Die Stadt Uschhorod liegt im Westen der Ukraine an der Grenze zur Slowakei. Das Gebiet liegt etwas abseits von dem Kriegsgeschehen und hat zahlreichen Flüchtlingen Zuflucht geboten. Das dortige griechisch-katholische Priesterseminar wird von KIRCHE IN NOT unterstützt. Es war das erste Seminar in der Ukraine, das nach der politischen Wende gebaut wurde.
Zwar gab es dort bereits vor der Sowjetzeit ein Seminar, doch dieses hatten die Kommunisten enteignet. Es wurde der Kirche auch nach dem Ende des Kommunismus nicht zurückgegeben. KIRCHE IN NOT finanzierte in den 1990er-Jahren den Bau des Seminars und unterstützt bis heute regelmäßig die Ausbildung der angehenden Priester. Nun hat das Seminar aber ein großes Problem.
Archimandrit Petro Pavlo Beresh, der Rektor, schreibt uns: „In unserem Priesterseminar, in dem derzeit mehr als 65 Seminaristen wohnen und studieren, ist das bestehende Solar-Warmwassersystem nach etwa zehn Jahren Nutzung stark beschädigt. Mehrere Teile der Anlage sind verrostet, sodass das System seit mehreren Monaten außer Betrieb ist. In dieser Zeit mussten wir das Warmwasser mit elektrischen Boilern aufbereiten, was zu wesentlich höheren Energiekosten führte. Eine Reparatur beziehungsweise Erneuerung des Systems ist daher notwendig, um den Warmwasserbedarf des Seminars wieder effizient decken zu können.“
KIRCHE IN NOT möchte die Reparatur mit 8.000 Euro unterstützen, damit das Priesterseminar bald wieder mit warmem Wasser versorgt ist.
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