Der Bürgerkrieg in Guatemala dauerte von 1960–1996. Er gilt als der brutalste bewaffnete Konflikt Lateinamerikas. Mindestens 200 000 Menschen wurden getötet, von Zehntausenden Menschen fehlt bis heute jede Spur.
Unter den Getöteten sind auch viele Menschen, die aus Hass gegen den Glauben ermordet wurden. 2017 wurden vier Glaubenszeugen seliggesprochen, 2021 folgten zehn weitere. Für 129 weitere Glaubenszeugen aus der Diözese Quiché läuft ein Seligsprechungsprozess.
Das Lebenszeugnis dieser Menschen, die für ihren Glauben ihr Leben hingegeben haben, soll aber noch bekannter gemacht werden. Die Biografien dieser Männer und Frauen, Priester, Laien, Jugendlichen und Kinder sollen die Gläubigen inspirieren und ihnen ein Beispiel geben. Daher sind Broschüren entstanden, die ihre Lebensgeschichte erzählen.
KIRCHE IN NOT hat den Druck von 42 000 Exemplaren der Biografien dieser mutigen Glaubenszeugen aus Quiché mit 19.400 Euro unterstützt, damit möglichst viele Gläubige – vor allem Jugendliche – die Lebenszeugnisse ihrer Landsleute kennenlernen und sich davon für ihren eigenen Glaubensweg inspirieren lassen.