Die Republik Moldau grenzt im Westen an Rumänien und im Osten, Norden und Süden an die Ukraine. Das kleine Land, das etwas kleiner als Baden-Württemberg ist, ist eines der ärmsten Länder Europas. Ein bedeutender Teil der erwachsenen Bevölkerung verbringt immer wieder Zeiten im Ausland, um dort Geld zu verdienen. Kinder und alte Menschen bleiben dann allein zurück.
Leider kehren manche Mütter erst nach Jahren oder gar nicht mehr zurück, weil sie Opfer von Menschenhändlern geworden und so in die Zwangsprostitution geraten sind. Schätzungen zufolge sind ca.100 000 Kinder von der Arbeitsmigration ihrer Eltern betroffen, so dass sie auf sich selbst gestellt sind oder von ihren Großeltern betreut werden, die oft selbst Hilfe benötigen.
22 katholische Ordensfrauen und ein Ordensbruder aus acht verschiedenen Kongregationen stellen sich in den Dienst der armen und verlassenen, der kranken und alten Menschen und der Kinder. Sie spenden Trost und kümmern sich um die Erziehung von Kindern, die auf sich allein gestellt sind. Zudem sind sie in den Pfarrgemeinden aktiv in der Katechese und verrichten außerdem Küsterdienste.
Einen Zuschuss von insgesamt 23.000 Euro zu ihren Lebenshaltungskosten, also 1000 Euro pro Person, haben wir den 23 Ordensleuten für dieses Jahr versprochen. Denn sie verrichten ihren Dienst für Gottes Lohn, während auch sie unter den starken Teuerungen zu leiden haben. Wer möchte ihnen dabei helfen, weiterhin vielen Menschen Trost und Hoffnung zu bringen?
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