Armut und Gewalt sind in Ecuador weit verbreitet. Die soziale Ungleichheit nimmt zu, viele Familien sind zerrüttet und brauchen Hilfe. Die Kirche ist dabei die wichtigste Anlaufstelle für sie. Insbesondere Ordensfrauen sind „gute Engel“ für viele Menschen in Not, wie zum Beispiel in der Diözese San Jacinto.
Dort sind 29 Ordensfrauen tätig. Ihre Aufgaben sind vielfältig: Sie begleiten Familien, die in Schwierigkeiten sind, stehen trauernden Menschen zur Seite, bereiten Gläubige auf die Sakramente vor, bieten Kindern und Jugendlichen, die unter Gewalt leiden, Zuflucht, betreiben Suppenküchen und helfen bedürftigen Menschen mit Lebensmitteln, Medikamenten und anderen Hilfsgütern. Insbesondere in Orten, in denen es keinen Priester gibt, halten die Schwestern die „Stellung“ und zeigen, dass die Kirche anwesend ist. Es gibt zu wenige Priester: Auf ca. 14 000 Gläubige kommt nur ein Priester.
Unter den Ordensfrauen sind zwei kontemplative Gemeinschaften. Ihre Klöster sind „Gebetsoasen“. Hierhin kommen die Gläubigen, um Ruhe und Stille für das Gebet und geistliche Begleitung zu finden. Manche verbringen dort auch Besinnungstage.
Doch die steigenden Lebenshaltungskosten treffen die Ordensschwestern besonders schwer. Ohne Ihre Spende können sie ihre Mission nicht erfüllen.
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