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Motorisierte Seelsrge

Verkehrsmittel für Priester in schwer erreichbaren Gemeinden

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Ein Auto für die Seelsorge
Ein Priester in Kenia ist endlich mobil
Brasilianische Seelsorger und ihr neues Auto

In vielen Ländern Osteuropas und der Dritten Welt sind die Entfernungen zwischen den Dörfern und Städten wesentlich größer als in Deutschland. Eine Pfarrei kann dort größer sein als hier eine ganze Diözese. Oft sind die Straßen schlecht und es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel.

Gott will mit seinem Wort und seinen Sakramenten aber auch Menschen im schwer zugänglichen Urwald Brasiliens, in der weiträumigen Steppe Kasachstans und auf entlegenen indonesischen Inseln erreichen. So sind Fahrzeuge für Priester, Katechisten und Ordensfrauen zu einer unentbehrlichen Hilfe geworden.

Damit Gottes Mitarbeiter auf dem Weg zu einer Heiligen Messe, zu einem Kranken oder Sterbenden nicht “auf der Strecke bleiben”, finanziert KIRCHE IN NOT die unter den örtlichen Bedingungen zweckmäßigenFahrzeuge.

Fahrzeuge für Gott

Diese Hilfe hat bei KIRCHE IN NOT eine lange Tradition: 1950 begann die von Pater Werenfried van Straaten ins Leben gerufene Aktion “Fahrzeuge für Gott”. KIRCHE IN NOT half zum Beispiel den “Rucksackpriestern” bei ihrem Dienst unter den Heimatvertriebenen aus den deutschen Ostgebieten: Unser Hilfswerk stellte ihnen Motorräder zur Verfügung. 700 der viertausend vertriebenen Priester bekamen ein Fahrzeug. Die Mission durch Kapellenwagen, zu Kirchen umgebaute LKW, begann mit zwei Wagen.

Heute stellt KIRCHE IN NOT Fahrzeuge unterschiedlicher Kategorien für die Seelsorge bereit: Personen- oder Krankenwagen, geländegängige Motorräder, Fahrräder oder LKW, Motorboote, Reittiere oder sogar Schiffe, auf denen Gottesdienst gefeiert werden kann.

Beispiele aus Russland und dem Irak

Drei von KIRCHE IN NOT finanzierte Kapellenschiffe sind mittlerweile in Russland auf der Wolga, dem Don und deren Nebenflüssen unterwegs. Die Schiffe erreichen die am Flussufer liegenden Dörfer, deren Kirchen schon vor langer Zeit zerstört wurden. Ein weiteres Kapellenschiff ist im Amazonas-Gebiet in Brasilien zu den Gläubigen unterwegs.

Für die Dominikanerschwestern von der heiligen Katharina in der nordirakischen Provinz Dohuk ist ein Minibus unverzichtbar. Sie betreiben dort einen Kindergarten mit 70 Kindern. Sie brauchen den Minbus zum Transport des Einkaufs und der Kinder. Die Schwestern haben christliche und muslimische Kinder, Araber und Kurden. Sie versuchen durch ihre Arbeit auch die Familien zu erreichen sowie Frieden, Versöhnung, Respekt und das Miteinanderleben nahezubringen.

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