Die Kongregation „Missionarinnen der Unbefleckten Jungfrau Maria und der heiligen Katharina von Siena“ kümmert sich um indigene und afrikanischstämmige Bevölkerungsgruppen in Lateinamerika und für Menschen in abgelegenen ländlichen Gebieten. Ihr gehören ca. 550 Ordensfrauen in über 20 Ländern an.
2020 kamen die „Lauritas“, wie die Schwestern nach ihrer Gründerin Laura Montoya auch genannt werden, in die Diözese Quiché, eine arme und ländlich geprägte Region. Die Menschen leben vor allem von kleiner Landwirtschaft und der Herstellung traditioneller Webarbeiten. Manche erhalten Überweisungen von Angehörigen aus dem Ausland.
Der Bischof hatte die „Lauritas“ eingeladen, weil er sich Sorgen um die Jugendlichen machte. Denn die Selbstmordrate war hoch, und viele junge Leute sahen keinen Sinn in ihrem Leben. Heute sind drei Ordensschwestern und eine junge Aspirantin dort tätig. Sie engagieren sich in der Jugendpastoral und versuchen, den jungen Leuten auf der Grundlage des Evangeliums Hoffnung zu vermitteln. Außerdem kümmern sie sich um indigene Frauen, die oft unter häuslicher Gewalt leiden.
Für ihre wertvolle Arbeit erhalten die Ordensfrauen kein Gehalt, aber auch sie müssen für ihren Lebensunterhalt aufkommen und Essen, Medikamente, Strom, Wasser, Benzin und andere notwendige Dinge bezahlen.