WER WIR SIND

KIRCHE IN NOT

Gegründet 1947 von Pater Werenfried van Straaten als Ostpriesterhilfe

Kurzfilm über unsere weltweite Hilfe in über 130 Ländern

Das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT, ein Werk päpstlichen Rechts (seit Herbst 2011: Stiftung päpstlichen Rechts), wurde 1947 gegründet.

Damals organisierte der Prämonstratenser Werenfried van Straaten in Belgien und den Niederlanden Hilfe für die deutschen Nachbarn.

Vierzehn Millionen Heimatvertriebene aus den deutschen Ostgebieten strömten in die vier Besatzungszonen, in denen es zu wenig Unterkünfte, zu wenig Nahrung und Kleidung gab.

Pater Werenfried mit Vertriebenenkindern.

Pater Werenfried rief zur Versöhnung mit den ehemaligen deutschen Kriegsgegnern auf. Er bat um Nahrungsmittel und Kleidung, um den Deutschen in ihrer Not zu helfen.

Dass er anfangs vor allem Speck bei den flämischen Bauern sammelte, trug ihm den Namen “Speckpater” ein. 1952 begann die Hilfe für die verfolgte Kirche in Osteuropa.

Heute hilft das Werk in mehr als 130 Ländern, in denen die Kirche verfolgt wird oder nicht genügend Mittel für ihre seelsorglichen Aufgaben hat.

 

Pastorale Hilfe in über 130 Ländern

KIRCHE IN NOT ist ein pastorales Hilfswerk. Es hilft vor allem bei der Aus- und Weiterbildung von Seminaristen, Priestern und Ordensleuten, bei Bau und Renovierung von Ausbildungsstätten und Kirchen, beim Übersetzen und Verlegen der Bibel und anderer religiöser Literatur und bei der Ausstrahlung religiöser Rundfunkprogramme.

Im Jahr 2013 hat KIRCHE IN NOT 88,3 Millionen Euro an Spenden erhalten. Seit Bestehen des Werkes konnte KIRCHE IN NOT die Seelsorge der Kirche weltweit mit mehr als drei Milliarden Euro unterstützen.

Priesterausbildung Elfenbeinküste: Seminaristen der “Kongregation der Priester vom Heiligsten Herzen Jesu” in der Kapelle.

Der damalige Papst Benedikt XVI. hat das Hilfswerk im Herbst 2011 zu einer päpstlichen Stiftung erhoben. Vorsitzender des Stiftungsrates ist Kardinal Mauro Piacenza, Leiter der Kongregation für den Klerus. Geschäftsführender Präsident ist Johannes Freiherr Heereman von Zuydtwyck.

Etwa 50 000 Spender in Deutschland haben im Jahr 2011 mehr als 9,4 Millionen Euro für die Kirche in Not aufgebracht. Damit gehört Pater Werenfrieds Werk zu den großen Spendenorganisationen in Deutschland. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) hat KIRCHE IN NOT das Spenden-Siegel verliehen.

Echo der Liebe

KIRCHE IN NOT sieht auch eine seelsorgliche Aufgabe seinen Mitarbeitern und Spendern gegenüber. So erscheint der Rundbrief “Echo der Liebe” als Organ geistlicher Verbundenheit und intensiver Gebetsgemeinschaft mittlerweile in einer Auflage von mehr als 600 000 Exemplaren in sieben Sprachen.

Taufe eines Kindes in der Diözese Sokodé (Zentraltogo).

Sitz der internationalen Geschäfstelle ist Königstein im Taunus. Dort werden Hilfsanträge aus aller Welt geprüft und die Spendenmittel vergeben.

In derzeit 21 Ländern ist das Werk mit nationalen Sektionen vertreten. Sie informieren über die Lage der Kirche, wo sie in Not ist, und rufen zur Hilfe auf.

Die deutsche Sektion hat ihren Sitz in München. Ihre Geschäftsführerin ist Karin Maria Fenbert; der Vorsitzende ist S. E. Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB.

Mehr über Pater Werenfried:

1.Okt 2008 01:42 · aktualisiert: 31.Okt 2016 16:29
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