David sagte: Der HERR, der mich aus der Gewalt des Löwen und des Bären gerettet hat, wird mich auch aus der Gewalt dieses Philisters retten. Da antwortete Saul David: Geh, der HERR sei mit dir.

1 Sam 17,37

Unterstützen Sie christliche Hilfsprojekte weltweit!

Wie KIRCHE IN NOT hilft

Jedes Jahr fördert KIRCHE IN NOT mehr als 5000 kirchliche Hilfsprojekte in mehr als 140 Ländern. Viele Hunderttausend Spenderinnen und Spender aus aller Welt helfen den benachteiligten Christen mit Ihrer Gabe. Das ist das Besondere an unserem Hilfswerk: Es finanziert sich rein aus Spenden. KIRCHE IN NOT erhält keine Kirchensteuermittel und keine Unterstützung staatlicher Stellen.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf pastoralen Projekten. So gibt KIRCHE IN NOT der materiellen Hilfe einen tiefen gottbezogenen Sinn. Aber auch Nothilfe bei aktuellen Ereignissen ist wichtig, denn die Kirche ist in vielen Ländern die erste Anlaufstelle für Hilfe und Trost.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen vor, wie Sie die KIRCHE IN NOT aktiv mit Ihrer Spende unterstützen können. Wenn Sie konkrete Fragen dazu haben, kommen Sie gerne auf uns zu.

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Seminaristen in weißen Gewändern beten und singen gemeinsam während eines Gottesdienstes. Im Vordergrund begleiten einige von ihnen die Liturgie mit Trommeln und Gesang.
© Ismael Martínez Sánchez / ACN

Ausbildung von Priestern und Ordensleuten

Eine gute Ausbildung und Qualifizierung von Priestern und Ordensleuten ist notwendig. Schließlich sollen sie eine geistliche Stütze und wichtige Ansprechpartner für die Gläubigen sein. Sie lernen nicht nur Theologie und Philosophie, sondern in manchen Ländern auch, wie man ein Auto repariert oder Landwirtschaft betreibt – also Wissen für Kopf und Hand.

Jedes Jahr sind es fast 10 000 Studenten an Priesterseminaren, die gefördert werden. Keine Berufung soll am fehlenden Geld scheitern. Aber auch die Weiterbildung liegt uns am Herzen. KIRCHE IN NOT fördert Priester, die Priester ausbilden. So wird die Qualität und das Niveau gewahrt. Diese Ausbilder sind dabei auf Unterstützung angewiesen, weil sie häufig kein Gehalt bekommen.

Darüber hinaus vergeben wir Stipendien für die Promotion oder einen zusätzlichen Studiengang, damit die Priester später genau dort eingesetzt werden, wo ihr Bistum sie braucht.

Jetzt konkret helfen

Eine große Gruppe von Seminaristen posiert gemeinsam mit Priestern und Ordensleuten vor einer Kirche für ein Gruppenfoto. Viele tragen traditionelle Kleidung aus Indonesien.

Priesterausbildung in Indonesien

Seminaristen sitzen während eines Gottesdienstes oder einer Gebetszeit in den Kirchenbänken einer Kirche. Einige beten mit gesenktem Kopf, andere hören aufmerksam zu.

Hilfe für Seminaristen in der DR Kongo

Ein Bischof steht gemeinsam mit Seminaristen und Priestern vor dem Altar einer Kirche. Die Seminaristen tragen liturgische Gewänder und haben die Hände zum Gebet gefaltet.

Priesterausbildung in Peru

Existenzhilfe für Ordensschwestern

Besonders in Gebieten mit großem Priestermangel kümmern sich Schwestern buchstäblich um jeden: Kinder und Erwachsene, Waisen, kranke und sterbende, gescheiterte und suchende sowie traumatisierte Menschen. Sie sind immer an ihrer Seite. Sie leben direkt bei den Menschen, da wo sie gebraucht werden – häufig in abgelegenen Dörfern.

Ordensschwestern arbeiten unter schwierigsten Bedingungen, häufig für „Gotteslohn“. Von den Menschen in armen Gegenden können sie ebenfalls keine finanzielle Hilfe erwarten, weil sie ebenfalls arm sind. Kontemplative Schwestern helfen den leidenden Menschen durch ihr Gebet.

Allein im Jahr 2024 haben wir Schwestern in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa durch 867 Projekte bei ihrer wertvollen Arbeit unterstützt. Ohne diese Hilfe könnten sie nicht bei den Menschen sein.

Eine Ordensschwester besucht einen älteren Mann in seinem Zuhause und schenkt ihm Zuwendung. Ein Mädchen steht an seiner Seite und beobachtet die Begegnung.
© Ismael Martínez Sánchez / ACN

Jetzt konkret helfen

Eine Ordensschwester serviert älteren Menschen in einem Speisesaal eine warme Mahlzeit. Die Seniorinnen sitzen gemeinsam an einem gedeckten Tisch.

Hilfe für 22 katholische Ordensfrauen in Moldau

Mehrere Ordensschwestern besuchen ältere Menschen vor ihrem Haus. Sie sitzen gemeinsam auf einer Veranda und kommen miteinander ins Gespräch.

Guatemala: Hilfe für Ordens­schwestern

Kinder, Ordensschwestern und Betreuer posieren gemeinsam vor dem Altar einer Kirche für ein Gruppenfoto. Die Kinder tragen selbstgebastelte Kronen und lächeln in die Kamera.

Ordensfrauen in Ecuador brauchen Hilfe

Ein Mann blickt aus dem Fenster einer in den Felsen gehauenen Kirche. Im Vordergrund ist unscharf ein äthiopisches Kreuz zu sehen.
© Ismael Martínez Sánchez / ACN

Glaubensbildung von Laien

Dort, wo kein Priester ist, ist die Arbeit der Laien wichtig, wie zum Beispiel im Süden Äthiopiens. Ein Bistum ist dort größer als Bayern und Baden-Württemberg zusammen, aber es gibt nur 20 Pfarreien.

Einige Dörfer haben zwar eine Kapelle, aber in den meisten Orten kann die heilige Messe nur alle paar Wochen gefeiert werden, da es nicht genügend Priester gibt. Hier leben die Katecheten, die mit den Gläubigen beten, die Menschen im Glauben unterweisen, mit ihnen Wortgottesdienste feiern und die Kommunion austeilten.

Sie spielen eine wesentliche Rolle in der Glaubensverkündigung und in der Begleitung der Gläubigen. Doch sie müssen gut ausgebildet sein. Das kostet Geld, das viele Bistümer nicht haben. Hier hilft KIRCHE IN NOT, damit der Glaube auch in abgelegenen Gegenden weiterleben kann.

Jetzt konkret helfen

Eine Gruppe von Katecheten und Priestern versammelt sich vor einem kirchlichen Gebäude zu einem Gruppenfoto. Viele halten Bibeln oder religiöse Bücher in den Händen.

Äthiopien: Weiterbildung für 300 Katecheten

Ein Priester macht ein Selfie mit einer Gruppe von Kindern und Erwachsenen bei einem Ausflug im Regenwald. Die Gruppe steht an einem kleinen Bach zwischen Felsen und dichtem Wald.

Kolumbien: Ausbildung in einer Urwald-Region

Eine Referentin leitet eine Gruppenveranstaltung in einem Seminarraum. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sitzen im Stuhlkreis und hören ihrem Vortrag zu.

Ukraine: Katecheten für eine Kirche in Not

Bau und Wiederaufbau

Gerade in Krisengebieten werden häufig Kirchen und kirchliche Einrichtung durch Gewalt zerstört. Aber auch Naturkatastrophen wie Tropenstürme, Monsunregen oder Erdbeben können Gründe sein. Oder auch Ursachen, die wir hierzulande nicht kennen, wie etwa Termitenfraß.

Das Wichtigste ist, dass Gläubige einen geeigneten Raum haben, wo sie sich versammeln und beten könne. Eine Kirche oder Kapelle ist das Zentrum des Glaubenslebens und Zeichen der Hoffnung.  Aus jahrzehntelanger Erfahrung wissen wir: In Elendsvierteln gibt selbst die kleinste Kapelle den Menschen ein geistliches Zuhause.

Deshalb fördert KIRCHE IN NOT vor allem in Regionen, wo die Kirche wächst, den Bau und Wiederaufbau von Kirchen, Klöster oder Bildungshäusern. Das kann manchmal teuer sein, aber es ist eine lohnenswerte Investition.

Das Innere einer schwer beschädigten Kirche mit eingestürztem Dach und Trümmern auf dem Boden. Ein Mann steht zwischen den Ruinen und blickt nach oben.
© Ismael Martínez Sánchez / ACN

Jetzt konkret helfen

Mehrere Freiwillige räumen einen Schrank in einem kirchlichen Gebäude aus und reinigen den Raum gemeinsam.

Bosnien und Herzegowina: Renovierung des Priesterseminars

Freiwillige und eine Ordensschwester arbeiten gemeinsam an der Instandhaltung des Geländes einer kirchlichen Einrichtung. Sie schaufeln Erde und transportieren sie mit Schubkarren.

Belize: Ein Haus für Ordens­schwestern

Das Gebäude des Salesianischen Zentrums Maria Mazzarello in Chiúre zeigt nach einem Sturm Schäden am Dach. Im Hintergrund sind vom Wind bewegte Bäume zu sehen.

Mosambik: Instandsetzung von drei Kirchen nach Tropensturm

Ein katholischer Priester sitzt in einem Boot am Ufer eines Flusses und winkt. Mit dem Missionsboot erreicht die Kirche Menschen in entlegenen Gebieten.
© Ismael Martínez Sánchez / ACN

Transportmittel für die Seelsorge

Bereits in den 1950er-Jahren schickte KIRCHE IN NOT – damals noch „Ostpriesterhilfe“ – Kapellenwagen als mobile Kirchen zu den Heimatvertriebenen (Hyperlink zu Geschichte des Hilfswerks). Auch heute ist es wichtig, dass der Glaube die Menschen in entlegenen Dörfern erreicht und Seelsorger dort ankommen.

Diese „Fahrzeuge für Gott“ sind eine wichtige Hilfe. Häufig führen in Afrika und Asien nur schlechte Straßen oder verschlungene Pfade zu den Gemeinden – wenn überhaupt. Manchmal geht es einfach mit zwei oder vier Rädern nicht weiter. In Afrika und Brasilien finanziert KIRCHE IN NOT Boote, weil die Pfarreien nicht auf dem Landweg erreichbar sind.

In schwer zugänglichen Bergregionen kommt man nur mit Pferd, Esel oder Muli weiter. Egal ob Tier oder Technik – ohne diese Hilfsmittel kann die Seelsorge nicht auf den Weg gebracht werden.

Jetzt konkret helfen

Mehrere Priester stehen mit neuen Motorrädern vor einer kirchlichen Einrichtung. Die Fahrzeuge unterstützen ihre Seelsorge in abgelegenen Gemeinden.

Burkina Faso: Motorräder für die Seelsorge in weitläufigen Pfarreien

Eine große Gruppe von Erwachsenen und Kindern versammelt sich vor einem Geländewagen in einem Dorf. Die Menschen stehen gemeinsam für ein Gruppenfoto im Freien.

Papua-Neuguinea: Ein Auto für eine weitläufige Pfarrei

Eine Gruppe von Seminaristen posiert gemeinsam mit einem Kleinbus vor einer kirchlichen Einrichtung. Das Fahrzeug unterstützt ihre Ausbildung und pastoralen Einsätze.

Äquatorialguinea: „Große Freude und Dankbarkeit“

Nothilfe bei Krieg, Vertreibung, Gewalt und Natur­katastrophen

Heutzutage gibt es mehr Flüchtlinge als je zuvor. Kriege, Gewalt und Naturkatastrophen führen zu immer größeren Flüchtlingsströmen. Es gibt zahlreiche Konfliktherde, auch viele, die es nicht in die deutschen Nachrichten schaffen.

Daher kommt der Kirche eine wichtige Funktion zu: Dort, wo staatliche Hilfe nicht ankommt, hilft die Kirche weiter. Sie ist ein wichtiger Anker, denn die Menschen wissen, dass ihnen hier bedingungslos geholfen wird – egal welche Religion, Nationalität oder Hautfarbe.

Im Nahen Osten, wo es immer wieder zu Kriegen kommt, ist die Hilfe für Flüchtlinge nicht nur eine Antwort auf drängende Not, sondern auch ein Beitrag, die Abwanderungswelle zu stoppen. Christen sind die meistverfolgten Gläubigen weltweit.

Ob in Mindanao auf den Philippinen oder in Nordnigeria, wo islamistische Gruppen Dörfer überfallen und die christliche Bevölkerung vertreiben – die Kirche steht den Menschen bei, die nicht retten konnten als das nackte Leben. Und sie bleibt, wenn andere Hilfsorganisationen schon abgezogen worden sind.

Ein Junge steht vor einer beschädigten Hütte in einem Flüchtlingslager und blickt in die Kamera. Im Hintergrund sind weitere einfache Unterkünfte und ein Mann zu sehen.
© ACN

Jetzt konkret helfen

Eine Gruppe von Kindern präsentiert selbstgemalte Bilder mit christlichen Motiven auf einer Pinnwand.

Libanon: Hilfe für Tausende Binnenflüchtlinge

Zahlreiche Menschen warten vor einem Kindergarten auf die Ausgabe von Lebensmitteln. Viele tragen warme Kleidung und halten bereits Mahlzeiten in den Händen.

Syrien: Hilfe nach
dem Erdbeben

Mehrere Kinder halten Schulrucksäcke und Tragetaschen mit dem Logo von KIRCHE IN NOT in den Händen. Die Hilfspakete wurden im Rahmen einer kirchlichen Unterstützungsaktion verteilt.

Pakistan: Nothilfe für christliche Familien nach Überfällen

Zwei kleine Kinder sitzen in einer einfachen Unterkunft. Eines der Kinder hält eine Kinderbibel in den Händen und blickt in die Kamera.
© Ismael Martínez Sánchez / ACN

Verteilung von Bibeln, religiösen Büchern und Medien

„Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen das Evangelium der ganzen Schöpfung!“, forderte Jesus (Mk 15,16). Diesen Auftrag nimmt KIRCHE IN NOT wörtlich. Seit 1979 gibt unser Hilfswerk die Kinderbibel „Gott spricht zu seinen Kindern“ heraus. Das kleine rote Buch mit den farbenfrohen Bildern ist in fast 200 Sprachen übersetzt und mehr als 51 Millionen Mal verteilt worden.

Diese Kinderbibel gibt es auch in exotischen Sprachen wie Kirundi, das in Burundi gesprochen wird. Kinder lernen damit auch häufig lesen. Oft ist diese Kinderbibel in armen Ländern das erste Buch, das die Kinder in ihrer Sprache in die Hand bekommen. 2025 ist sie überarbeitet worden und in einem neuen Design erschienen.

Darüber hinaus gibt unser Hilfswerk den illustrierten Jugendkatechismus YOUCAT heraus. Dieser ist in 60 Sprachen erhältlich und ist auch schon bei Weltjugendtagen verteilt worden. Unterstützen Sie die Verteilung von Bibeln und religiösen Büchern – damit der Glaube lebt!

Jetzt konkret helfen

Zwei Frauen in traditioneller indigener Kleidung stehen vor einem Gedenkaltar mit Blumen und Porträts katholischer Märtyrer. Im Hintergrund versammeln sich Gläubige zu einer Gedenkfeier.

Guatemala: Druck von Broschüren mit Biografien einheimischer Märtyrer

Brasilien: Kinderbibel „Gott spricht zu seinen Kindern“

Kinder halten Kinderbibeln und Rosenkränze in den Händen und stehen gemeinsam mit Betreuerinnen vor dem Altar einer Kirche für ein Gruppenfoto.

Kuba: 280 000 Katechese-Publikationen für Kinder