Geldern, zum Jahresbericht.

Die Bischöfe, Priester und Ordensleute in den betroffenen Ländern wüssten am besten, wo die Not am größten ist und welche Hilfsmaßnahmen ergriffen werden müssen, so Heine-Geldern.

„Auch weiterhin werden wir die Kirche vor allem dort unterstützen, wo sie ihre pastorale Aufgabe nicht erfüllen kann – weil die materiellen Ressourcen fehlen oder weil die Christen unter Unterdrückung, Gewalt und Verfolgung leiden.“

Vielen Dank für Ihre Spenden

KIRCHE IN NOT wurde 1947 von dem Niederländer Pater Werenfried van Straaten als Hilfsaktion für die deutschen Heimatvertrieben und später für die verfolgten Christen hinter dem Eisernen Vorhang gegründet.

Auf ausdrücklichen Wunsch der Päpste wurden später auch Asien, Afrika und Lateinamerika in die Hilfsprogramme aufgenommen.

Um weiterhin verfolgten und notleidenden Christen helfen zu können, bittet KIRCHE IN NOT um Spenden

KIRCHE IN NOT hat den neuen Glaubens-Kompass „Leben erhalten und Sterben begleiten“ veröffentlicht. Die Handreichung bietet Ratschläge für Menschen, die über die Anwendung medizinischer Maßnahmen für ihre Familienangehörigen entscheiden müssen, wenn sie selbst ihren Willen nicht mehr bekunden können.

Mit dem Faltblatt möchte unser Hilfswerk Betroffenen in verunsichernden Situationen helfen, vernunftgeleitete Entscheidungen zum Wohl ihrer Verwandten auf der Grundlage christlicher Grundsätze zu treffen. Die neue Glaubens-Kompass-Ausgabe rät zu palliativmedizinischer Betreuung, wenn therapeutische Maßnahmen keine Aussicht auf Erfolg mehr haben.
Im Kinderhospiz in Sankt Petersburg: Aleksandr Tkatschenko betet mit einer Mutter und ihrem Kind.

So können zumindest Schmerzen gelindert werden und ein Sterben ermöglicht werden, das die körperlichen, seelischen und geistlichen Bedürfnisse des Menschen im Blick hat. Die Neuerscheinung lehnt jede Form von Euthanasie ab.

Andererseits warnt sie vor unverhältnismäßigen Therapien, wenn beispielsweise Aufwand und Nutzen in keinem Verhältnis zueinander stehen und strapaziöse Therapien den Tod lediglich um wenige Tage oder Wochen hinauszögern.

Der zehnseitige Glaubens-Kompass „Leben erhalten und Sterben begleiten“ im Format DIN A6 kostet 20 Cent zzgl. Versandkosten. Für Pfarreien, Wallfahrtszentren oder Exerzitienhäuser ist er kostenlos.

Sie können ihn in unserem Bestelldienst erwerben.

Titelbild des Glaubens-Kompasses „Leben erhalten und Sterben begleiten”.