Im Südosten Kolumbiens liegt mitten im Urwald die Region Vaupés. Sie erstreckt sich am Oberlauf des Amazonas und ist von vielen Flüssen durchzogen. Hier ist auch das Apostolische Vikariat (Bistum) Mitú. Es ist fast so groß wie Kroatien, hat aber nur 43 000 Einwohner. In dieser dünn besiedelten Gegend sind 95 Prozent der Einwohner indigener Herkunft.
Selbst hier – mitten im Urwald – ist die Kirche aktiv, auch wenn es nur wenige Priester gibt. Katecheten kommt hier eine wichtige Aufgabe zu, denn ohne sie gäbe es in vielen Dörfern der Region niemanden, der den Glauben lehrt oder die Gemeinde im Gebet anleitet.
KIRCHE IN NOT fördert hier die Ausbildung von Katechetinnen und Katecheten – nicht nur theologisch und spirituell, sondern auch in der seelsorglichen Begleitung von Traumata. Dabei wird die Evangelisierung auch an die jeweilige Sprache und kulturelle Vielfalt angepasst. Hier leben 27 indigene Gruppen.
Der Glaube ist in diesem abgelegenen Teil Kolumbiens sehr lebendig. Daher ist die Ausbildung von Katecheten wichtig. Die meisten von ihnen verdienen gerade genug zum Leben, weshalb Ihre Unterstützung sehr wertvoll ist. Sie brennen für den Glauben und die Glaubensweitergabe. Mit Ihrer Spende helfen Sie den Katechetinnen und Katecheten, ihren Glauben zu vertiefen und ihre Gemeinden inmitten von Not und Isolation zu stärken. Insgesamt 60 indigene Katechetinnen und Katecheten profitieren von diesen intensiven Schulungen in vier Pfarreien.