Kirche in Not / Ostpriesterhilfe
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Papst Benedikt XVI. und die Deutsche Bischofskonferenz haben zum Gebet für die Kirche in China am 24. Mai aufgerufen. Es soll den Menschen helfen, dass sie ihren Glauben frei und in Einheit mit dem Heiligen Stuhl ausüben können. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung mahnt, dass China noch lange kein Rechtsstaat sei.
Anlässlich des weltweiten Gebetstags für China am 24. Mai haben wir ein Faltblatt mit Gebeten für die katholische Kirche in China und Hintergründen über ihre Lage in dem asiatischen Land herausgegeben. Dieses können Sie unentgeltlich bei uns bestellen.
Die “Patriotische Vereinigung” der chinesischen Katholiken und die Bischofskonferenz Chinas haben jeweils neue Vorsitzende. Beide Gremien sind nicht vom Heiligen Stuhl anerkannt. Beobachter gehen davon aus, dass diese Neuwahlen das Verhältnis zwischen Rom und Peking belasten werden.
Am 10. Dezember ist der Internationale Tag der Menschenrechte. Die Religionsfreiheit, eins der grundlegenden Menschenrechte, wird allerdings nicht überall geachtet. Besonders betroffen sind Christen. Sie sind auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.
Papst Benedikt XVI. hat zum Gebet für China aufgerufen, das “derzeit besonders schwierige Momente erlebt”. Hintergrund ist eine ungültige Bischofsweihe in der vergangenen Woche. Bitte schließen Sie sich dem Gebet für die Katholiken in China und um deren Einheit mit der Weltkirche an.
Hilfe für bedrängte Christen in aller Welt zu leisten, ist unsere Aufgabe. Vor Weihnachten macht unser Hilfswerk darum regelmäßig auf die Brennpunkte von Christenverfolgung und Unterdrückung aufmerksam. Einen Überblick über die weltweite Lage im Jahr 2010 gibt der Menschenrechtsexperte von KIRCHE IN NOT, Berthold Pelster.
Der emeritierte Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, hat eine unerlaubte Bischofsweihe in China scharf kritisiert. Sie sei ein Rückschlag für den Heiligen Stuhl, der auf eine allmähliche Verbesserung der Beziehungen zu China gehofft habe. Zuletzt gab es 2006 eine unerlaubte Bischofsweihe.
Die katholische Kirche in China wächst, doch noch immer stehen Christen unter strenger Beobachtung durch chinesische Behörden. Eine vom Papst geleitete Weltkirche wird von der Regierung nicht anerkannt. Kardinal Zen aus Hongkong fordert dazu auf, diese Haltung zu überdenken.
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