Der Geschäftsführer von KIRCHE IN NOT Deutschland, Florian Ripka, zeigte sich tief besorgt über die Entwicklung: „Die Menschen im Süden Libanons erleben erneut, dass ihr Alltag von Gewalt und Angst bestimmt wird. Es ist nicht hinnehmbar, dass Zivilisten – darunter viele christliche Familien – zwischen die Fronten geraten.“
Ripka betonte, dass die christlichen Gemeinden in der Region ohnehin zu den besonders verletzlichen Gruppen gehörten: „Viele Christen leben in kleinen Dörfern nahe der Grenze. Sie haben oft weder die Mittel noch die Möglichkeit, sich in Sicherheit zu bringen. Jeder neue Angriff verschärft die Unsicherheit – und treibt weitere Familien zur Auswanderung.“
Zugleich warnte Ripka vor den langfristigen Folgen der anhaltenden Gewalt: „Wenn sich die Sicherheitslage weiter verschlechtert, droht ein weiterer Exodus der Christen. Damit würde nicht nur eine religiöse Minderheit verschwinden, sondern auch ein wesentlicher Bestandteil der kulturellen und gesellschaftlichen Vielfalt Libanons.“
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