Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.
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KIRCHE IN NOT – der Name unseres Hilfswerks drückt aus, wofür wir stehen: KIRCHE IN NOT setzt sich mit aller Kraft für die Kirche und die Gläubigen ein. Damit der Glaube lebt – das ist unser Herzenswunsch und unser Auftrag.
KIRCHE IN NOT ist eine international aufgestellte katholische Organisation, die sich auf die pastorale und geistliche Unterstützung von verfolgten und notleidenden Christen konzentriert.
Weltweit nehmen Einschränkungen der Religionsfreiheit und Christenverfolgung zu. In vielen der betroffenen Länder sind Geldspenden die einzige Möglichkeit, um Seelsorge und Hilfe für arme, bedürftige, alte und kranke Menschen aufrechtzuerhalten. KIRCHE IN NOT unterstützt die lokale Kirche, damit die Erfüllung christlicher Nächstenliebe möglich ist – bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende!
Seit der Gründung 1947 hat sich KIRCHE IN NOT zu einem Hilfswerk mit vielen Aufgabengeldern entwickelt. In 24 Ländern ist KIRCHE IN NOT mit einer eigenen Niederlassung vertreten. Unter dem Leitsatz „Informieren, beten, helfen“ sind wir zusammen mit unseren Spendern und Projektpartnern für Christen in aller Welt da. KIRCHE IN NOT lebt allein von Spenden und erhält keine öffentlichen Gelder oder Kirchensteuermittel.
Von Anfang versteht sich KIRCHE IN NOT nicht nur als Aktion zum Sammeln und Verteilen von Spenden. Wir sind eine geistliche Familie – als Spender und Unterstützer werden Sie ein Teil davon!
Wodurch drückt sich diese „Familien-Atmosphäre“ von KIRCHE IN NOT aus?
Wir sind für unsere Spender und Wohltäter erreichbar – nicht nur zum Thema Helfen. Bei Bedarf können wir auch Kontakte zu unseren Geistlichen herstellen.
KIRCHE IN NOT unterstützt im Treue zum Papst und zur Lehre der Kirche die universelle pastorale Mission der Kirche. Der pastorale Charakter ist das zentrale Merkmal von KIRCHE IN NOT. Deshalb sollen die größere Ehre Gottes, die Sorge um den ganzen Menschen, mit Leib und Seele, und das Heil jedes Einzelnen nach dem Maßstab der Liebe Christi immer das letztes Ziel allen Handelns sein.
Die Mitarbeiter von KIRCHE IN NOT sind davon überzeugt, dass ihr Wirken vom treuen Gebet und vom unerschütterlichen Vertrauen auf die göttliche Vorsehung getragen sein muss. KIRCHE IN NOT ruft weltweit auf, für die leidenden und verfolgten Christen sowie auch für die Verfolger zu beten.
Als Hilfswerk für die leidende und verfolgte Kirche nimmt KIRCHE IN NOT bewusst am Geheimnis des Kreuzes und des Leidens Christi teil. Aus diesem immer tieferen Verständnis der Liebe Gottes möchte KIRCHE IN NOT mit aller Kraft den verfolgten und notleidenden Christen zur Seite stehen, ihre Leiden lindern, ihnen das Kreuz tragen helfen und ihnen eine Stimme in der Öffentlichkeit geben.
KIRCHE IN NOT setzt sich weltweit für die freudige und ungeschmälerte Verkündigung des Evangeliums ein, ob gelegen oder ungelegen. Die Evangelisierung gehört angesichts des verbreiteten Glaubensabfalls zu den spezifischen Aufgaben von KIRCHE IN NOT. Denn in der Entfernung von Gott liegt die eigentliche Ursache aller Nöte und die Bedrohung einer friedvollen und menschenwürdigen Zukunft für die Welt.
KIRCHE IN NOT leitet die Gaben der Wohltäter an die notleidende und verfolgte Kirche weiter, nicht indem die Mitarbeiter über sie bestimmen, sondern indem sie respektvoll und aufmerksam den Bedürfnissen der notleidenden Schwestern und Brüder zuhören aus sie eingehen und mit ihnen die Prioritäten unterscheiden. KIRCHE IN NOT möchte weltweit der Mission der Kirche dienen und eine Brücke der Liebe zwischen Wohltätern und Empfängern sein.
Kommen Sie mit auf eine Zeitreise durch wichtige Meilensteine in der Geschichte von KIRCHE IN NOT:
Das Hilfswerk „Ostpriesterhilfe” (später KIRCHE IN NOT) entsteht. Pater Werenfried van Straaten (1913-2003) ruft an Weihnachten in einem Artikel in der Hauszeitschrift der belgischen Prämonstratenserabtei Tongerlo zur Hilfe für die 14 Millionen heimatvertriebenen Deutschen auf. Vorausgegangen war eine Bitte von Papst Pius XII. zur Seelsorge und Hilfe für die Heimatvertriebenen.
Die Hilfsaktion ist ein ungewöhnlicher und mutiger Schritt: Denn die Verbrechen während der deutschen Besatzung sind vielen Menschen in Belgien und den Niederlanden noch in schrecklicher Erinnerung. Pater Werenfried und seine Mitarbeiter setzen sich für Versöhnung mit den „Feinden von gestern“ ein.
Weil Geld in den Nachkriegsjahren knapp ist, bettelt Pater Werenfried bei den flämischen Bauern um Speck und andere Lebensmittel. Das bringt im den Namen „Speckpater“ ein.
Die Hilfsaktion läuft in den ersten Jahren unter dem Namen „Ostpriesterhilfe“, der den pastoralen Charakter unseres Hilfswerks deutlich macht. Später wird daraus KIRCHE IN NOT. Heute sind wir international auch als Aid tot he Church in Need – ACN bekannt.
Aktion „Ein Fahrzeug für Gott”: Motorisierung der ersten „Rucksackpriester”, die unter den Vertriebenen im protestantischen Gebiet der norddeutschen Diaspora Seelsorge leisten, wo es damals kaum katholische Pfarreien gab.
Beginn der Hilfsaktion für die verfolgte Kirche in Ostmittel- und Osteuropa.
Erster Kongress „Kirche in Not“ in Königstein im Taunus. 150 Persönlichkeiten aus 18 Ländern berichten über die verfolgte Kirche hinter dem Eisernen Vorhang.
Gründung des Internationalen Bauordens mit dem Zweck, Häuser für arme Menschen sowie Kirchen zu bauen.
Gründung der deutschen Niederlassung der „Ostpriesterhilfe“ (später KIRCHE IN NOT).
Gründung des Spenderrundbriefs „Echo der Liebe”, die heute in sieben Sprachen in einer Auflage von über 600 000 Exemplaren erscheint.
Die „Ostpriesterhilfe“ (später KIRCHE IN NOT) wird als „Pium Sodalitium” („fromme Vereinigung“ anerkannt und direkt dem Heiligen Stuhl unterstellt.
Der internationale Sitz des Werkes wird von Belgien nach Rom verlegt.
Der Name des Hilfswerks wird geändert in KIRCHE IN NOT.
KIRCHE IN NOT verlegt seinen internationalen Sitz nach Königstein im Taunus. Dort befindet sich bis heute die zentrale unseres Hilfswerks, wo die Projektanträge aus aller Welt eingehen und überprüft werden.
KIRCHE IN NOT gibt zum „Internationalen Jahr des Kindes” erstmals die Kinderbibel „Gott spricht zu seinen Kindern“ heraus. Die Bibel in kindgerechter Sprache und Aufmachung gehört zu den erfolgreichsten Projekten von KIRCHE IN NOT. Über 51 Millionen Exemplare in mehr als 180 Sprachen wurden seither weltweit verteilt.
Anerkennung von KIRCHE IN NOT durch den Heiligen Stuhl als gesamt-kirchliche Vereinigung päpstlichen Rechts.
Beginn eines umfangreichen Hilfsprogramms für den Wiederaufbau und die Neuevangelisierung in Osteuropa.
Herausgabe des „Kleinen Katholischen Katechismus ‚Ich glaube‘”.
KIRCHE IN NOT Deutschland beginnt die Arbeit in seinem neuen Büro in München. Dort sind wir bis heute für unsere Spender und alle Interessierten erreichbar.
Beginn der Hilfen für Syrien.
KIRCHE IN NOT (ACN) wird von Papst Benedikt XVI. zur Stiftung päpstlichen Rechts erhoben und damit personell wie organisatorisch neu aufgestellt. Erster Präsident der Päpstlichen Stiftung wird Mauro Kardinal Piacenza.
KIRCHE IN NOT startet eine Nothilfe-Kampagne für die Christen im Irak, um ihnen den Verbleib in ihrer Heimat zu ermöglichen. Der Wiederaufbau zerstörter christlicher Dörfer in der Ninive-Ebene ist das bislang größte Projekt in der Geschichte des Hilfswerks.
Start der Aktion „Red Wednesday“, bei der weltweit jedes Jahr im November tausende Kirche rot angestrahlt werden, um auf das Schicksal verfolgter Christen hinzuweisen.
Pilgerreise nach Fatima zur Feier des 70-jährigen Bestehens. KIRCHE IN NOT übernimmt die Verantwortung für die jährliche Aktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“.
KIRCHE IN NOT erhält den „Path to Peace“-Award von der Mission des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen.
Weltweite Unterstützung für Christen im Kampf gegen die Corona-Pandemie und deren Folgen.
Nothilfeaktion für den Libanon, insbesondere nach der Explosion im Hafen von Beirut im August.
Die damalige Projektdirektorin und heutige Geschäftsführende Präsidentin von KIRCHE IN NOT, Regina Lynch, belgeitet Papst Franziskus bei seiner Reise in die Irak. Der Papst dankte KIRCHE IN NOT für die Unterstützung der Christen in der Ninive-Ebene.
Mit Beginn des Krieges in der Ukraine intensiviert KIRCHE IN NOT seine Hilfe, damit Klöster und Pfarreien Flüchtlinge beherbergen und traumatisierte Menchen seelsorglich begleiten können.
Nach einem schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien hilft KIRCHE IN NOT in besonders betroffenen Städten. Papst Leo XIV. würdigte später bei seiner Türkeireise Ende November 2025 diese Hilfe.
Nach dem Beginn der Militäroffensive im Heiligen Land unterstützt KIRCHE IN NOT über das Lateinische Patriarchat von Jerusalem die Nothilfe und die Versorgung christlicher Minderheiten.
KIRCHE IN NOT eröffnet sein 24. Nationalbüro in Peru.
Die Neuauflage der Kinderbibel „Gott sprich zu seinen Kindern“ erscheint mit einem Vorwort von Papst Leo XIV.
Kurt Kardinal Koch, Präfekt des Dikasteriums für die Einheit der Christen, wird Präsident der Päpstlichen Stiftung KIRCHE IN NOT (ACN).
Wo auch immer KIRCHE IN NOT eine Kapelle baut, Ordensschwestern unterstützt oder Radiosender oder Fahrzeuge für die Seelsorge ermöglicht, stärken Sie das Leben der Kirche.