David sagte: Der HERR, der mich aus der Gewalt des Löwen und des Bären gerettet hat, wird mich auch aus der Gewalt dieses Philisters retten. Da antwortete Saul David: Geh, der HERR sei mit dir.
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Jedes Jahr fördert KIRCHE IN NOT mehr als 5000 kirchliche Hilfsprojekte in mehr als 140 Ländern. Viele Hunderttausend Spenderinnen und Spender aus aller Welt helfen den benachteiligten Christen mit Ihrer Gabe. Das ist das Besondere an unserem Hilfswerk: Es finanziert sich rein aus Spenden. KIRCHE IN NOT erhält keine Kirchensteuermittel und keine Unterstützung staatlicher Stellen.
Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf pastoralen Projekten. So gibt KIRCHE IN NOT der materiellen Hilfe einen tiefen gottbezogenen Sinn. Aber auch Nothilfe bei aktuellen Ereignissen ist wichtig, denn die Kirche ist in vielen Ländern die erste Anlaufstelle für Hilfe und Trost.
Auf dieser Seite stellen wir Ihnen vor, wie Sie die KIRCHE IN NOT aktiv mit Ihrer Spende unterstützen können. Wenn Sie konkrete Fragen dazu haben, kommen Sie gerne auf uns zu.
Eine gute Ausbildung und Qualifizierung von Priestern und Ordensleuten ist notwendig. Schließlich sollen sie eine geistliche Stütze und wichtige Ansprechpartner für die Gläubigen sein. Sie lernen nicht nur Theologie und Philosophie, sondern in manchen Ländern auch, wie man ein Auto repariert oder Landwirtschaft betreibt – also Wissen für Kopf und Hand.
Jedes Jahr sind es fast 10 000 Studenten an Priesterseminaren, die gefördert werden. Keine Berufung soll am fehlenden Geld scheitern. Aber auch die Weiterbildung liegt uns am Herzen. KIRCHE IN NOT fördert Priester, die Priester ausbilden. So wird die Qualität und das Niveau gewahrt. Diese Ausbilder sind dabei auf Unterstützung angewiesen, weil sie häufig kein Gehalt bekommen.
Darüber hinaus vergeben wir Stipendien für die Promotion oder einen zusätzlichen Studiengang, damit die Priester später genau dort eingesetzt werden, wo ihr Bistum sie braucht.
Besonders in Gebieten mit großem Priestermangel kümmern sich Schwestern buchstäblich um jeden: Kinder und Erwachsene, Waisen, kranke und sterbende, gescheiterte und suchende sowie traumatisierte Menschen. Sie sind immer an ihrer Seite. Sie leben direkt bei den Menschen, da wo sie gebraucht werden – häufig in abgelegenen Dörfern.
Ordensschwestern arbeiten unter schwierigsten Bedingungen, häufig für „Gotteslohn“. Von den Menschen in armen Gegenden können sie ebenfalls keine finanzielle Hilfe erwarten, weil sie ebenfalls arm sind. Kontemplative Schwestern helfen den leidenden Menschen durch ihr Gebet.
Allein im Jahr 2024 haben wir Schwestern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa durch 867 Projekte bei ihrer wertvollen Arbeit unterstützt. Ohne diese Hilfe könnten sie nicht bei den Menschen sein.
Dort, wo kein Priester ist, ist die Arbeit der Laien wichtig, wie zum Beispiel im Süden Äthiopiens. Ein Bistum ist dort größer als Bayern und Baden-Württemberg zusammen, aber es gibt nur 20 Pfarreien.
Einige Dörfer haben zwar eine Kapelle, aber in den meisten Orten kann die heilige Messe nur alle paar Wochen gefeiert werden, da es nicht genügend Priester gibt. Hier leben die Katecheten, die mit den Gläubigen beten, die Menschen im Glauben unterweisen, mit ihnen Wortgottesdienste feiern und die Kommunion austeilten.
Sie spielen eine wesentliche Rolle in der Glaubensverkündigung und in der Begleitung der Gläubigen. Doch sie müssen gut ausgebildet sein. Das kostet Geld, das viele Bistümer nicht haben. Hier hilft KIRCHE IN NOT, damit der Glaube auch in abgelegenen Gegenden weiterleben kann.
Gerade in Krisengebieten werden häufig Kirchen und kirchliche Einrichtung durch Gewalt zerstört. Aber auch Naturkatastrophen wie Tropenstürme, Monsunregen oder Erdbeben können Gründe sein. Oder auch Ursachen, die wir hierzulande nicht kennen, wie etwa Termitenfraß.
Das Wichtigste ist, dass Gläubige einen geeigneten Raum haben, wo sie sich versammeln und beten könne. Eine Kirche oder Kapelle ist das Zentrum des Glaubenslebens und Zeichen der Hoffnung. Aus jahrzehntelanger Erfahrung wissen wir: In Elendsvierteln gibt selbst die kleinste Kapelle den Menschen ein geistliches Zuhause.
Deshalb fördert KIRCHE IN NOT vor allem in Regionen, wo die Kirche wächst, den Bau und Wiederaufbau von Kirchen, Klöster oder Bildungshäusern. Das kann manchmal teuer sein, aber es ist eine lohnenswerte Investition.
Bereits in den 1950er-Jahren schickte KIRCHE IN NOT – damals noch „Ostpriesterhilfe“ – Kapellenwagen als mobile Kirchen zu den Heimatvertriebenen (Hyperlink zu Geschichte des Hilfswerks). Auch heute ist es wichtig, dass der Glaube die Menschen in entlegenen Dörfern erreicht und Seelsorger dort ankommen.
Diese „Fahrzeuge für Gott“ sind eine wichtige Hilfe. Häufig führen in Afrika und Asien nur schlechte Straßen oder verschlungene Pfade zu den Gemeinden – wenn überhaupt. Manchmal geht es einfach mit zwei oder vier Rädern nicht weiter. In Afrika und Brasilien finanziert KIRCHE IN NOT Boote, weil die Pfarreien nicht auf dem Landweg erreichbar sind.
In schwer zugänglichen Bergregionen kommt man nur mit Pferd, Esel oder Muli weiter. Egal ob Tier oder Technik – ohne diese Hilfsmittel kann die Seelsorge nicht auf den Weg gebracht werden.
Heutzutage gibt es mehr Flüchtlinge als je zuvor. Kriege, Gewalt und Naturkatastrophen führen zu immer größeren Flüchtlingsströmen. Es gibt zahlreiche Konfliktherde, auch viele, die es nicht in die deutschen Nachrichten schaffen.
Daher kommt der Kirche eine wichtige Funktion zu: Dort, wo staatliche Hilfe nicht ankommt, hilft die Kirche weiter. Sie ist ein wichtiger Anker, denn die Menschen wissen, dass ihnen hier bedingungslos geholfen wird – egal welche Religion, Nationalität oder Hautfarbe.
Im Nahen Osten, wo es immer wieder zu Kriegen kommt, ist die Hilfe für Flüchtlinge nicht nur eine Antwort auf drängende Not, sondern auch ein Beitrag, die Abwanderungswelle zu stoppen. Christen sind die meistverfolgten Gläubigen weltweit.
Ob in Mindanao auf den Philippinen oder in Nordnigeria, wo islamistische Gruppen Dörfer überfallen und die christliche Bevölkerung vertreiben – die Kirche steht den Menschen bei, die nicht retten konnten als das nackte Leben. Und sie bleibt, wenn andere Hilfsorganisationen schon abgezogen worden sind.
„Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen das Evangelium der ganzen Schöpfung!“, forderte Jesus (Mk 15,16). Diesen Auftrag nimmt KIRCHE IN NOT wörtlich. Seit 1979 gibt unser Hilfswerk die Kinderbibel „Gott spricht zu seinen Kindern“ heraus. Das kleine rote Buch mit den farbenfrohen Bildern ist in fast 200 Sprachen übersetzt und mehr als 51 Millionen Mal verteilt worden.
Diese Kinderbibel gibt es auch in exotischen Sprachen wie Kirundi, das in Burundi gesprochen wird. Kinder lernen damit auch häufig lesen. Oft ist diese Kinderbibel in armen Ländern das erste Buch, das die Kinder in ihrer Sprache in die Hand bekommen. 2025 ist sie überarbeitet worden und in einem neuen Design erschienen.
Darüber hinaus gibt unser Hilfswerk den illustrierten Jugendkatechismus YOUCAT heraus. Dieser ist in 60 Sprachen erhältlich und ist auch schon bei Weltjugendtagen verteilt worden. Unterstützen Sie die Verteilung von Bibeln und religiösen Büchern – damit der Glaube lebt!