„In Indien ist mit der BJP eine nationalistische Hindu-Partei an der Macht, die erhebliche Einschränkungen der Religionsfreiheit im Land durchgesetzt hat“, sagte der Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland, Florian Ripka, anlässlich des jüngsten Besuchs von Bundeskanzler Merz in Indien.
„So gelten in zwölf indischen Bundesstaaten ‚Anti-Konversionsgesetze‘, die eine freie Religionswahl de facto unmöglich machen.“ Zudem würde das „Gesetz zur Regulierung ausländischer Zuwendungen“ dazu missbraucht, die Zulassung nicht hinduistischer religiöser Nichtregierungsorganisationen zu unterbinden.
KIRCHE IN NOT ist ein weltweites päpstliches Hilfswerk, das jährlich über 5000 Hilfsprojekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa umsetzt. Alle zwei Jahre gibt es einen umfassenden Bericht über die Lage der Religionsfreiheit weltweit heraus.
Der aktuelle Bericht von 2025 stuft Indien als Land ein, in dem teilweise religiöse Verfolgung herrscht. Die Ergebnisse des Berichts „Religionsfreiheit weltweit“ 2025 sind online unter www.religionsfreiheit-weltweit.de offen zugänglich.
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